Investieren mit arvy: Der komplette Guide
Du willst investieren — aber wohin zuerst? Dieser Hub ist die Landkarte. Die Schweizer Investieren-Struktur in 3 Minuten, fünf typische Ausgangssituationen, die zehn Artikel, die das Fundament jedes guten Investors bilden, neun Rechner für deine persönlichen Zahlen — und ein ganz konkreter erster Schritt, der heute noch funktioniert.
Investieren ist kein Hobby für Zahlenmenschen. Es ist eine Lebenskompetenz — wie Kochen, wie Steuererklärungen, wie das erste Vorstellungsgespräch. Und wie bei jeder Kompetenz gilt: die schwierigste Hürde ist nicht das Lernen, sondern das Anfangen. Das Schweizer Finanzsystem ist gut strukturiert, aber komplex: drei Säulen, ein Dutzend Produkttypen, hundert Meinungen. Das kann lähmen. Oder es kann dich zum klügsten Kopf im Raum machen — wenn du die richtigen zehn Dinge liest, statt hundert falsche.
Genau dafür ist dieser Hub da. Er ist bewusst kein Einsteiger-Guide — dafür haben wir den Einsteiger-Ratgeber, der sehr ausführlich ist und genau diesen einen Zweck erfüllt. Dieser Hub ist etwas anderes: eine Navigationshilfe. Eine Landkarte, fünf typische Startpunkte, ein Kanon aus zehn Kernartikeln (in der richtigen Reihenfolge!), die wichtigsten Rechner, unsere Überzeugungen — und ganz am Ende ein klarer nächster Schritt. Egal wo du startest.
Die beste Nachricht: du brauchst nicht alles zu wissen, um ein guter Investor zu werden. Du brauchst zehn Dinge richtig zu verstehen und dann den Autopiloten einzuschalten. Die zehn Dinge stehen weiter unten. Den Autopiloten bauen wir gemeinsam. Los geht's.
- Investieren in der Schweiz — die Landkarte in 3 Minuten
- Wo anfangen mit Investieren? 5 typische Ausgangssituationen
- Die 10 Artikel, die jede:r Schweizer Anleger:in gelesen haben sollte
- Die Lebensphasen — welche Themen wann wichtig werden
- Die Themen-Cluster
- Rechner & Tools für Schweizer Anleger
- Wie wir bei arvy denken
- Der erste Schritt — was tust du heute?
- Häufig gestellte Fragen
01Investieren in der Schweiz — die Landkarte in 3 Minuten
Bevor wir über "Aktien kaufen" oder "Sparplan einrichten" sprechen, braucht es ein gemeinsames mentales Modell. Die Schweiz hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ein sehr klar strukturiertes Vorsorgesystem mit genau vier Säulen. Jede hat ihre eigenen Regeln, ihre eigene Logik, ihre eigene Rolle in deinem Vermögensaufbau. Wer dieses System versteht, versteht auch, warum einzelne Finanzentscheidungen — ein PK-Einkauf, eine 3a-Einzahlung, ein Sparplan — in ihrer Wirkung so unterschiedlich sind.
Die erste Säule ist das Fundament. Sie wird umverteilt (die junge Generation zahlt für die alte) und soll den Grundbedarf im Alter decken. Du hast darauf wenig Einfluss, aber du solltest wissen, was du erwartest: Für die maximale AHV-Rente brauchst du 44 Beitragsjahre mit einem durchschnittlichen Lebenseinkommen von mindestens CHF 90'720. Die meisten werden diese Bedingung nicht ganz erfüllen, was eine reduzierte Rente bedeutet.
Die zweite Säule — die Pensionskasse — ist für die meisten Schweizer Angestellten der grösste einzelne Vermögensposten im Alter. Grösser als das Eigenheim, grösser als die Säule 3a, grösser als alle freien Anlagen zusammen. Und gleichzeitig die, die die wenigsten wirklich verstehen. Wer mit 40 oder 50 erst zum ersten Mal einen PK-Ausweis liest, macht oft Entscheidungen, die er in den 20 Jahren davor hätte anders treffen können — Entscheidungen, die Zehntausende oder Hunderttausende an Rente ausmachen.
