Gebührenvergleich-Rechner: Was kostet Investieren wirklich?


Bank vs. Robo-Advisor vs. arvy — mit echten Zahlen aus 2026. Hochgerechnet auf dein persönliches Vermögen und deinen Anlagehorizont. Inklusive Hinweis auf die zwei Kosten, die noch grösser sind als jede Gebühr.
Gebühren sind der stille Killer deiner Rendite. Kleine Unterschiede — 0.5% hier, 1% dort — summieren sich über 20 Jahre zu Zehntausenden Franken. Dieser Rechner zeigt dir die wahren Kosten transparent, mit verifizierten Schweizer Zahlen für 2026.
Weniger zahlen, mehr behalten. Bei arvy: professionelle Aktienauswahl, Gründer investieren mit, alles inklusive ab CHF 84/Jahr auf CHF 10'000. → Gebühren ansehen
arvy hat die offizielle Vergleichstabelle auf der Gebühren-Seite mit konkreten Anbietern als Referenz aufgesetzt. Die Zahlen beziehen sich alle auf CHF 10'000 investiertem Vermögen über 12 Monate:
| Anbieter-Typ | Referenz-Anbieter | Jahreskosten auf CHF 10'000 | Was enthalten ist |
|---|---|---|---|
| ETF Robo-Advisor | Selma Finance | CHF 94 | Verwaltung 0.68% + ETF-TER 0.22% |
| arvy ★ Quality Investing | arvy Sparplan | CHF 84 – 111 | Verwaltung 0.69-0.89% + Produkt 0.147-0.22% + Stempel 0-0.102% (alles inkl.) |
| Traditionelle Bank | Raiffeisen (Beispiel) | CHF 343 | Beratung 1.60% + Futura Swiss Stock A TER 1.25% + Depot CHF 50/Jahr |
| DIY-Plattform | Swissquote | CHF 630 | Depot CHF 60 + Steuerauszug CHF 100 + 40 Trades (CHF 270 + EUR 125 + USD 75) |
Quelle: arvy.ch/gebuehren (Stand März 2026). Bei der DIY-Plattform basiert die Rechnung auf 30 Schweizer + 5 EUR + 5 USD Trades pro Jahr. Die Bank-Zahl ist der Best-Case mit Futura Swiss Stock A — andere Schweizer Bankprodukte sind oft noch teurer.
Der interaktive Rechner verwendet bewusst 2.5% als Bank-Vergleichswert (Mittelwert über typische Schweizer Geschäftsbanken). Die Raiffeisen-Konfiguration CHF 343 ≈ 3.43% all-in ist sogar noch höher. Wer einen Mandatsvertrag mit höherer Beratungsfrequenz oder strukturierte Produkte hat, kann auch 3-4% TER haben — das ist nicht ungewöhnlich für CHF 50-500k Mandate.
Die meisten Anbieter werben mit einer einzigen Zahl und lassen die Hälfte weg. arvy macht es anders — die Gebühren-Seite zeigt alle Komponenten einzeln:
| Komponente | arvy Sparplan | Wovon abhängig |
|---|---|---|
| Verwaltungsgebühr | 0.69% - 0.89% | Sinkt um 0.05% pro erfolgreiche Empfehlung (max 4 = 0.69%) |
| Produktkosten | 0.147% - 0.22% | Growth 0.22% / Balanced 0.186% / Defensive 0.147% |
| Stempelsteuer | 0% - 0.102% | Growth 0% / Balanced 0.057% / Defensive 0.102% |
| Transaktionen | Inkl. | Alle Käufe & Verkäufe |
| Fremdwährungszuschlag (FX) | Inkl. | USD/EUR-Käufe ohne Aufschlag |
| Depotgebühr | Inkl. | — |
| Steuerauszug | Inkl. | Jährlich automatisch |
| App + Lerninhalte | Inkl. | arvy Weekly, Glossar, alle Calculators |
| All-in Range | 0.84% - 1.11% | Growth + max Refs bis Defensive ohne Refs |
Quelle: arvy.ch/gebuehren. Säule 3a separat: 0.93% flat. Diese Aufschlüsselung ist in der Schweizer Anbieterlandschaft ungewöhnlich detailliert — die meisten Banken nennen nur die Verwaltungsgebühr und verstecken Produktkosten, FX-Spreads und Steuerausweis-Gebühren als Einzelposten.
