Dein Pensionskassenausweis erklärt

April 14, 2025 10 Minuten Lesezeit
Dein Pensionskassenausweis erklärt — Zahl für Zahl (2026) | arvy

Lernen / Vorsorge

Dein Pensionskassenausweis erklärt — Zahl für Zahl

Dein PK-Ausweis ist das wichtigste Finanzdokument, das du besitzt — und die meisten werfen ihn ungelesen in die Schublade. In 10 Minuten kannst du ihn lesen, und die Zahlen darauf können über Zehntausende von Franken entscheiden. Hier ist, was jede Zeile wirklich bedeutet.

Von Thierry Borgeat · Überprüft von Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA · Zuletzt aktualisiert April 2026 · 12 Minuten Lesezeit

Einmal pro Jahr kommt er im Briefkasten oder in deinem E-Mail-Postfach: der Pensionskassenausweis. Drei Seiten, etwa zwei Dutzend Zahlen, einige Fussnoten. Für die meisten Menschen ist er ein Rätsel — ein Dokument, das man "irgendwohin legen sollte" und dann vergisst, bis das nächste Jahr kommt. Das ist ein teurer Fehler. Denn auf diesen drei Seiten stehen Informationen, die dein zukünftiges Vermögen mehr beeinflussen als fast jede andere Finanzentscheidung, die du triffst.

Dieser Artikel führt dich durch jede relevante Zahl des PK-Ausweises. Nicht akademisch, sondern praktisch: was sie bedeutet, was sie für dich heisst, und wo du einen Hebel hast, den du sonst übersehen würdest. Am Ende weisst du genau, welche Zahlen du markieren und welche Entscheidungen du auf Basis des Ausweises treffen solltest.

6.8%
Minimaler Umwandlungssatz im BVG-Obligatorium
CHF 26'460
Koordinationsabzug 2026 — der "unsichtbare" Betrag
Art. 79b
3-Jahres-Sperrfrist nach PK-Einkäufen

01Warum der PK-Ausweis so wichtig ist

Die Pensionskasse (2. Säule) ist für die meisten Schweizer Angestellten der grösste Vermögensposten im Alter — grösser als das Eigenheim, grösser als die Säule 3a, grösser als alle freien Anlagen zusammen. Wer 40 Jahre mit einem durchschnittlichen Lohn einzahlt, hat bei der Pensionierung oft zwischen CHF 400'000 und CHF 1'000'000 in der PK — Geld, das in den allermeisten Jahren der Karriere völlig unsichtbar bleibt, weil der Arbeitgeber die Abzüge direkt vom Lohn zurückhält und du den Kontostand nur auf diesem einen Dokument siehst.

Genau deshalb ist der PK-Ausweis so wichtig. Er zeigt dir nicht nur, wie viel du hast — er zeigt dir auch, wie viel du zusätzlich einzahlen könntest (mit sofortiger Steuerersparnis), welche Rente du später zu erwarten hast, und welche Annahmen diese Prognose zugrunde legt. Wer diese Zahlen nicht kennt, trifft seine Finanzentscheidungen blind — und das ist in einem System, in dem eine einzige Entscheidung (Rente vs. Kapital, früher Einkauf, richtiges Bezugsjahr) oft CHF 50'000–200'000 Unterschied macht, ein teurer Luxus.


02Das Altersguthaben — dein heutiges Vermögen

Ganz oben auf dem Ausweis findest du dein aktuelles Altersguthaben. Das ist die Summe, die heute in deiner PK auf deinem Konto steht. Sie setzt sich aus drei Komponenten zusammen: deinen eigenen Einzahlungen, den Einzahlungen des Arbeitgebers, und der Verzinsung, die dem Guthaben über die Jahre gutgeschrieben wurde.

Wichtig zu verstehen: dieser Betrag wird meistens in zwei Teile aufgeschlüsselt:

Feld auf dem Ausweis

Obligatorisches vs. überobligatorisches Altersguthaben

Obligatorisches Altersguthaben (BVG-Obligatorium): die gesetzlich vorgeschriebene Basis. Für 2026 ist der maximal obligatorisch versicherte Lohn CHF 90'720 pro Jahr. Auf diesem Teil gilt der gesetzliche Minimal-Umwandlungssatz von 6.8%.

