Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer

März 30, 2026 6 Minuten Lesezeit
Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer — Warum dein Kind jetzt über Geld lernen sollte | arvy Book Club

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arvy's Teaser: Kira ist 11 Jahre alt. Sie findet einen verletzten Labrador auf der Strasse und nennt ihn Money — weil er jedes Mal aufhorcht, wenn ihre Eltern über Geldsorgen reden. Dann beginnt der Hund zu sprechen. Und erklärt ihr, was kein Lehrer, kein Elternteil und keine Schule je erklärt hat: wie Geld wirklich funktioniert. «Ein Hund namens Money» von Bodo Schäfer ist das erfolgreichste Kinder-Finanzbuch der Welt — 3 Millionen verkaufte Exemplare, 30 Sprachen. Und es ist das perfekte Buch für den Start ins Investieren mit dem neuen arvy Kinderkonto.


Das Buch auf 60 Sekunden

Ein Hund namens Money (1999) von Bodo Schäfer erzählt die Geschichte der 11-jährigen Kira, die einen verletzten weissen Labrador findet und ihn gesund pflegt. Sie nennt ihn Money — und entdeckt, dass der Hund nicht nur intelligent ist, sondern ihr die Grundprinzipien des Vermögensaufbaus beibringen kann. In kindgerechter Sprache, verpackt in eine berührende Abenteuergeschichte, vermittelt das Buch Konzepte wie Sparen, Investieren, Zielsetzung und den Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen. Es ist kein Finanzbuch. Es ist ein Lebensbuch — das zufällig mehr über Geld lehrt als jedes Schulbuch.

Bodo Schäfer · 1999 · 3 Mio.+ verkaufte Exemplare · 30+ Sprachen
English: A Dog Called Money · Empfohlen ab 9 Jahren (und für ihre Eltern)


Idee 1: Das Traumalbum — warum Ziele alles verändern

Money, der Labrador, gibt Kira als Erstes eine Aufgabe: Erstelle ein Traumalbum. Schneide Bilder aus von allem, was du dir wünschst. Schreib dazu, warum es dir wichtig ist. Und schau es dir jeden Tag an.

Das klingt simpel — aber es ist die mächtigste Lektion des ganzen Buches. Money erklärt: Die meisten Menschen wissen nicht, was sie wollen. Sie wissen nur, was sie nicht wollen. Ohne klare Ziele ist Geld nur Papier. Erst wenn du weisst, wofür du sparst, wird das Sparen bedeutungsvoll.

Kira erstellt ihr Traumalbum: ein eigener Computer, eine Reise nach Amerika, ihren Eltern bei den Schulden helfen. Plötzlich hat das Sparen einen Sinn. Und plötzlich findet sie auch Wege, mehr Geld zu verdienen — weil die Motivation da ist.

«Die meisten Menschen haben gar nicht so sehr ein Geldproblem. Sie haben ein Zielproblem. Sie wissen nicht, wofür sie ihr Geld nutzen wollen.»
Die Lektion für Eltern

Fang nicht mit «du musst sparen» an. Fang mit «was wünschst du dir?» an. Wenn ein Kind ein konkretes Ziel hat — ein Velo, ein Reiseziel, ein Erlebnis — wird das Sparen vom Verzicht zum Werkzeug. Das Traumalbum ist die Kinderversion von Zielsetzung im Investieren: Wer weiss, wofür er investiert, bleibt auch im Crash investiert.


Idee 2: Die Gans, die goldene Eier legt — und warum man sie nie schlachten darf

Money erzählt Kira die Fabel von der Gans, die goldene Eier legt. Der Bauer ist glücklich. Dann wird er gierig. Er schlachtet die Gans, um alle Eier auf einmal zu bekommen. Ergebnis: keine Gans, keine Eier, nichts.

Moneys Regel: Dein Geld ist die Gans. Die Zinsen und Erträge sind die goldenen Eier. Schlachte die Gans nie.

Für Kira bedeutet das: Von jedem Franken, den sie verdient, kommen 50% in die «Gans» — das langfristige Sparkonto, das nie angerührt wird. 40% gehen in den Topf für ihre Träume (kurzfristige Ziele). Und 10% darf sie sofort ausgeben.

Anteil Kiras Regel arvy-Übersetzung
50%Die Gans — langfristiges Sparen, nie anfassenarvy Kinderkonto / Sparplan — investiert, compoundiert, wächst
40%Traumdose — sparen für konkrete WünscheSparkonto für das Velo, die Reise, das Erlebnis
10%Taschengeld — sofort ausgeben und geniessenFreiheit, Spass, Spontanes — ohne schlechtes Gewissen
Die Lektion für Eltern

Die Gans ist der Zinseszins. Und je jünger die Gans ist, desto mehr goldene Eier wird sie im Lauf ihres Lebens legen. CHF 50 pro Monat, ab Geburt investiert, bei 7% Rendite: CHF 63'000 zum 18. Geburtstag. Davon sind nur CHF 10'800 eingezahlt. Der Rest sind goldene Eier. Die Gans hat 18 Jahre lang gearbeitet — ganz ohne geschlachtet zu werden. (→ arvy Investitionsrechner)


Idee 3: Das Erfolgstagebuch — Selbstvertrauen ist die Grundlage von allem

Moneys zweite Aufgabe für Kira: Schreib jeden Abend fünf Dinge auf, die dir heute gelungen sind. Egal wie klein. Du hast jemandem geholfen. Du hast eine gute Note bekommen. Du hast etwas Neues gelernt.

