Die Illusion von Sicherheit durch Diversifikation

Dezember 23, 2024 9 Minuten Lesezeit
Die Illusion von Sicherheit durch Diversifikation | arvy für The Market NZZ

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Die Illusion von Sicherheit durch Diversifikation

Risikoverringerung bei gleichzeitiger Renditesteigerung klingt perfekt. Aber was, wenn die Diversifizierung — unser vermeintliches Sicherheitsnetz — uns zurückhält? Es geht nicht darum, mehr zu besitzen, sondern besser. Unsere Original-Analyse für The Market by NZZ plus die ausführliche Investoren-Sicht zur Mathematik echter Konzentration.

Von Thierry Borgeat · Mit Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA · Erschienen in The Market by NZZ, Dezember 2024 · 9 Minuten Lesezeit

Ursprünglich erschienen in
The Market by NZZ — Dezember 2024
Lies die kompakte Original-Analyse direkt bei NZZ. Hier auf arvy.ch findest du die ausführliche Investoren-Sicht zur Mechanik echter Diversifikation.
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In 30 Sekunden — die Kernthese
  • Markowitz 1952 ist der Eckpfeiler der modernen Portfoliotheorie — und sein Konzept der Diversifikation ist intellektuell solide. Aber seine übermässige Anwendung führt zu dem, was Peter Lynch als «Diworsification» bezeichnete.
  • Die Diversifikations-Kurve ist mathematisch klar: ab 20-30 sorgfältig ausgewählten unkorrelierten Aktien nehmen die zusätzlichen Diversifikations-Vorteile drastisch ab. Mehr Aktien bringen mehr Tracking-Komplexität bei gleichbleibendem Risiko.
  • Echter Anlageerfolg kommt aus Konzentration, nicht aus Streuung. Eine kleine Anzahl aussergewöhnlich guter Unternehmen schlägt strukturell ein breit gestreutes Mittelmass — das ist Markowitz' eigentliche Botschaft, nicht die «kauf-alles»-Mentalität, die heute fälschlicherweise daraus abgeleitet wird.

Die Original-Analyse — der Anriss

Risiken reduzieren und gleichzeitig die Rendite steigern: Ein Gedanke, der zu schön klingt, um wahr zu sein, oder?

Diese Idee klingt verlockend und doch unglaubwürdig — vor allem, wenn man gelernt hat, dass weniger Risiko gleichbedeutend mit mehr Diversifikation ist. Das Konzept der Diversifikation ist seit den Arbeiten von Harry Markowitz im Jahr 1952 ein Eckpfeiler der modernen Portfoliotheorie. Es lehrt uns, dass die Streuung von Investitionen über ein breites Spektrum von Vermögenswerten das Gesamtrisiko verringert, indem die Auswirkungen des Scheiterns einer einzelnen Investition — das aktienspezifische Risiko — minimiert werden.

Die Prämisse ist zwar solide, aber ich behaupte, dass ihre übermässige Anwendung zu dem führen kann, was der legendäre Investor Peter Lynch als «Diworsification» bezeichnete: ein übermässig diversifiziertes Portfolio, bei dem die Qualität der Anlagen beeinträchtigt wird und die Renditen verwässert werden. Das Resultat ist die Illusion von Sicherheit durch Diversifikation.

Der Schlüssel für den Anlageerfolg liegt daher nicht darin, Investitionen auf Hunderte von Unternehmen zu verteilen. Das ist auch nicht das, was Markowitz mit Diversifikation meinte.

Vielmehr geht es um die Konzentration auf eine kleine Anzahl von aussergewöhnlich guten Unternehmen.

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Chart 1: Die Gefahren der Überdiversifikation — der Effekt ist nach 20-30 Aktien minimal

Gefahren der Überdiversifikation Effekt nach 20-30 Aktien minimal

Quelle: NZZ The Market


01Die unbequeme Frage: warum verwechseln Anleger Aktienzahl mit Diversifikation?