Überobligatorisches Altersguthaben: alles darüber hinaus. Wenn du mehr als CHF 90'720 verdienst, wird der Überschuss ins Überobligatorium einbezahlt. Hier ist die Pensionskasse in der Gestaltung frei — der Umwandlungssatz liegt typischerweise zwischen 4.5% und 5.8%, also deutlich tiefer als im Obligatorium.

Diese Unterscheidung ist entscheidend, weil dein effektiver gemischter Umwandlungssatz umso tiefer wird, je höher der überobligatorische Anteil. Hochverdiener mit grossem Überobligatorium haben oft einen gemischten Umwandlungssatz von nur 5.0–5.5%, nicht 6.8%. Wer nur den gesetzlichen Satz kennt und nicht genauer hinschaut, rechnet sich seine spätere Rente systematisch zu hoch.


03Koordinationsabzug und versicherter Lohn

Hier wird es unangenehm. Der Koordinationsabzug ist einer der am meisten missverstandenen Teile des Schweizer Vorsorgesystems — und für Menschen mit kleineren Pensen oder tieferen Löhnen kann er ziemlich schmerzhaft sein.

Die Grundidee: weil die AHV die ersten CHF 26'460 (Stand 2026) deines Jahreslohns bereits abdeckt, versichert die BVG-Grundversicherung nur den Teil darüber. Der Koordinationsabzug ist also der Betrag, der vom Bruttolohn abgezogen wird, bevor daraus der versicherte Lohn für die PK-Beiträge errechnet wird.

Die konkrete Rechnung

Bruttolohn CHF 80'000, Koordinationsabzug CHF 26'460 (2026) = versicherter Lohn CHF 53'540.

Deine PK-Beiträge (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zusammen) werden auf diese CHF 53'540 berechnet, nicht auf die vollen CHF 80'000. Und genau derselbe Betrag ist die Basis für dein zukünftiges Rentenanspruch.

Für Vollzeit-Angestellte mit höheren Löhnen fällt der Effekt kaum ins Gewicht. Für Teilzeit-Angestellte und tiefere Löhne hingegen ist er gravierend: wer mit CHF 35'000 Jahreslohn arbeitet, hat nach Koordinationsabzug nur CHF 8'540 versicherten Lohn. Das bedeutet: über ein ganzes Berufsleben werden absolut minimale Beträge in die PK einbezahlt, und die spätere Rente ist entsprechend klein.

Die gute Nachricht seit 2025: Die BVG-Revision (BVG21) sieht vor, den Koordinationsabzug progressiv an das Einkommen anzupassen. Das verbessert die Situation für Teilzeit-Angestellte substanziell. Einige Pensionskassen haben bereits freiwillig den flexiblen oder reduzierten Koordinationsabzug eingeführt — schau auf deinem Ausweis nach, wie deine Kasse das handhabt.


04Der Umwandlungssatz — wie hoch deine Rente wirklich wird

Der wichtigste Wert für deine Pensionierung. Der Umwandlungssatz bestimmt, wie viel lebenslange Rente du pro CHF 100'000 Altersguthaben bekommst. Ist der Satz 6.8%, erhältst du CHF 6'800 pro Jahr pro CHF 100'000. Ist er 5.2%, sind es nur noch CHF 5'200. Klingt nach wenig Unterschied — ist es aber nicht.

AltersguthabenRente @ 6.8%Rente @ 5.5%Differenz/Jahr
CHF 300'000CHF 20'400CHF 16'500−CHF 3'900
CHF 500'000CHF 34'000CHF 27'500−CHF 6'500
CHF 750'000CHF 51'000CHF 41'250−CHF 9'750
CHF 1'000'000CHF 68'000CHF 55'000−CHF 13'000

Über 25 Jahre Rentenbezug multipliziert sich die jährliche Differenz entsprechend. Bei CHF 500'000 Altersguthaben: rund CHF 162'500 Lifetime-Unterschied.

