Halte Tennisbälle und verkaufe Eier

Juli 16, 2024 9 Minuten Lesezeit
Halten Sie Tennisbälle und verkaufen Sie Eier — die einfache Sell-Strategie | arvy für The Market NZZ

Lernen / The Market NZZ

Halten Sie Tennisbälle und verkaufen Sie Eier

Eine einfache Strategie, um Marktkorrekturen zu überstehen, starke Aktien zu identifizieren und beständige Gewinne zu sichern. Die Frage, die du dir stellen musst: Besitze ich einen Tennisball oder ein Ei? Unsere Original-Analyse für The Market by NZZ plus die ausführliche Investoren-Sicht zur Sell-Disziplin.

Von Thierry Borgeat · Mit Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA · Erschienen in The Market by NZZ, Juli 2024 · 9 Minuten Lesezeit

Ursprünglich erschienen in
The Market by NZZ — Juli 2024
Lies die kompakte Original-Analyse direkt bei NZZ. Hier auf arvy.ch findest du die ausführliche Investoren-Sicht zur Tennisball-vs-Ei-Selektions-Disziplin.
Original auf NZZ lesen →
In 30 Sekunden — die Kernthese
  • Wann sollte man verkaufen? Eine der schwierigsten Fragen beim Investieren. Aktien zu kaufen ist einfach — der eleganten Sell-Disziplin verdient mehr Aufmerksamkeit, als sie typisch bekommt.
  • In «Goldlöckchen»-Märkten mit schmaler Breite liefern wenige Aktien die Performance, der Rest tritt auf der Stelle. Diese stagnierenden Positionen sind «zu gut zum Verkaufen, zu schlecht zum Ignorieren» — sie testen die Geduld.
  • Die Tennisball-vs-Ei-Frage bietet eine klare Selektions-Linse: Tennisbälle springen nach Drawdowns wieder hoch (halten), Eier zerbrechen einmal und sind dann hin (verkaufen). Quality-Geschäfte sind Tennisbälle, strukturell schwache Geschäfte sind Eier.

Die Original-Analyse — der Anriss

Wann hält man, und wann steigt man aus?

Dies ist eine der schwierigsten Fragen, wenn es ums Investieren geht.

Aktien zu kaufen ist einfach. Aber wann sollte man verkaufen? Auf diese Frage bin ich in einem früheren Artikel («Wann soll man Aktien verkaufen — zwölf Regeln weisen den Weg») eingegangen. Aber von Zeit zu Zeit bewegt sich der Markt auf eine träge Art und Weise, die es schwierig macht, Entscheidungen zu treffen.

Wir befinden uns derzeit in einer solchen Marktphase. Es ist eine Art «Goldlöckchen»-Phase, geprägt von moderatem Wachstum und einer Inflation, die sich auf einem vertretbaren Niveau einpendelt — die Suppe ist weder zu kalt noch zu heiss. Alles stellt sich als «genau richtig» heraus. Allerdings kommt noch hinzu, dass der Markt beginnt, sich verstärkt von Narrativen leiten zu lassen. Die Spitzenreiter dieser Narrative steigen kräftig an, während der breite Markt nur auf der Stelle tritt.

Nur einige wenige Aktien liefern die Performance und übertreffen den breiten Index, während der Rest der Portfoliobeteiligungen sich nicht bewegt, weder nach unten noch nach oben. Letztere sind zu gut, um sie zu verkaufen, aber zu schlecht, um sie zu ignorieren. Sie stellen unsere Geduld auf die Probe.

Geht es dir im laufenden Jahr auch so?

→ Den vollständigen Artikel auf The Market by NZZ lesen

Chart 1: Prozentualer Anteil der S&P 500-Aktien, die den Index im Lauf des Kalenderjahres übertreffen

Anteil S&P 500 Aktien die Index uebertreffen

Quelle: NZZ The Market


01Die unbequeme Frage: warum ist «verkaufen» so viel schwieriger als «kaufen»?

Anleger sind gut trainiert, Kauf-Entscheidungen zu treffen — Kaufen wird in der Anleger-Kultur belohnt, ist aktiv, fühlt sich produktiv an. Verkauf-Entscheidungen sind hingegen psychologisch deutlich schwieriger. In einer NZZ-Kolumne kann das Tennisball-Ei-Konzept eingeführt werden, aber die Tiefen-Dimension — warum die meisten Anleger systematisch zu spät verkaufen — verlangt mehr Raum: Verkauf-Entscheidungen aktivieren psychologische Mechanismen, die Kauf-Entscheidungen nicht haben.