Die Diversifikations-Mathematik ist intellektuell trivial — und trotzdem wird sie von der Mehrheit der Anleger systematisch missverstanden. In einer NZZ-Kolumne kann der Markowitz-Lynch-Bogen erwähnt werden, aber die Tiefen-Dimension verlangt mehr: warum glauben Anleger, dass 500 Aktien automatisch sicherer sind als 30 — selbst wenn die Mathematik genau das Gegenteil zeigt?

Drei Mechanismen erklären die strukturelle Fehlinterpretation:

  1. Linearitäts-Annahme. Anleger nehmen intuitiv an, dass jede zusätzliche Aktie das Risiko gleichmässig reduziert. Mathematisch falsch — die Diversifikations-Kurve ist exponentiell flach. Die ersten 10-15 Aktien reduzieren das Risiko drastisch, danach läuft die Kurve nur noch asymptotisch flacher.
  2. Komfort-durch-Quantität. «Ich besitze 500 Aktien» fühlt sich sicherer an als «Ich besitze 25 Aktien». Diese psychologische Komfort-Illusion ignoriert, dass die 500-Aktien-Variante oft 30-40% Konzentration in den Top 10 hat (vgl. Sicherheitsmarge-Companion). Die effektive Diversifikation ist deshalb oft niedriger als bei einem disziplinierten 25-Aktien-Quality-Portfolio.
  3. Aufgabe der Selektions-Verantwortung. «Wenn ich alles besitze, muss ich nicht entscheiden welche.» Diese Mentalität ist intellektuell bequem, aber strukturell teuer. Sie übergibt die Selektion vollständig an Markt-Mechanismen, die in Bull-Phasen die teuersten Aktien systematisch über-allokieren (Index-Inflows-Mechanik).
Was Markowitz 1952 wirklich meinte

Markowitz' Originalarbeit «Portfolio Selection» beschreibt die effektive Frontier — die optimale Risiko-Rendite-Kombination für gegebene Aktien. Sein Modell zeigt, dass die meisten Diversifikations-Vorteile bei 15-25 unkorrelierten Aktien erreicht werden, danach sind Verbesserungen marginal. Markowitz meinte: streue über unkorrelierte Geschäftsmodelle, nicht über alles. Die heutige passive «kauf-alles»-Mentalität ist eine grobe Vereinfachung seiner Originalaussage. Er wäre — historisch belegt — kein Fan der modernen Index-Konzentration in Mega-Caps.


02Die Diversifikations-Kurve — wo die Vorteile wirklich liegen

Die Mathematik der Diversifikation ist 70 Jahre alt und unverändert. Was hinzugekommen ist, sind empirische Studien über die exakte Form der Kurve. Sie zeigen ein klares Pattern:

Diversifikations-Vorteil nach Aktienzahl
5
~52% Risk
Zu konzentriert
10
~36% Risk
Substanziell
20-30
~28% Risk
Sweet Spot
100
~24% Risk
Marginal mehr
500+
~22% Risk
Diworsification

Risk-Wert = Standardabweichung des Portfolios als Prozent der Standardabweichung einer einzelnen Aktie. Vereinfachtes Modell auf Basis empirischer Studien.

Die wichtige Beobachtung: zwischen 25 Aktien und 500 Aktien beträgt der Diversifikations-Unterschied vielleicht 4-6 Prozentpunkte Risk-Reduktion. Das ist marginal. Was aber drastisch unterschiedlich ist:

Selektions-Disziplin. Bei 25 Aktien kannst du jede einzelne sorgfältig auswählen, fundamental analysieren, regelmässig prüfen. Bei 500 Aktien akzeptierst du ein Pauschal-Mix, in dem die Mehrheit der Aktien strukturell mittelmässig oder unter-mässig ist. Die Diworsification-Kosten sind nicht in der Risk-Mathematik sichtbar — aber in der langfristigen Rendite-Mathematik.