Die dritte Säule — konkret die Säule 3a — ist dein stärkster persönlicher Steuerhebel. Jeder eingezahlte Franken reduziert dein steuerbares Einkommen sofort, und die Einzahlung plus Wertentwicklung bleibt bis zur Pensionierung steuerlich geschützt. Wer das Maximum von CHF 7'258 pro Jahr nicht ausschöpft, verschenkt jedes Jahr bis zu CHF 2'500 an Steuerersparnis — und das ist garantiert, risikofrei, jedes Jahr aufs Neue.
Und dann ist da das freie Vermögen. Alles, was nicht in den ersten drei Säulen gebunden ist. Dein Sparkonto, dein Depot, deine Aktien, deine ETFs, dein Bausparplan, deine Immobilien. Flexibel, liquide, unbegrenzt in der Höhe — aber ohne den Steuervorteil der 3a und ohne die automatische Abzugslogik der 2. Säule. Hier liegt die meiste Freiheit, und damit auch die meiste Verantwortung.
Wir nehmen in diesem Hub an, dass du ein erwerbstätiger Schweizer Einwohner bist und mindestens CHF 22'680 pro Jahr verdienst (das ist die BVG-Eintrittsschwelle 2026 — darunter greift die obligatorische 2. Säule nicht). Wenn du als Expat neu in der Schweiz bist, Selbständige:r ohne PK-Anschluss bist, oder Studierende:r mit sehr tiefem Einkommen, gibt es andere Startpunkte — wir haben dafür eigene Artikel, die in Sektion 02 verlinkt sind.
02Wo anfangen mit Investieren? 5 typische Ausgangssituationen
Hier ist der wichtigste Teil dieses Hubs. Statt dir alle 100 Artikel in eine Liste zu stopfen und dich raten zu lassen, welche für dich relevant sind, versuchen wir es andersherum: wir beschreiben fünf ganz konkrete Ausgangssituationen, und du erkennst dich in einer (oder zwei) von ihnen wieder. Jede Situation kommt mit drei bis vier spezifischen Artikel-Links und einem ganz klaren ersten Schritt. Keine Wahl zwischen 50 Optionen — sondern der richtige nächste Schritt für den Punkt, an dem du gerade stehst.
Ich habe noch nie investiert und will endlich starten
Du hast CHF 3'000, CHF 5'000 oder CHF 15'000 auf dem Sparkonto und weisst: der Franken verliert Kaufkraft, wenn er dort liegen bleibt. Aber die ersten Schritte fühlen sich gross an. Welche Plattform? Welche Produkte? Was ist, wenn der Markt sofort crasht? Du willst keine 200 Stunden Recherche machen, du willst einen klaren, ehrlichen Weg vom Nichts zu deiner ersten Überweisung auf ein Depot. Wichtig: du bist nicht dumm, weil du noch nicht investierst. Du warst bisher nur nicht die Zielgruppe einer Finanzbranche, die die ersten 10'000 Franken meistens nicht wollte.
- Investieren in der Schweiz: Der komplette Einsteiger-Guide — die Grundlagen sauber aufgebaut
- 20 Fragen zum Investieren — ehrlich beantwortet — Quick-Wins: die häufigsten Fragen in 2 Minuten pro Antwort
- Die wahren Kosten des Wartens — warum "nächstes Jahr" teurer ist als du denkst
- Die Macht des Sparplans — warum CHF 500 pro Monat mächtiger ist als eine einmalige Zahlung
- Die 10 grössten Anlagefehler — was du von Anfang an vermeiden solltest
Ich habe CHF 10'000+ auf dem Sparkonto und weiss, dass ich etwas tun müsste
Du hast schon eine Weile gespart. Du hast einen Notgroschen, und dazu noch einen Betrag, der einfach "liegt". CHF 15'000, CHF 30'000, vielleicht CHF 50'000 oder mehr. Du weisst in deinem Bauch, dass diese Summe mehr arbeiten sollte — die Bank zahlt dir fast keinen Zins, und die Inflation macht diesen Franken jedes Jahr real kleiner. Aber ein Klumpenbetrag zu investieren fühlt sich riskanter an als ein Sparplan. Was, wenn der Markt genau dann crasht?