Drei Mechanismen erklären die strukturelle Verkaufs-Schwäche der Mehrheit der Anleger:

  1. Verlust-Realisierungs-Aversion. Solange ein Ei noch im Portfolio ist, ist der Verlust «Buchverlust» — psychologisch tolerierbar. Sobald verkauft wird, wird er «realer» Verlust — psychologisch viel schmerzhafter, obwohl mathematisch identisch. Diese Asymmetrie führt dazu, dass Anleger Eier festhalten, lange nachdem die rationale Entscheidung gewesen wäre, sie zu verkaufen.
  2. «Es kommt vielleicht zurück»-Hoffnung. Selbst klar zerbrochene Eier (strukturell beschädigte Geschäfte) werden mit der Hoffnung gehalten, dass sie irgendwann wieder steigen. Statistisch erholen sich strukturell schwache Geschäfte selten — aber die Hoffnung ist hartnäckig.
  3. Identifikations-Effekt. Wer eine Aktie selbst ausgewählt hat, identifiziert sich emotional mit dieser Wahl. Sie zu verkaufen heisst, einen Fehler zuzugeben — psychologisch unangenehm, selbst wenn sie objektiv ein Ei ist.
Die Psychologie hinter «zu spät verkaufen»

Untersuchungen über Anleger-Verhalten zeigen ein robustes Pattern: Privatanleger verkaufen Gewinner zu früh und Verlierer zu spät. Das ist genau das Gegenteil dessen, was die Tennisball-vs-Ei-Logik nahelegt — Tennisbälle (Gewinner mit struktureller Stärke) sollten gehalten werden, Eier (Verlierer mit struktureller Schwäche) sollten verkauft werden. Disziplinierte Anleger lernen, gegen ihre psychologischen Reflexe zu handeln. Diese Disziplin ist die seltenste Anleger-Eigenschaft.


02Tennisball vs. Ei — die Selektions-Linse im Detail

Die Metapher ist mächtig, weil sie eine intuitive Selektions-Frage konkret macht. Was unterscheidet einen Tennisball von einem Ei in der Aktien-Realität:

🎾

Tennisball-Aktie

Springt zurück
  • Stabile Top-Line auch in Schwäche-Phasen
  • Echter Wettbewerbsvorteil (Burggraben, Marke, Wechselkosten)
  • Starkes Management mit Skin in the Game
  • Margen-Resilienz in Drawdowns
  • Bewertung normalisiert sich nach Korrekturen
→ HALTEN auch durch Drawdowns
🥚

Ei-Aktie

Zerbricht einmal
  • Strukturelle Top-Line-Erosion über mehrere Quartale
  • Kein echter Wettbewerbsvorteil (Disruption ausgesetzt)
  • Schwaches Management oder Eigentümer-Konflikte
  • Margen-Erosion durch Wettbewerbsdruck
  • Bewertung erholt sich nicht auch nach langer Zeit
→ VERKAUFEN sobald erkannt

Die Selektion ist konzeptionell einfach, in der Praxis schwer. Die Mehrheit der Aktien sind weder reine Tennisbälle noch reine Eier — sie sind Mischungen. Was die Disziplin verlangt, ist die ehrliche Bewertung: welche der fünf Tennisball-Kriterien erfüllt diese Aktie wirklich? Welche der fünf Ei-Warnsignale zeigt sie? Wer drei oder mehr Ei-Warnsignale identifiziert, hat ein Ei vor sich — auch wenn die Aktie in den letzten 5 Jahren noch performt hat.

Der schwierige Fall — «Ehemals-Tennisball, aktuell-Ei»

Die psychologisch schwierigste Kategorie sind Aktien, die einmal Tennisbälle waren, aber strukturell zu Eiern geworden sind. Kodak war ein Tennisball für 80 Jahre, dann ein Ei. Nokia war ein Tennisball für 15 Jahre, dann ein Ei. Yahoo war ein Tennisball für 10 Jahre, dann ein Ei. In all diesen Fällen hielten Anleger die Aktien lange nach der Ei-Transformation fest, weil ihre mentale Klassifikation noch die Tennisball-Kategorie war. Die Disziplin verlangt, regelmässig zu prüfen: ist das immer noch ein Tennisball, oder ist es ein Ei geworden? Diese Frage zu stellen ist unbequem aber notwendig.


03Was das für ein Quality-Portfolio bedeutet

Die Tennisball-vs-Ei-Logik ist das praktische Werkzeug für die laufende Portfolio-Pflege. Drei strategische Implikationen:

SchrittWas zu tun wäre
1. Quartalsmässige Tennisball-vs-Ei-InventurPrüfe jede Position quartalsmässig anhand der fünf Tennisball- und fünf Ei-Kriterien. Zeit-Aufwand: 5-10 Minuten pro Position. Bei 25-30 Positionen: 3-5 Stunden pro Quartal. Diese Disziplin verhindert das schleichende Halten von Eiern.
2. Verkaufs-Auslöser vorab definierenDefiniere für jede Position, welche Trigger einen Verkauf auslösen würden. Geschriebene Regeln helfen, in emotionalen Momenten objektiv zu bleiben — die «12-Regeln»-Methodik aus Thierrys früherem Artikel ist hier die Referenz.
3. Akzeptanz, dass auch beste Anleger Fehler machenSelbst die besten Anleger haben 30-40% der Positionen, die nicht funktionieren. Das ist normal. Was Disziplinierte unterscheidet: sie verkaufen die Fehler schnell und konzentrieren sich auf die Gewinner. Undisziplinierte halten die Fehler in der Hoffnung, dass sie sich «irgendwann» drehen.
Anleger-ProfilSell-Disziplin-StatusWas zu prüfen wäre
"Ich verkaufe nie etwas"Strukturell anfällig für Ei-AkkumulationQuartalsmässige Inventur einführen, klare Trigger definieren
"Ich verkaufe Gewinner zu früh, halte Verlierer"Klassisches verhaltens-bedingtes Anti-PatternBewusst gegen die Reflexe handeln — Tennisbälle halten, Eier verkaufen
"Ich verkaufe diszipliniert nach Trigger-Regeln"Strukturell überlegen positioniertDisziplin halten, Regeln periodisch verfeinern
"Ich handele zu viel"Andere Falle — zu hektisches Verkaufen ist auch ein PatternKlare Halten-Kriterien für Tennisbälle definieren, Buy-and-Hold-Disziplin stärken

04Drei Szenarien für stagnierende Markt-Phasen

«Goldlöckchen»-Phasen mit schmaler Markt-Breite sind nicht selten — sie kehren regelmässig wieder. Drei plausible Auflösungs-Pfade:

Bull Case

Markt-Breite verbreitert sich, alle Tennisbälle erholen sich

Nach 12-18 Monaten enger Führung verbreitert sich die Markt-Performance. Disziplinierte Anleger, die ihre Tennisbälle gehalten haben, profitieren überproportional, weil die strukturell starken Geschäfte endlich die Bewertungs-Anerkennung bekommen. Statistisch das häufigste Pattern nach extremen Markt-Breiten-Engpässen.

Base Case

Schrittweise Verbreiterung mit Sektor-Rotation

Die enge Führung löst sich graduell auf, oft kombiniert mit Sektor-Rotation (vgl. Defensive-Werte-Companion). Tennisbälle aus den unter-performenden Sektoren erholen sich zuerst, dann breitere Markt-Beteiligung. Anleger mit ausgewogener Tennisball-Konstruktion profitieren am meisten. Unser Basisszenario.

Bear Case

Korrektur löst die Konzentrations-Engpässe gewaltsam auf

Eine Marktkorrektur (vgl. August 2024 oder Q1 2026) löst die Engpässe schmerzhaft auf — die Top-Führer fallen stark, die Tennisbälle aus dem stagnierenden Teil halten besser oder leicht steigen. Disziplinierte Anleger sind in dieser Phase strukturell besser positioniert als Anleger, die nur die Top-Führer hielten.


05Was du jetzt prüfen solltest

Eine Tennisball-vs-Ei-Inventur deines Portfolios dauert 3-5 Stunden bei 25-30 Positionen. Vier konkrete Prüfungen:

1. Tennisball-Kriterien-Check für jede Position. Wieviele der fünf Tennisball-Kriterien (stabile Top-Line, Wettbewerbsvorteil, starkes Management, Margen-Resilienz, Bewertungs-Normalisierung) erfüllt jede Position? Ehrlich, ohne Identifikations-Bias.

2. Ei-Warnsignal-Check für jede Position. Wieviele der fünf Ei-Warnsignale (Top-Line-Erosion, kein Wettbewerbsvorteil, schwaches Management, Margen-Erosion, Bewertungs-Stagnation) zeigt jede Position? Drei oder mehr Warnsignale = Ei-Verdacht.

3. «Ehemals-Tennisball, aktuell-Ei»-Identifikation. Welche deiner Positionen war einmal ein Tennisball, hat sich aber strukturell zu einem Ei entwickelt? Diese Aktien sind die psychologisch schwierigsten Verkaufs-Entscheidungen — und oft die wichtigsten.

4. Verkaufs-Trigger schriftlich definieren. Definiere für jede Position 2-3 konkrete Trigger, die einen Verkauf auslösen würden. Schriftliche Regeln helfen in emotionalen Momenten — sie machen die Entscheidung objektiv statt reaktiv.