Effektive Diversifikation. 25 Aktien aus verschiedenen Geschäftsmodellen, Sektoren, Ländern können effektiv unkorrelierter sein als 500 Index-Aktien mit 35-40% Top-10-Konzentration. Echte Diversifikation kommt aus unkorrelierten Cashflow-Quellen, nicht aus vielen Aktien-Tickern.

Der Widerspruch — und seine Auflösung

Wenn Index-Anleger seit 15 Jahren überdurchschnittliche Renditen erlebt haben, woher kommt dann die Diworsification-Kritik? Antwort: die Index-Renditen der letzten 15 Jahre sind keine durchschnittliche Periode, sondern ein historisch extremes Sample. Ein Bull-Markt mit ungewöhnlich starker Mega-Cap-Konzentration hat passive Anleger über-belohnt. Die Mean-Reversion zu Mittel-Werten ist mathematisch praktisch unausweichlich — die Frage ist nur das Timing. Wer das versteht, baut Konzentration auf Quality auf, nicht Konzentration auf Index-Mode.


03Was das für ein Quality-Portfolio bedeutet

Die Konzentrations-Logik ist die zentrale Implementierungs-Frage in disziplinierter Quality-Strategie. Drei strategische Schritte:

SchrittWas zu tun wäre
1. Selektions-Disziplin als zentrale Aktivität20-30 sorgfältig ausgewählte Quality-Geschäfte schlagen 500 Index-Aktien strukturell. Die Selektion ist der eigentliche Wert-Beitrag des aktiven Anlegers, nicht die Aktienzahl. Investiere die meiste Analyse-Zeit in die Selektion, nicht in Markt-Timing.
2. Geschäftsmodell-Diversifikation, nicht nur Aktien-Diversifikation20 Aktien aus 12 verschiedenen Geschäftsmodellen (Software, Healthcare, Konsum, Industrie, Versorger usw.) sind strukturell unkorrelierter als 500 Aktien mit 30%+ Tech-Konzentration. Geschäftsmodell-Verteilung schlägt Aktien-Verteilung.
3. Position-Sizing als zweite Diversifikations-AchseOhne Position-Sizing-Disziplin kann auch ein 25-Aktien-Portfolio strukturell konzentriert werden — wenn die Top-3 zusammen 50% ausmachen. Mit 4-7% pro Position bleibt selbst ein 20-Aktien-Portfolio effektiv diversifiziert.
Anleger-ProfilDiversifikations-StatusWas zu prüfen wäre
"Ich halte einen MSCI World ETF"Nominell breit, effektiv konzentriertEffektive Top-10-Konzentration berechnen, schrittweise Quality-Diversifikation aufbauen
"Ich halte 5-10 hochüberzeugte Positionen"Sub-optimale DiversifikationSchrittweise auf 20-30 ausbauen, ohne Quality-Standard zu kompromittieren
"Ich halte 20-30 Quality-Positionen"Strukturell optimalDisziplin halten, regelmässig Position-Sizing prüfen
"Ich halte 100+ Aktien"Diworsification-ZoneSchrittweise konsolidieren auf 20-30 mit höchster Quality-Überzeugung

04Drei Szenarien — wie die Konzentrations-Diskussion sich auflösen wird

Die Diversifikations-Frage ist kein Tages-Thema, aber die strukturelle Auflösung der aktuellen Markt-Konzentration wird die nächste Anleger-Generation prägen. Drei plausible Pfade:

Bull Case

Index-Konzentration normalisiert sich graduell ohne Drama

Über 5-10 Jahre gleichen sich die Mega-Cap-Bewertungen schrittweise an breitere Markt-Bewertungen an. Index-Anleger sehen 5-7% jährliche Renditen über die Periode — unter historischem Durchschnitt aber positiv. Quality-Anleger mit Konzentrations-Disziplin liefern 7-10% jährlich mit deutlich kleineren Drawdowns. Beide Gruppen kommen voran, Quality ist nur strukturell überlegen.