Gebühren wirken wie negativer Zinseszins. Sie reduzieren nicht nur die Rendite dieses Jahres — sie reduzieren auch die Basis, auf der zukünftige Erträge berechnet werden. Über 30 Jahre frisst das ein Mehrfaches der nominalen Gebührensumme.
| Gebühr p.a. | Endvermögen nach 30J auf CHF 100'000 @ 7% brutto | Davon Gebühren-Verlust |
|---|---|---|
| 0% (Theorie) | CHF 761'226 | — |
| 0.5% | CHF 661'437 | CHF 99'789 (13.1%) |
| 0.95% (arvy mid) | CHF 580'822 | CHF 180'404 (23.7%) |
| 1.5% | CHF 491'947 | CHF 269'279 (35.4%) |
| 2.5% | CHF 365'354 | CHF 395'872 (52.0%) |
| 3.43% (Bank Raiffeisen all-in) | CHF 282'132 | CHF 479'094 (62.9%) |
Berechnet auf CHF 100'000 Einmaleinlage, 30 Jahre, 7% Bruttorendite p.a., konstante Gebühr. Reale Renditen schwanken, die qualitative Aussage bleibt: bei einer typischen Schweizer Bank verschenkst du knapp zwei Drittel deines theoretischen Endvermögens — primär durch Gebühren, nicht durch schlechte Markt-Phasen.
Hier ist die Wahrheit, die kein Gebührenrechner zeigt: Gebühren sind nicht der grösste Kostenfaktor beim Investieren. Zwei andere Faktoren sind deutlich grösser — und sie sind genau die Differenzierung von arvy gegenüber günstigeren Alternativen.
| Kostenfaktor | Typischer jährlicher Impact | Quelle |
|---|---|---|
| TER-Differenz arvy vs. Robo | ~0.1% p.a. | 0.95% vs. 0.9% (arvy.ch/gebuehren) |
| Dividenden-Reinvestment Gap | ~2.4% p.a. | J.P. Morgan/FactSet, MSCI World 1970-2025 |
| Behavior Gap | ~1.5% p.a. | Vanguard Advisor's Alpha (2014, 2019, 2022) |
| Total Behavioral Impact | ~3.9% p.a. | 16× grösser als typischer Gebühren-Spread |
Weitere belegte Behavioral-Coaching-Daten: Morningstar Gamma 1.59%, Envestnet Capital Sigma 2-3%, Dalbar QAIB Investor Returns 1.5-3%, J.P. Morgan Guide to Retirement ~3% über 20 Jahre.
MSCI World Price Index (1970-2025): ~3.6% p.a. nominal. MSCI World Total Return Index (gleiche Periode, mit reinvestierten Dividenden): ~6.0% p.a. Differenz: 2.4% pro Jahr — über 55 Jahre. Wer Dividenden nicht reinvestiert, verliert auf CHF 100'000 über 30 Jahre rund CHF 285'000. arvy reinvestiert automatisch — keine Diskussion. Bei DIY-Plattformen entscheidest du selbst, und viele Anleger entscheiden falsch.
Vanguard Advisor's Alpha (2014, aktualisiert 2019 und 2022): Die durchschnittliche Differenz zwischen der Rendite eines Fonds und der Rendite seiner Anleger beträgt 1.5% p.a. — verursacht durch Panikverkäufe in Krisen, FOMO-Käufe bei Hypes und Performance-Chasing. Über 30 Jahre kostet das auf CHF 100'000 rund CHF 200'000. arvy's Modell — konzentriertes Quality-Portfolio mit wöchentlicher Bildung — ist darauf ausgelegt, diese 1.5% zurückzugewinnen, nicht den TER um 0.1% zu drücken.
Housel macht klar: das wichtigste finanzielle Skill ist nicht hohe IQ, sondern Verhaltens-Disziplin. Die meisten Anleger optimieren das Falsche — sie sparen 0.1% TER und verlieren 1.5-2.4% an Verhaltens- und Reinvestment-Fehlern. Wer einen Anbieter wählt, der ihm durch Krisen hilft (Bildung, Konzentration, Skin in the Game), verdient diese 0.1% Mehrgebühr 25× zurück.
| Versteckte Kosten | Typische Bank | Robo | arvy | DIY (Swissquote) |
|---|---|---|---|---|
| Fremdwährungszuschlag (FX) | 0.5-1.5%/Trade | bis 0.5% | Inkl. | 0.5-1.0%/Trade |
| Stempelsteuer | 0.075-0.15% | bis 0.15% | Transparent ausgewiesen 0-0.102% | 0.075-0.15% |
| Steuerausweis | extra CHF 50-100 | meist inkl. | Inkl. | CHF 100/Jahr |
| Depotgebühr | CHF 50-100/Jahr | Inkl. | Inkl. | CHF 60-120/Jahr |
| Bid-Ask-Spread | 0.01-0.05% (ETFs) | 0.01-0.05% | n/a (direkte Aktien) | 0.01-2.0% |
| Deine eigene Zeit | 5-10h/Jahr Termine | ~1h Setup | ~1h Setup | 20-100h/Jahr |
Quellen: SIX Group (Stempelsteuer Schweiz), Vergleichsplattformen (Moneyland/Comparis), Anbieter-Tarifblätter Stand März 2026. Die "eigene Zeit" ist die unterschätzte Komponente: 50h/Jahr × CHF 80/h Opportunitätskosten = CHF 4'000 — auf einem CHF 100'000 Depot entspricht das 4% jährlich.