Was disziplinierte Anleger tun

Sie verkaufen Eier so schnell wie möglich, ohne die Verluste zu rationalisieren. Sie halten Tennisbälle auch durch lange Stagnations-Phasen, weil sie wissen, dass strukturelle Stärke früher oder später bewertungs-anerkannt wird. Sie führen quartalsmässig Inventur und sind ehrlich über «Ehemals-Tennisbälle, aktuell-Eier». Sie definieren Verkaufs-Trigger schriftlich vorab und halten sich an sie. Diese Disziplin ist nicht spektakulär, aber sie ist die Differenz zwischen Anlegern, die ihre Portfolios auf Tennisbälle konzentrieren, und Anlegern, die Eier akkumulieren bis das ganze Portfolio gebrochen ist. Über 30 Jahre macht diese Disziplin die ganze Renditedynamik aus.


06Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheide ich eine vorübergehende Tennisball-Schwäche von einer Ei-Transformation?

Vorübergehende Schwäche zeigt sich an Markt-Sentiment, Sektor-Rotation, Makro-Faktoren — aber die fundamentale Geschäftsentwicklung bleibt intakt. Ei-Transformation zeigt sich an strukturellen Veränderungen: schrumpfende Top-Line, schwindende Wettbewerbsposition, sinkende Margen über mehrere Quartale. Wenn du dir nicht sicher bist, prüfe die letzten 4 Quartalszahlen: zeigen sie ein vorübergehendes Problem oder einen strukturellen Trend?

Soll ich nie etwas verkaufen, was unter meinem Einkaufspreis liegt?

Strukturell falsche Frage. Der Einkaufspreis ist nur historische Information, irrelevant für die heutige Entscheidung. Die richtige Frage ist: würde ich diese Aktie heute zu diesem Preis kaufen? Wenn ja, halte sie. Wenn nein, prüfe ehrlich, warum nicht — und ob das ein Ei-Signal ist. Anchor auf den Einkaufspreis ist eine der teuersten psychologischen Fallen im Investing.

Was wenn ich verkaufe und die Aktie steigt danach?

Akzeptiere es als statistisches Ereignis, nicht als Beweis falscher Disziplin. Selbst die besten Sell-Disziplinen haben 30-40% der Verkäufe, die im Nachhinein «zu früh» erscheinen. Die Mathematik funktioniert über die Gesamtheit der Verkäufe, nicht über Einzelfälle. Wer aus Angst vor dem «zu früh» überhaupt nicht verkauft, verliert mehr durch Ei-Akkumulation als durch gelegentliche zu frühe Verkäufe.

Wie geht arvy mit Sell-Disziplin um?

arvy hält explizite Sell-Kriterien für jede Position und prüft regelmässig. Verkäufe werden im Quartalsbericht transparent dokumentiert (z.B. arvys vollständiger Software-Sektor-Verkauf in Q1 2026). Konkrete Sell-Mechanik findest du im arvy Quartalsbericht Q1 2026.



Sell-Disziplin ist die unterbewertete Kunst des Investierens

Die Tennisball-vs-Ei-Metapher ist mehr als ein bildlicher Vergleich. Sie macht eine schwierige Entscheidung — wann verkaufen — auf eine intuitive Frage reduzierbar. Tennisbälle springen zurück, Eier zerbrechen einmal. Das Bild ist mathematisch präzise: Quality-Geschäfte erholen sich von Drawdowns, strukturell schwache Geschäfte tun es nicht. Wer das versteht, hat die Linse, um in jeder stagnierenden Marktphase die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Was disziplinierte Anleger vom durchschnittlichen unterscheidet, ist nicht die Fähigkeit, perfekte Verkaufs-Timings zu finden. Es ist die Bereitschaft, regelmässig ehrlich zu prüfen — Tennisball oder Ei? — und entsprechend zu handeln. Die meisten Anleger sind schlecht im Verkaufen, weil sie die Inventur nicht regelmässig machen, weil sie sich emotional an ihre Auswahl binden, weil sie hoffen statt analysieren. Diese Disziplin zu lernen ist die wertvollste Sell-Disziplin überhaupt — und sie verbessert das Portfolio strukturell über Jahrzehnte. Aktien zu kaufen ist einfach. Sie diszipliniert zu verkaufen ist die Kunst, die das langfristige Resultat entscheidet.

Lerne. Wachse. Investiere. Mit uns.

Solche Analysen jeden Freitag in deiner Inbox.

arvy Weekly abonnieren

Jeden Freitag eine Tiefenanalyse zu Märkten, Sektoren und Quality-Champions. 12'000+ Leser.

Weekly abonnieren →

Wie investiert arvy konkret?

Quality-Strategie, Skin in the Game, FINMA-reguliert. Die volle Positionierung, transparent erklärt.

Warum arvy →

Original verfasst von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, für The Market by NZZ. Die ausführliche arvy-Erweiterung wurde überprüft von Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA. Letztes Update: April 2026.

Disclaimer: Dieser Artikel dient allgemeinen Bildungszwecken und stellt keine persönliche Anlageberatung dar. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter mit KAG-Lizenz (Art. 24). Impressum & Rechtliche Hinweise.