Der gesetzliche Mindestsatz (6.8%) gilt nur auf dem obligatorischen Teil deines Altersguthabens. Im überobligatorischen Teil ist die Pensionskasse frei und wählt in der Regel deutlich tiefere Sätze — typisch 4.5–5.5%, in manchen Fällen sogar tiefer. Dein effektiver gemischter Satz steht auf deinem Ausweis. Finde ihn, markiere ihn, verstehe ihn.

Warum der Umwandlungssatz laufend sinkt

Pensionskassen senken den Umwandlungssatz, weil Menschen länger leben (längere Rentenphase) und die erzielbaren Anlagerenditen auf die Reserven tiefer sind als früher. Wer 2005 in Pension ging, hatte typischerweise einen gemischten Satz von 6.5–7.0%. Wer 2026 in Pension geht, liegt eher bei 5.2–5.8%. Wer in 10 Jahren in Pension geht, wird nochmal tiefer starten. Der Trend ist klar und nicht umkehrbar — und er ist einer der Hauptgründe, warum immer mehr Menschen einen (Teil-)Kapitalbezug statt der Rente wählen.


05Die Einkaufslücke — der grösste Steuerhebel

Wenn es ein einziges Feld auf dem PK-Ausweis gibt, das für viele Menschen den grössten finanziellen Hebel ihres Lebens darstellt, dann ist es dieses: die Einkaufslücke (auch "maximaler möglicher Einkauf" oder "Einkaufspotenzial" genannt). Sie entsteht, wenn dein aktuelles Altersguthaben tiefer ist als das, was du hättest, wenn du seit Karrierestart immer mit deinem aktuellen Lohn in die gleiche Pensionskasse eingezahlt hättest.

Typische Gründe für Einkaufslücken: Lohnsprünge im Verlauf der Karriere, Teilzeitphasen, Auslandsaufenthalte, Wechsel der Pensionskasse mit schlechterem Verzinsungsprofil, oder einfach später eingestiegener Berufsstart (z.B. nach längerem Studium).

Der Steuer-Hebel in Zahlen

Szenario: Du verdienst CHF 130'000 brutto, wohnst in der Stadt Zürich, bist 52 Jahre alt. Dein PK-Ausweis zeigt eine Einkaufslücke von CHF 60'000. Du entscheidest dich, CHF 25'000 einzukaufen.

Steuerliche Wirkung: Dein steuerbares Einkommen sinkt von CHF 130'000 auf CHF 105'000. Bei einem kombinierten Grenzsteuersatz von ungefähr 32% (Bund + Kanton + Gemeinde Zürich Stadt) sparst du im Einkaufsjahr rund CHF 8'000 an Steuern. Das ist eine sofortige, garantierte Rendite von 32% auf das eingezahlte Kapital — etwas, das kein einziges Investment der Welt bieten kann.

Und das Kapital? Es ist nicht "weg". Es liegt jetzt in deiner PK und wird beim späteren Bezug nur mit der separaten (deutlich tieferen) Kapitalbezugssteuer belastet. Du hast also die Steuer von ~32% gegen eine spätere Steuer von ~5–8% getauscht — und zusätzlich profitierst du von der steuerfreien Verzinsung innerhalb der PK.

Wichtige Falle: Art. 79b BVG (3-Jahres-Sperrfrist)

Wenn du den eingekauften Betrag später als Kapital beziehen willst, beachte die 3-Jahres-Sperrfrist gemäss Art. 79b Abs. 3 BVG: in den 3 Kalenderjahren nach einem freiwilligen Einkauf darf das eingezahlte Kapital nicht in Kapitalform bezogen werden — auch nicht teilweise. Das Bundesgericht hat diese Regel in mehreren Urteilen (BGE 2C_658/2009, 2C_6/2021) strikt ausgelegt: die Sperrfrist gilt für das gesamte Vorsorgeguthaben, nicht nur für den eingekauften Teil.