Base Case

Bewertungs-Reset offenbart Diworsification-Kosten

Eine Multiple-Kontraktion über 18-30 Monate (vgl. Bewertung-Companion) zeigt erstmals die wirklichen Kosten der passiven Index-Konzentration. Index-Anleger sehen Drawdowns von 30-40% und sehr lange Erholungszeiten. Quality-Anleger mit echter Diversifikation sehen 15-25% Drawdowns und schnellere Erholung. Über die folgenden 5 Jahre wird die strukturelle Renditedifferenz zugunsten echter Konzentration sichtbar. Unser Basisszenario.

Bear Case

Strukturelle Bear-Phase entlarvt nominelle Diversifikation als Illusion

Eine längere Bear-Phase (12-18+ Monate) deckt auf, dass nominell breite Index-Diversifikation in Krisen die Korrelations-Vorteile verliert — alle Mega-Caps fallen synchron. Quality-Portfolios mit echt unkorrelierten Geschäftsmodellen bewahren Differenzierung in der Krise. Diese Periode wird die Markowitz-Lynch-Diskussion neu positionieren — viele Anleger entdecken erst dann, was «echte» vs. «illusorische» Diversifikation bedeutet.


05Was du jetzt prüfen solltest

Eine ehrliche Diversifikations-Inventur deines Portfolios dauert 60 Minuten. Vier konkrete Prüfungen:

1. Effektive Aktienzahl berechnen. Nicht die nominelle Aktienzahl, sondern die effektive — gewichtet nach Position-Grösse. Wenn deine Top-3 zusammen 50% ausmachen, ist deine effektive Diversifikation viel niedriger als die Aktienzahl suggeriert. Faustregel: berechne den Sum of (Position-Gewicht)² — die inverse davon ist deine effektive N.

2. Geschäftsmodell-Streuung prüfen. Schreib die 5-7 Hauptgeschäftsmodelle auf, in die du investiert bist (Cloud-Software, Healthcare-Großgeschäfte, Konsum-Marken, etc.). Wenn 80%+ deiner Positionen in 2-3 Geschäftsmodellen konzentriert sind, ist deine Diversifikation strukturell schwach — auch wenn es 50 Aktien sind.

3. Korrelations-Realitäts-Check. In welchem Drawdown würden alle deine Top-10-Positionen gleichzeitig fallen? Wenn die Antwort «alle in einem Tech-Bear-Markt» ist, hast du Korrelations-Konzentration, die in der Mathematik der Diversifikation nicht sichtbar ist — bis sie es ist.

4. Konsolidierungs-Pfad planen. Wenn du 100+ Aktien hältst, plane einen schrittweisen Konsolidierungs-Prozess — nicht panisch verkaufen, sondern bei nächsten Sparbeträgen die 20-30 höchst-überzeugten Quality-Positionen aufstocken. Über 18-24 Monate verschiebt sich das Portfolio organisch zur Konzentrations-Disziplin.

Was disziplinierte Anleger tun

Sie verkaufen nicht panisch ihre 500-Aktien-Indizes — das wäre Reaktion. Sie bauen schrittweise eine Quality-Konzentration auf, die ihre laufende Index-Position graduell ergänzt oder ersetzt. Sie halten Selektions-Disziplin als zentrale Aktivität — pro Jahr 4-6 neue, sorgfältig analysierte Positionen, plus periodische Überprüfung der bestehenden 20-30. Sie definieren Position-Sizing-Regeln, die effektive Diversifikation erzwingen — keine Position über 7%, keine Geschäftsmodell-Konzentration über 25%. Über 5-10 Jahre wird das Portfolio strukturell überlegen — nicht durch geniale Marktprognose, sondern durch disziplinierte Konzentration auf das Wesentliche. Das ist Markowitz, wie er gemeint war — und Lynch, der seine Diworsification-Warnung historisch bestätigt sieht.


06Häufig gestellte Fragen

Soll ich meine Index-ETFs verkaufen?