- Ich habe CHF 50'000 auf dem Sparkonto — was jetzt? — die ehrliche Rechnung plus DCA-Strategie
- Buy the Dip vs. Dollar-Cost-Averaging — was die Mathematik wirklich sagt
- Die wahren Kosten des Investierens — warum Gebühren dein grösster Feind sind
- Säule 3a Schweiz 2026: Der komplette Guide — der wichtigste Steuerhebel zuerst
Ich investiere schon, aber ich frage mich, ob ich zu viel bezahle
Du bist dein Depot schon seit Jahren am Aufbauen. Bei einer Bank, einem Robo, einer Plattform. Du siehst die Verwaltungsgebühr auf der Abrechnung, aber du hast das Gefühl, dass da noch mehr ist — Transaktionskosten, FX-Aufschläge, Steuerauszug-Gebühren, Depotgebühren. Du willst wissen, ob ein Wechsel zu einer transparenteren, strukturell einfacheren Lösung dir über die nächsten 10–20 Jahre signifikant Geld sparen würde. Die Antwort ist meistens: ja, und oft deutlich mehr als erwartet.
- Die wahren Kosten des Investierens — die drei Schichten von Kosten, inkl. Self-Audit
- Die Kosten von Emotionen — warum die Behavior Gap 1.5% pro Jahr kostet
- Der ehrliche Gebührenvergleich Schweiz — Bank vs. Robo vs. arvy im Direktvergleich
- Die arvy-Gebührenseite — alle Kostenpositionen transparent
Ich bin in den 40ern oder 50ern und mache mir Sorgen um meine Pensionierung
Du hast lange gearbeitet, deine Karriere läuft, du verdienst gut — aber du hast das Gefühl, dass du "weiter sein müsstest". Die AHV-Rente allein wird nicht reichen. Der PK-Ausweis ist ein Rätsel. Die Säule 3a hast du vielleicht nie wirklich genutzt. Und du fragst dich, ob du die nächsten 10–20 Jahre noch etwas Substanzielles aufbauen kannst. Die gute Nachricht: ja, mehr als du denkst — aber du brauchst einen klaren Plan, der die drei Säulen gleichzeitig optimiert.
- Pensionierung in der Schweiz 2026: Dein kompletter Guide — der Hub für die Pensionierungsplanung
- Pensionskasse 2026: Alles zur 2. Säule — der grösste Vermögensposten, endlich verstanden
- CHF 400'000 aus der Pensionskasse — wie investieren? — was du mit dem Kapitalbezug tatsächlich machst
- Die 4%-Regel in der Schweiz — wie viel kannst du wirklich entnehmen?
Ich bin neu in der Schweiz und verstehe das System noch nicht
Du bist Expat oder kürzlich zugezogen. Du verdienst in CHF, aber das Schweizer Vorsorgesystem ist für dich Neuland. AHV? BVG? Quellensteuer? NOV? Die ersten sechs Monate hast du wahrscheinlich nichts getan, weil alles neu und verwirrend ist — und das ist völlig normal. Aber jetzt willst du verstehen, wie du als Expat in der Schweiz finanziell richtig startest, welche Fallen existieren, und was du spezifisch anders machen musst als ein gebürtiger Schweizer.
- Neu in der Schweiz: Dein Finanz-Fahrplan fürs erste Jahr — die Checkliste
- Dein Pensionskassenausweis erklärt — was passiert mit deinem BVG-Geld
- Säule 3a Schweiz 2026: Der komplette Guide — der wichtigste Steuerhebel auch für Expats
- Freizügigkeit erklärt — was bei einer Rückkehr ins Heimatland passiert
03Die 10 Artikel, die das Fundament jedes guten Investors bilden
Hier ist der Kanon. Nicht die zehn populärsten Artikel, nicht die zehn neuesten — sondern die zehn, die zusammen eine Geschichte erzählen: vom ersten Schritt bis zum langfristigen Vermögen. Wenn du sie in dieser Reihenfolge liest, wirst du danach mehr über Investieren verstehen als 90% aller Schweizer Bankkunden. Und das Beste: du brauchst dafür insgesamt rund 2.5 Stunden. Das ist die beste Rendite auf deine Zeit, die du in der Finanzwelt je bekommen wirst.