Konsequenz für die Planung: Wenn du mit 65 in Pension gehst und Kapital beziehen willst, muss dein letzter Einkauf spätestens im Jahr deines 62. Geburtstags erfolgen. Wer das ignoriert, verliert rückwirkend den Steuerabzug und muss das Geld trotzdem als Rente beziehen.


06Risikoleistungen — Invalidität und Tod

Die meisten Menschen denken bei "Pensionskasse" nur an die Altersrente. Doch die PK leistet dir auch im Fall von Invalidität und Tod. Diese Zahlen stehen auf dem Ausweis — und sie sind wichtiger, als man denkt, weil sie über die finanzielle Sicherheit deiner Familie entscheiden können.

Invalidenrente: Wenn du wegen Krankheit oder Unfall erwerbsunfähig wirst, zahlt die PK eine Invalidenrente. Der Betrag steht direkt auf dem Ausweis, typischerweise als Jahresbetrag. Zusätzlich erhältst du eine Invalidenrente aus der IV (1. Säule). Prüfe, ob die Summe aus beiden Renten ausreicht, um deine Lebenshaltungskosten zu decken. Wenn nein, solltest du über eine separate Erwerbsunfähigkeitsversicherung nachdenken.

Ehegatten-/Lebenspartnerrente: Stirbt der versicherte Angestellte, erhält der überlebende Ehepartner (oder in manchen Kassen auch der eingetragene Lebenspartner) eine lebenslange Rente. Typischerweise 60% der Altersrente, die der Verstorbene erhalten hätte. Nicht verheiratete Lebenspartner müssen oft aktiv von der PK gemeldet werden — sonst besteht kein Anspruch, auch wenn man 20 Jahre zusammengelebt hat. Prüfe, ob dein Kassenreglement das verlangt.

Waisenrente: Kinder unter 18 (oder bis 25 in Ausbildung) erhalten eine Waisenrente. Steht ebenfalls auf dem Ausweis.


07WEF-Vorbezug und Verpfändung

Die letzte Zahl, die für viele relevant ist: die Angabe zum möglichen WEF-Vorbezug (Wohneigentumsförderung). Das ist der Betrag, den du aus deiner PK beziehen oder verpfänden könntest, um eine selbstgenutzte Immobilie zu kaufen oder zu amortisieren.

Bis zum 50. Geburtstag darfst du das gesamte Altersguthaben vorbeziehen. Nach 50 gelten Einschränkungen — typischerweise höchstens 50% des heutigen Guthabens oder der Betrag, der auf dem Ausweis als "maximaler WEF-Vorbezug" steht.

WEF-Vorbezug: Vorteil vs. Nachteil

Vorteil: Schneller Zugriff auf Eigenkapital für den Hauskauf, meist günstiger als eine 2. Hypothek.

Nachteil: Das Altersguthaben und damit die spätere Altersrente sinken substanziell. Oft auch die Risikoleistungen (Invalidität, Tod). Und: Solange der Vorbezug nicht zurückgezahlt ist, kannst du keine freiwilligen PK-Einkäufe (mit Steuerabzug) tätigen. Das macht die Steueroptimierung für 10+ Jahre komplett unmöglich.

Die bessere Alternative in vielen Fällen: Verpfändung statt Vorbezug. Das Guthaben bleibt in der PK und wächst weiter, aber es dient als Sicherheit für die Hypothek. So behältst du die volle Altersrente und die volle Einkaufsmöglichkeit.


08Häufig gestellte Fragen

Wie oft bekomme ich den PK-Ausweis?

Einmal pro Jahr, typischerweise im ersten Quartal. Viele Pensionskassen stellen ihn zusätzlich jederzeit online (im Kundenportal) zur Verfügung — schau nach, ob deine Kasse das anbietet.

Was mache ich, wenn ich die Zahlen auf meinem Ausweis nicht verstehe?

Ruf bei deiner Pensionskasse an und frage konkret nach. Die meisten Kassen haben eine Hotline für versicherte Personen und sind verpflichtet, die Zahlen zu erklären. Das ist dein Recht als Versicherter.

Mein Ausweis zeigt keine Einkaufslücke. Kann ich trotzdem einkaufen?