Pauschal nein. Pauschal-Verkäufe lösen oft Steuern aus und sind häufig schlecht getimed. Was empfehlenswert ist: schrittweise echte Quality-Konzentration aufbauen — entweder durch Umschichten oder durch zusätzliche Investments aus laufenden Sparplänen. Über 18-36 Monate verschiebt sich das Portfolio organisch von Index-Diworsification zu disziplinierter Konzentration.

Was wenn ich nicht die Zeit habe für 25 Quality-Analysen?

Eine ehrliche Antwort. Wenn die Zeit fehlt, sind professionelle Quality-Manager (wie arvy) eine sinnvolle Alternative — sie übernehmen die Selektions-Disziplin und Konzentration, du behältst die Lebenszeit. Was nicht funktioniert: ein Mittelweg, in dem du 50-100 Aktien hältst aber keine analysieren kannst. Das ist die schlechteste Position — Diworsification-Kosten ohne Konzentrations-Vorteil.

Sind 20-30 Aktien genug, um in einer Krise zu diversifizieren?

Mathematisch ja — vorausgesetzt die 20-30 sind aus echt unkorrelierten Geschäftsmodellen. 20 Cloud-Software-Aktien sind in einer Tech-Krise praktisch eine Position. 20 Aktien aus Healthcare, Konsum, Versorger, Industrie, Software, Banken sind in einer Krise sehr unterschiedlich exponiert. Die Selektion entscheidet, nicht die Zahl allein.

Wie konstruiert arvy konzentrierte Quality-Portfolios?

arvy hält typisch 25-35 Quality-Positionen aus verschiedenen Geschäftsmodellen mit Position-Sizing-Disziplin (keine Position über 7%) und Bewertungs-Filter. Die konkrete Zusammensetzung und Konstruktions-Logik findest du transparent dokumentiert im arvy Quartalsbericht Q1 2026.



Mehr ist nicht besser — besser ist besser

Markowitz' Originalwerk von 1952 wird heute mehr zitiert als verstanden. Er beschrieb nicht «kauf alles, der Markt sortiert», sondern «konstruiere effektiv unkorrelierte Portfolios mit minimaler nötiger Aktienzahl». Sein Modell ist nicht für die heutige Index-Mega-Cap-Konzentration ausgelegt — es ist für disziplinierte Selektion ausgelegt. Peter Lynch's Diworsification-Kritik aus den 1980er Jahren bringt Markowitz' eigentliche Botschaft praktisch auf den Punkt: ab einer bestimmten Aktienzahl wird mehr Streuung zu einer Renditebremse, ohne nennenswerten Risiko-Vorteil zu bringen.

Was disziplinierte Anleger vom durchschnittlichen unterscheidet, ist nicht die Bereitschaft, alle 500 Aktien des S&P 500 zu besitzen. Es ist die Bereitschaft, 25-35 davon sorgfältig auszuwählen und den Rest bewusst nicht zu besitzen. Diese Selektions-Disziplin ist die eigentliche Wertschöpfung des aktiven Anlegers — und sie wird über 30 Jahre Anlegerleben strukturell mit überdurchschnittlichen risiko-adjustierten Renditen belohnt. Markowitz hätte es so gewollt. Lynch hat es so beschrieben. Disziplinierte Anleger leben es so. Die anderen kaufen 500 Aktien und nennen es Diversifikation.

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Original verfasst von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, für The Market by NZZ. Die ausführliche arvy-Erweiterung wurde überprüft von Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA. Datenquellen: NZZ The Market, eigene Analysen, Markowitz «Portfolio Selection» (1952), Peter Lynch «One Up On Wall Street» (1989). Letztes Update: April 2026.

Disclaimer: Dieser Artikel dient allgemeinen Bildungszwecken und stellt keine persönliche Anlageberatung dar. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Szenarien sind Einschätzungen, keine Prognosen. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter mit KAG-Lizenz (Art. 24). Impressum & Rechtliche Hinweise.