Money erklärt: Wie gut du mit Geld umgehst, hängt davon ab, wie viel Selbstvertrauen du hast. Wer nicht an sich selbst glaubt, traut sich nicht, Ziele zu setzen. Wer keine Ziele hat, hat keinen Grund zu sparen. Wer nicht spart, baut kein Vermögen auf. Alles beginnt mit Selbstvertrauen.

Das Erfolgstagebuch ist Schäfers Methode, um diesen Kreislauf zu durchbrechen — und es funktioniert für Kinder genauso wie für Erwachsene. Im Investieren kennen wir dasselbe Prinzip: Wer seine Erfolge dokumentiert (die erste Sparrate, den ersten Dividendenzugang, das erste Jahresplus), bleibt motiviert und investiert weiter — auch wenn der Markt fällt.

Die Lektion für Eltern

Geld-Erziehung ist keine Mathematik-Lektion. Es ist eine Vertrauenslektion. Ein Kind, das lernt, sich Ziele zu setzen, Erfolge zu feiern und geduldig zu sein, wird ganz natürlich auch gut mit Geld umgehen. Das Erfolgstagebuch ist das günstigste Investmenttool der Welt — ein leeres Heft und ein Bleistift.


Was das Buch für Schweizer Familien bedeutet

Die Schweiz ist das perfekte Umfeld, um Kiras Lektionen umzusetzen. Kaum ein Land bietet bessere Bedingungen für langfristigen Vermögensaufbau: steuerfreie Kapitalgewinne, eines der höchsten Einkommensniveaus der Welt und eine Kultur, die Sparen und Disziplin wertschätzt. Aber in keiner Schweizer Schule wird systematisch Finanzbildung unterrichtet.

Moneys Prinzip Schweizer Anwendung
Erstelle ein TraumalbumSetz dich mit deinem Kind hin. Frag: Was wünschst du dir in 1 Jahr? In 5 Jahren? Wenn es ein Ziel hat, ergibt das Sparen Sinn — und der Sparplan auf dem arvy Kinderkonto bekommt einen Namen.
Die Gans nie schlachten (50/40/10)CHF 50/Monat ins Kinderkonto (die Gans). Ein Teil des Taschengelds in die Traumdose. Der Rest darf sofort ausgegeben werden. Die Struktur lehrt das Kind drei verschiedene Beziehungen zu Geld — langfristig, mittelfristig, sofort.
Erfolgstagebuch führenAbends gemeinsam fünf Minuten: Was ist dir heute gelungen? Was hat dich stolz gemacht? Das baut Selbstvertrauen auf — die Grundlage für jede finanzielle Entscheidung im Erwachsenenleben.
Geld ist wie eine Gans — lass sie für dich arbeitenCHF 50/Monat ab Geburt, 18 Jahre, 7% Rendite = ca. CHF 63'000. CHF 100/Monat = ca. CHF 126'000. Das Kind startet ins Erwachsenenleben mit einem Vermögen, das die meisten 40-Jährigen nicht haben — weil die Gans 18 Jahre ungestört Eier legen durfte.

arvy's Take

Was hält: Bodo Schäfers Geniestreich ist die Verpackung. Die Prinzipien — Ziele setzen, Gans nicht schlachten, Erfolgstagebuch führen, Schulden vermeiden — sind zeitlos und solide. Dass er sie in eine emotionale Kindergeschichte verpackt hat, macht das Buch nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene zugänglich, die nie gelernt haben, über Geld nachzudenken. 3 Millionen verkaufte Exemplare und 30 Sprachen sprechen für sich. Es ist das Finanz-Grundwissen, das in keiner Schule gelehrt wird — und das hätte gelehrt werden sollen.

Was fehlt: Das Buch ist philosophisch stark, aber praktisch dünn. Es erklärt warum man investieren soll, aber nicht wie. Es gibt keine konkreten Anlageprodukte, keine ETF-Erklärung, keine Diskussion über Risiko. Das ist Absicht — Schäfer will das Mindset verändern, nicht einen Finanzberater ersetzen. Aber Eltern, die das Buch mit ihren Kindern lesen, brauchen den nächsten Schritt: ein echtes Werkzeug, um die Theorie umzusetzen.

Was wir ergänzen: Genau dafür gibt es das neue arvy Kinderkonto. Moneys «Gans» braucht ein Zuhause — und das Kinderkonto ist es. CHF 1 Minimum, investiert in Qualitätsunternehmen, kein Timing, kein Hype, nur Compounding. Lies das Buch mit deinem Kind. Erstellt gemeinsam das Traumalbum. Und richtet dann den Sparplan ein. Die Gans legt ab Tag eins goldene Eier.


3 Sätze zum Merken

1. Kinder brauchen keine Finanzformeln. Sie brauchen ein Ziel (das Traumalbum), eine Struktur (50/40/10) und die Erfahrung, dass Geduld belohnt wird (die Gans, die goldene Eier legt).

2. Selbstvertrauen ist die Grundlage jeder guten Finanzentscheidung — für Kinder wie für Erwachsene. Das Erfolgstagebuch ist das günstigste Investmenttool der Welt.

3. CHF 50 pro Monat, ab Geburt investiert, 18 Jahre, 7% Rendite = ca. CHF 63'000. Die Gans beginnt heute zu legen. Nicht morgen.


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Auch im Book Club: Psychology of Money → · Die Kunst, Geld bewusst einzusetzen → · The Millionaire Next Door →


Die Gans braucht ein Zuhause. Das arvy Kinderkonto ist es.

Ab CHF 1 pro Monat. Investiert in Qualitätsunternehmen. Keine Gans wird geschlachtet. Der Zinseszins macht den Rest.

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Dieser Artikel wurde geschrieben von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, und geprüft von Patrick Rissi, CFA, und Florian Jauch, CFA.

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