Auf CHF 10'000 investiertem Vermögen kostet 2026 in der Schweiz: eine traditionelle Bank ca. CHF 343/Jahr (Raiffeisen Konfiguration), ein Robo-Advisor ca. CHF 94/Jahr (Selma), arvy CHF 84-111/Jahr (je nach Profil und Empfehlungen), eine DIY-Plattform mit aktivem Trading ca. CHF 630/Jahr (Swissquote, 40 Trades). Quelle: arvy.ch/gebuehren mit verifizierten Anbieter-Tarifen.
Ja, drastisch. Auf CHF 100'000 über 30 Jahre bei 7% Bruttorendite: 0.5% Gebühren = CHF 661'437 Endvermögen, 1.5% Gebühren = CHF 491'947, 2.5% = CHF 365'354. Eine 1%-Differenz kostet über 30 Jahre rund CHF 170'000 — mehr als das ursprüngliche Investment.
arvy ist kostenmässig vergleichbar (CHF 84-111 vs. CHF 94 beim Robo), nicht deutlich günstiger. Der Mehrwert liegt im Produkt: aktive Auswahl von ~30 Qualitätsunternehmen statt 1'400 ETF-Positionen, Skin in the Game der Gründer (jeweils CHF 100'000+ im selben Portfolio), wöchentliche Bildung (12'000+ Leser), Schweizer FINMA-Regulierung. Wer rein passiv investieren will, ist beim Robo gut bedient. Wer ein konzentriertes Quality-Portfolio mit menschlicher Selektion sucht, ist bei arvy günstiger als bei jeder Bank — beim selben Preis wie der Robo.
Die Differenz zwischen der Rendite eines Anlageprodukts und der tatsächlichen Rendite seiner Anleger. Vanguard hat 1.5%/Jahr gemessen — verursacht durch Panikverkäufe, FOMO-Käufe und Performance-Chasing. Über 30 Jahre auf CHF 100'000: rund CHF 200'000 entgangenes Endvermögen. Das ist 16× grösser als typische TER-Unterschiede.
MSCI World Price Index 1970-2025: ~3.6% p.a. nominal. MSCI World Total Return Index (mit reinvestierten Dividenden): ~6.0% p.a. Differenz: 2.4% pro Jahr. Wer Dividenden nicht reinvestiert oder einen Anbieter wählt, der das nicht automatisch macht, verliert auf CHF 100'000 über 30 Jahre rund CHF 285'000. Quelle: J.P. Morgan Guide to the Markets / FactSet.
Wenn deine Bank Mandatskosten von 2-3.5% all-in hat (das umfasst Beratung + hauseigene Fonds-TER + Depotgebühren + FX), ja — die Differenz von ca. 2-2.5% jährlich entspricht über 20 Jahre 50-70% mehr Endvermögen. Wichtig: prüfe vor dem Wechsel die Steuerfolgen (Realisierung von Kapitalgewinnen ist in der Schweiz steuerfrei für Privatpersonen, aber Hypothekarpartnerschaften etc. können betroffen sein) und die Sperrfristen bei strukturierten Produkten.
Auf dem Papier sind DIY-Plattformen günstig. Real fallen an: Depotgebühr CHF 60-120, Steuerausweis CHF 100, Transaktionskosten CHF 5-25 pro Trade, FX-Spreads 0.5-1.0%. Bei 40 Trades/Jahr und CHF 10'000 Depot: ca. CHF 630/Jahr = 6.3% effektive Gebühr. Plus die Behavior Gap von 1.5% — bei DIY oft höher, weil keine Bildung/Begleitung. Real schneiden 90% der DIY-Anleger schlechter ab als ein simpler Welt-ETF (Quelle: Dalbar QAIB).
Verwaltungsgebühr (0.69-0.89%) + Produktkosten (0.147-0.22%) + Stempelsteuer (0-0.102%) — und darin enthalten: alle Transaktionen, Fremdwährungszuschläge, Depotgebühren, Steuerauszug, App-Zugang mit Lerninhalten und der wöchentliche Newsletter arvy's Weekly. Keine versteckten Kosten. Für Säule 3a gilt eine separate Pauschale von 0.93%. Quelle: arvy.ch/gebuehren
Verlange das "Kosteninformationsblatt" (KID) gemäss FIDLEG-Pflicht — Schweizer Banken müssen das auf Anfrage liefern. Es zeigt: laufende Kosten (TER), Eintrittskosten, Vertriebsprovisionen (Retrozessionen, sofern nicht erstattet), und Ex-Ante-Kostenangabe für die nächsten 12 Monate. Wenn deine Bank das nicht oder nur widerwillig liefert, ist das selbst ein Signal. → Mehr zu den drei Kosten-Schichten
Für viele Schweizer Anleger: ja. Wer rein passiv investieren will, mit Marktdurchschnitt zufrieden ist und keine Begleitung braucht, bekommt mit einem Robo-Advisor (Selma, finpension, VIAC etc.) ein solides Produkt zu tiefen Kosten. Wer dagegen verstehen will, was im Portfolio steckt, eine konzentrierte Strategie sucht, oder Skin in the Game des Anbieters wertschätzt, ist bei arvy besser aufgehoben — zum gleichen Preis.