Investieren in der Schweiz: Der komplette Einsteiger-Guide
Die Tür ist offen. Was ist eine Aktie, ein ETF, ein Sparplan? Was ist der Unterschied zwischen Sparen und Investieren? Und warum gehört dein Notgroschen aufs Sparkonto und nicht ins Depot? Kein Jargon, kein Druck — einfach die Grundlagen, sauber aufgebaut.
Die Macht des Sparplans — warum CHF 500/Monat reicher macht als CHF 50'000 auf einmal
Das wichtigste Werkzeug, das du als Investor hast. Ein automatischer Sparplan — CHF 100, CHF 300, CHF 500, was auch immer passt — schlägt fast jede andere Strategie. Nicht weil er spektakulär ist, sondern weil er läuft: Monat für Monat, in guten und schlechten Zeiten.
Die wahren Kosten des Wartens — der Zinseszins wartet nicht
Die mächtigste Einzelformel der Finanzwelt: Zinseszins. Fünf Jahre früher anfangen bedeutet über 30 Jahre CHF 281'000 mehr — bei exakt derselben monatlichen Einzahlung. Das letzte Jahrzehnt eines Sparplans bringt mehr als die ersten zwei zusammen.
CHF 500 im Monat investieren: Der komplette Guide mit 4 Szenarien
Theorie ist gut, aber deine eigenen Zahlen sind besser. Dieser Artikel rechnet vier konkrete Schweizer Szenarien durch — was passiert wirklich, wenn du heute mit CHF 500 pro Monat startest? Welches Profil, welche Rendite, welches Endkapital? Hier wird Investieren greifbar.
Das Schildkröten-Problem — warum Qualität langsam wirkt und trotzdem gewinnt
Wisse, was du besitzt. In einer Welt von Meme-Stocks und Krypto-Hypes fühlt sich Quality Investing langweilig an — wie eine Schildkröte im Hasenrennen. Aber über 10, 20, 30 Jahre gewinnt die Schildkröte. Immer.
Investieren in turbulenten Zeiten — was 100 Jahre Krisen über die Börse lehren
Bleib im Spiel. Zwei Weltkriege, eine Pandemie, Dotcom, 2008, COVID — und der Markt hat sich jedes einzelne Mal erholt. Wer investiert geblieben ist, hat langfristig gewonnen. Zeit schlägt Timing.
Die wahren Kosten des Investierens — was du wirklich bezahlst
Der Eisberg-Artikel. Verwaltungsgebühren sind nur die Spitze. Darunter: versteckte Kosten (Cash Drag, Steuerauszug, FX-Aufschläge), und ganz unten die grössten: die Behavior Gap von 1.5% und die Zeitkosten. Über 30 Jahre machen die drei Schichten bis zu CHF 182'000 Unterschied.
Meistere deine Emotionen beim Investieren
Nimm das Steuer in die Hand. Der durchschnittliche Anleger verliert 1.5% Rendite pro Jahr an seine eigenen Emotionen. Die Lösung ist nicht "mehr Disziplin versuchen", sondern Strukturen bauen, die keine Disziplin erfordern.
Die 10 grössten Anlagefehler — und wie du sie vermeidest
Das Negativ-Curriculum. Von "ich warte noch kurz" bis "ich verkaufe im Crash" — wer diese zehn Fehler vermeidet, schlägt bereits 80% aller Anleger. Der klügste Kopf im Raum ist oft der, der die wenigsten Fehler macht.
Warum arvy — dein Partner fürs Langzeit-Investieren
Wie alles zusammenkommt. Quality Investing, All-in-Kostenstruktur, Automation, Skin in the Game, 12'000+ Leser in der wachsenden Community, FINMA-reguliert. Die ehrliche Antwort auf: "Wie setzt ihr das alles um?"
04Die Lebensphasen — welche Themen wann wichtig werden
Nicht jedes Thema ist in jeder Lebensphase gleich wichtig. Hier ist eine Grobkarte dessen, womit du dich zu welchem Zeitpunkt auseinandersetzen solltest. Sie ist nicht starr — manche Themen ziehen sich über mehrere Phasen, manche greifen früher. Aber sie gibt dir ein Gefühl, welche Artikel für deine aktuelle Phase prioritär sind.