Nein. Wenn dein aktuelles Altersguthaben dem "idealen" Guthaben entspricht, das du bei lückenloser Einzahlung hättest, gibt es keine Einkaufslücke. Das ist selten, aber möglich — typisch bei Personen, die seit Karrierestart durchgehend beim selben Arbeitgeber mit steigendem Lohn gearbeitet haben.

Welcher Umwandlungssatz gilt für mich bei Pensionierung?

Der auf deinem letzten Ausweis vor der Pensionierung. Pensionskassen senken die Sätze oft, also kann der Satz, den du heute auf dem Ausweis siehst, bei deiner tatsächlichen Pensionierung tiefer sein. Der Ausweis enthält meist eine Prognose für verschiedene Pensionsalter.

Zählt ein PK-Einkauf auch für die Reduktion der 3a-Lücken?

Nein. Einkäufe in die Säule 3a und Einkäufe in die Pensionskasse sind zwei getrennte Systeme mit separaten Regeln. Beide sind voll vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig — und du kannst (solltest) beide nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen projizierter und heutiger Rente auf dem Ausweis?

Die heutige Rente wäre, was du bekämst, wenn du heute in Pension gehen würdest. Die projizierte Rente ist eine Hochrechnung bis zu deinem regulären Pensionsalter, unter Annahme, dass du weiter zum aktuellen Lohn einzahlst und die Verzinsung der Kasse eine bestimmte Höhe erreicht. Die Projektion ist eine Schätzung, keine Garantie — und basiert auf Annahmen, die sich ändern können.

Kann ich meine PK wechseln, wenn ich mit meiner nicht zufrieden bin?

Nicht direkt. Die Pensionskasse ist an den Arbeitgeber gebunden — du kannst sie nur wechseln, wenn du den Arbeitgeber wechselst. Selbständige haben mehr Wahlfreiheit (sie können die Auffangeinrichtung oder eine selbst gewählte PK nehmen).

Was passiert mit meinem PK-Guthaben, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?

Das Guthaben wird automatisch an die PK des neuen Arbeitgebers überwiesen ("Eintrittsleistung"). Wenn du vorübergehend keinen neuen Arbeitgeber hast, geht das Guthaben auf ein Freizügigkeitskonto — ein separates Vehikel, das wir in einem eigenen Artikel erklärt haben.



Zehn Minuten, die über Zehntausende entscheiden

Der PK-Ausweis ist eines der wenigen Dokumente, bei denen sich 10 Minuten Lesen über ein Leben in fünf-, oft sechsstelligen Beträgen auszahlen. Mach es dir zur Gewohnheit: wenn der neue Ausweis kommt, setz dich hin, geh jede Zeile durch, markiere die vier wichtigen Zahlen (Altersguthaben, Umwandlungssatz, Einkaufslücke, projizierte Rente) — und triff deine Entscheidungen für das laufende Jahr auf dieser Basis. Nicht irgendwann. Direkt.

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Geschrieben von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, und überprüft von Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA. Die Zahlen und Berechnungen in diesem Artikel basieren auf den BVG-Daten 2026: Koordinationsabzug CHF 26'460, maximal versicherter Lohn CHF 90'720, BVG-Minimal-Umwandlungssatz 6.8%. Die Sperrfrist nach freiwilligen Einkäufen ist in Art. 79b Abs. 3 BVG geregelt und wurde vom Bundesgericht in den Leitentscheiden 2C_658/2009 und 2C_6/2021 restriktiv ausgelegt. Zuletzt aktualisiert April 2026.

Disclaimer: Dieser Artikel dient allgemeinen Bildungszwecken und stellt keine persönliche Anlage-, Vorsorge- oder Steuerberatung dar. Die genannten Steuerbeträge sind Schätzungen und variieren je nach Kanton, Gemeinde und individueller Situation. Für konkrete Entscheidungen empfehlen wir die Beratung durch einen unabhängigen Vorsorgeberater. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter mit KAG-Lizenz. Impressum & Rechtliche Hinweise.