Fundament legen: 3a starten, Sparplan aktivieren, Notgroschen trennen
Das Zeitfenster, in dem der Zinseszins die grösste Wirkung entfaltet. Wer in den 20ern CHF 300 pro Monat investiert, hat mit 65 oft mehr als jemand, der in den 40ern CHF 800 pro Monat investiert.
Stabilisieren: Einkommen wächst, Familie, Eigenheim, erste Lücken
Karrieresprünge, vielleicht Kinder, vielleicht ein Hauskauf. In dieser Phase trifft das Leben zum ersten Mal auf Vorsorgesystem-Komplexität.
Ernst werden: PK-Einkäufe, Einkaufslücken schliessen, Steuern planen
Jetzt wird Vorsorge nicht mehr nur eine abstrakte Idee, sondern eine konkrete Planungsaufgabe. Die 20 Jahre bis zur Pension sind überschaubar.
→ Pensionskasse Guide · PK-Ausweis tief verstehen · 8 Steuer-Strategien
Pensionsplanung ernst nehmen: Rente oder Kapital, Frühpensionierung
Die Phase, in der die grössten Entscheidungen getroffen werden. Rente oder Kapitalbezug? Frühpensionierung mit 60, 62 oder 65?
→ Pensionierung Guide · Die 4%-Regel · Kapitalbezug optimieren
Bezugsphase: staffeln, Freizügigkeit klug beziehen, Vermögen strukturieren
Die Erntephase. Hier geht es nicht mehr um Aufbau, sondern um kluge Strukturierung der Bezüge.
→ Sequence-of-Returns & Withdrawal · CHF 400k aus der PK · Rente vs. Kapital Rechner
05Die Themen-Cluster
Unser Blog ist nach Kategorien sortiert (Investieren, Vorsorge, Weekly, Rechner). Das hilft uns beim Organisieren, hilft dem Leser aber nur bedingt. Denn ein Leser denkt nicht in Kategorien, er denkt in Fragen: "Wie senke ich meine Kosten?", "Wie plane ich die Pensionierung?", "Wie vermeide ich emotionale Fehler?". Hier sind die sechs Themencluster, in denen du unseren Content wirklich finden kannst.
Kosten
Langfristiges Vermögen
Schweizer Vorsorge
Lebensereignisse
Psychologie & Verhalten
Markt & Unternehmen
06Rechner & Tools für Schweizer Anleger — vom Lesen zum Rechnen
Lesen ist der erste Schritt. Rechnen ist der zweite. Und Rechnen ist dort, wo abstraktes Wissen zu konkreten Entscheidungen wird. Zwischen "Ich weiss, dass ich die 3a nutzen sollte" und "Ich sehe, dass ich in meiner konkreten Steuersituation jährlich CHF 2'140 spare" liegt ein kognitiver Sprung — und dieser Sprung ist oft der Unterschied zwischen Aufschieben und Handeln.
Investitionsrechner
Wie viel Vermögen baust du bei monatlichem Betrag, Zeithorizont und erwarteter Rendite auf?
3a-Steuerersparnis-Rechner
Wie viel sparst du konkret an Steuern, wenn du dieses Jahr deine Säule 3a füllst?
3a-Auszahlungssteuer-Rechner
Wie viel Steuern fallen bei der 3a-Auszahlung an? Mit Kantons-Vergleich für alle 26 Kantone.
Rente vs. Kapital Rechner
Der Breakeven für deine individuelle Pensionierungs-Situation.
Vorsorgelücke-Rechner
Was kosten Teilzeit und Karrierepausen deine spätere Rente wirklich?
Steuerprogressions-Rechner
Wie verändert sich deine Steuerlast, wenn dein Einkommen um CHF 10'000 steigt?
Zinseszinsrechner
Die mächtigste Einzelformel der Finanzwelt, visualisiert.
Budget-Rechner
Bruttolohn → Steuern → Netto → Sparquote → Investmentpotenzial in 5 Schritten.
Kinderkonto-Rechner
Was wird aus CHF 100 pro Monat für dein Kind bis zum 18. Lebensjahr?
Rechne, bevor du entscheidest. Rechne, bevor du aufschiebst. Und rechne vor allem, bevor du dir selbst erzählst, dass "es sich nicht lohnt". In fast allen Fällen lohnt es sich mehr als erwartet — das ist ein psychologischer Bias, den die Rechner direkt aus dem Weg räumen.
07Wie wir bei arvy denken
Bis hier ging es darum, was du liest und entscheidest. Jetzt ein kurzer Moment über das, was wir glauben — denn wenn du unsere Artikel liest, solltest du auch wissen, aus welchem Denkrahmen heraus wir sie schreiben.
Quality schlägt Quantity — immer, überall
Dreissig hervorragend ausgewählte Unternehmen mit starken Cashflows, niedriger Verschuldung und echtem Wettbewerbsvorteil schlagen langfristig jedes Portfolio aus 500 durchschnittlichen Firmen. Mehr dazu im Schildkröten-Problem.
Skin in the Game — wir investieren mit dir, nicht gegen dich
Wir investieren unser eigenes privates Vermögen in dieselbe Strategie, die wir unseren Kunden anbieten. Wenn wir uns irren, irren wir uns zusammen.
Transparenz bei Kosten — weil jeder andere Ansatz teuer ist
All-in bedeutet all-in. Verwaltung, Transaktionen, FX-Aufschläge, Depotgebühren, Steuerauszug — alles in einer einzigen Zahl. Mehr dazu im Kosten-Artikel.
Automation schlägt Disziplin — jeden Tag
Ein automatischer Dauerauftrag, der einmal eingerichtet ist und dann einfach läuft, schlägt psychologisch jede manuelle Strategie. Das ist die 1.5% Behavior Gap, direkt eliminiert. Mehr dazu bei Emotionen meistern.
Lange Zeithorizonte schlagen Timing
Selbst der allerschlechteste Einstiegszeitpunkt der letzten 50 Jahre ist nach 10–15 Jahren positiv gewesen. Mehr dazu bei Kosten des Wartens.
Bildung ist Teil des Produkts — nicht Marketing drumherum
Ein informierter Anleger trifft bessere Entscheidungen, hält länger durch und erzielt am Ende eine höhere Rendite. Deshalb ist Content bei uns keine Akquise-Taktik, sondern Teil des Produkts selbst.
08Der erste Schritt — was tust du heute?
Der ehrliche Abschluss eines Hubs ist nicht "jetzt wählst du dir aus 100 Artikeln die richtigen aus" — das ist genau das Problem, das wir mit diesem Hub lösen wollten. Der ehrliche Abschluss ist ein ganz konkreter, unmissverständlicher nächster Schritt.
Wenn du bis hierher gelesen hast, stehst du wahrscheinlich an einem von drei Punkten:
Was auch immer du wählst — das Wichtigste ist, dass du heute etwas tust, nicht das perfekte Etwas. Ein unvollständiger Plan, der heute aktiviert wird, schlägt einen perfekten Plan, der in sechs Monaten immer noch im Kopf ist.
09Häufig gestellte Fragen
Ist arvy reguliert?
Ja. arvy ist von der FINMA als Manager kollektiver Vermögen nach KAG Art. 24 lizenziert. Unsere Partnerbanken sind ebenfalls FINMA-reguliert, und dein Vermögen ist vom Betriebsvermögen von arvy getrennt.
Wie unterscheidet sich arvy von einem Robo-Advisor?
Ein Robo-Advisor ist typischerweise eine automatisierte ETF-Allokation. arvy kombiniert diese Automations-Logik mit einer aktiven Stock-Selection von rund 30 Qualitätsunternehmen, die von menschlichen Portfoliomanagern (mit CFA-Charter) ausgewählt werden. Mehr dazu im Robo-Advisor-Artikel.
Brauche ich Erfahrung, um bei arvy zu investieren?
Nein. Der gesamte Prozess ist so aufgebaut, dass du keine Vorerfahrung brauchst. Du beantwortest ein paar Fragen zu deinem Anlageprofil, das System empfiehlt dir eine passende Strategie, und du richtest einen monatlichen Dauerauftrag ein.
Ab welchem Betrag lohnt sich arvy?
Der Einstieg ist ab CHF 1 möglich (Säule 3a), und der Sparplan ab CHF 100/Monat. Dank der prozentualen Gebührenstruktur (0.69–0.89%) ohne Mindestgebühren skaliert arvy sauber von sehr kleinen bis zu grossen Portfolios.
Was passiert, wenn ich mein Geld brauche?
Beim Sparplan jederzeit zugänglich — du kannst dein Portfolio ganz oder teilweise verkaufen. Bei der Säule 3a gelten die gesetzlichen Bezugsregeln. Aber wichtig: trenne bewusst Notgroschen (Sparkonto, 3–6 Monatsgehälter) von Langzeit-Vermögen (bei arvy).
Wie viel Zeit muss ich monatlich ins Portfolio stecken?
Nach dem initialen Setup reichen 15–30 Minuten pro Monat. Einmal die App checken, den Weekly lesen, Status bestätigen. Wer ein DIY-Portfolio verwaltet, kommt oft auf 8–16 Stunden pro Monat.
Wie sicher ist mein Geld?
Deine Wertschriften sind bei der unabhängigen Depotbank verwahrt und rechtlich von arvy getrennt. Im unwahrscheinlichen Szenario, dass arvy nicht mehr existiert, bleibt dein Portfolio intakt. Marktrisiken bleiben Marktrisiken — aber das institutionelle Risiko ist minimal.
Lohnt sich das für meine Lebenssituation?
Nimm dir fünf Minuten, gib deine Zahlen in den Investitionsrechner oder den 3a-Steuerersparnis-Rechner ein, und du siehst ein konkretes Szenario. Wenn die Antwort negativ ist — wir sagen es dir ehrlich.
Ich habe bereits viele Konten bei verschiedenen Banken. Was mache ich damit?
Konsolidieren. Du kannst Wertschriften meist direkt auf arvy transferieren, oder die alten Positionen verkaufen und den Erlös als Einmaleinlage einbringen. In der Schweiz sind Kapitalgewinne für Privatanleger steuerfrei.
Was ist, wenn ich mich nach dem Start doch für einen anderen Weg entscheide?
Dann wechselst du. Kontoschliessung bei arvy ist jederzeit möglich, ohne Strafgebühren, und dein Portfolio kann zu einem anderen Anbieter transferiert werden.
Die zehn Kanon-Artikel auf einen Blick
Der klügste Kopf im Raum
Du hast gerade in 16 Minuten mehr über Investieren gelernt als die meisten Schweizer in zehn Jahren. Du kennst die vier Säulen, du kennst den Kanon, du weisst, warum Sparplan, Zinseszins und Geduld zusammen das stärkste Trio der Finanzwelt sind — und du weisst, wo die eigentlichen Kosten versteckt liegen. Das macht dich nicht zum Experten. Aber es macht dich zum klügsten Kopf im Raum.
Investieren ist kein Opfer. Es ist das Gegenteil: es ist die Entscheidung, dass dein zukünftiges Ich genauso viel wert ist wie dein heutiges. Ein unvollständiger Plan, der heute aktiviert wird, schlägt den perfekten Plan, der in sechs Monaten immer noch im Kopf ist. Der zweitbeste Zeitpunkt ist in zehn Jahren. Der beste ist jetzt.
Geschrieben von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, und überprüft von Patrick Rissi, CFA und Florian Jauch, CFA. Die Schweizer Vorsorge-Zahlen in diesem Artikel (BVG-Eintrittsschwelle CHF 22'680, Koordinationsabzug CHF 26'460, AHV-Maximalrente CHF 2'520/Monat, 3a-Maximum CHF 7'258) entsprechen dem Stand 2026. Die Kanon-Liste ist redaktionell kuratiert und repräsentiert unsere subjektive Einschätzung der zehn wichtigsten Evergreens für Schweizer Anleger:innen — mit der Priorität auf langfristiger Relevanz statt kurzfristiger Popularität. Zuletzt aktualisiert Mai 2026.
Disclaimer: Dieser Artikel dient allgemeinen Bildungszwecken und stellt keine persönliche Anlage-, Steuer- oder Vorsorgeberatung dar. Individuelle Situationen variieren, und die in diesem Hub verlinkten Artikel sollten als Orientierung, nicht als fertige Lösung verstanden werden. Für konkrete Entscheidungen empfehlen wir die Beratung durch unabhängige Fachpersonen. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter mit KAG-Lizenz (Art. 24). Impressum & Rechtliche Hinweise.