Lernen / Glossar
Von Aktie bis Zinseszins — jeder Begriff mit einer klaren Definition, einer einfachen Analogie, einem konkreten Schweizer Beispiel und der Erklärung, warum er für dich als Anleger relevant ist.
AHV (1. Säule)+
Wie eine Basisversicherung: Sie deckt das Minimum, aber nicht den gewohnten Lebensstandard. Die maximale AHV-Rente beträgt CHF 2'450/Monat (Einzelperson) — das reicht in der Schweiz kaum zum Leben.
Die AHV deckt nur ~60% des letzten Einkommens (zusammen mit der Pensionskasse). Die verbleibende Lücke musst du privat füllen — über die Säule 3a und freies Investieren. Genau hier setzt arvy an.
Maximale AHV-Rente 2026: CHF 2'450/Monat (Einzelperson), CHF 3'675/Monat (Ehepaar). Minimale Rente: CHF 1'225/Monat. AHV-Beiträge: 8.7% des Bruttolohns (je 4.35% Arbeitgeber/Arbeitnehmer).
Aktie+
Stell dir vor, ein Bäcker will expandieren und braucht Geld. Er verkauft 100 Anteile an seiner Bäckerei für je CHF 100. Du kaufst einen Anteil — jetzt gehört dir 1% der Bäckerei. Wenn die Bäckerei wächst und mehr verdient, wird dein Anteil mehr wert. Genau so funktionieren Aktien — nur mit Unternehmen wie Nestlé, Apple oder Ferrari.
Aktien haben über die letzten 100 Jahre eine durchschnittliche Rendite von ~7-10% pro Jahr erzielt — mehr als jede andere Anlageklasse. Sie sind die Basis jedes langfristigen Vermögensaufbaus. Bei arvy investierst du in 34 handverlesene Qualitätsaktien — Unternehmen mit starken Marken, hohen Margen und stabilen Cashflows.
Wenn du eine Nestlé-Aktie für CHF 95 kaufst, bist du Miteigentümer des grössten Lebensmittelkonzerns der Welt. Du erhältst jährlich eine Dividende (~CHF 3) und profitierst von Kurssteigerungen. Nestlé hat seine Dividende seit über 25 Jahren ununterbrochen erhöht.
Aktienrückkauf+
Wie Pizza unter 8 statt 10 aufteilen: Grössere Stücke. In der Schweiz steuerfrei (keine Verrechnungssteuer).
Oft attraktiver als Dividenden weil steuerfrei. Apple kauft ~USD 90 Mrd./Jahr zurück.
Apple: seit 2012 über USD 600 Mrd. zurückgekauft. Aktienanzahl -35%. Jede Aktie entsprechend wertvoller.
Alpha+
Wie Bonuspunkte: Der Index ist der Standard. Alpha ist alles darüber — schwer zu erzielen aber wertvoll.
Alpha zu generieren ist schwierig. Aber Qualitätsunternehmen mit starken Moats haben historisch Alpha geliefert.
MSCI World +10%, arvy +12% = Alpha +2%. Langfristiges Alpha ist das Ziel aktiver Vermögensverwaltung.
Anlagefonds+
Wie eine Fahrgemeinschaft: Statt jeder sein eigenes Auto kauft, teilen sich viele die Kosten und profitieren gemeinsam. Ein Fonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es professionell.
Der Unterschied zu ETFs: Aktive Fonds werden von Managern verwaltet (höhere Kosten, Ziel: den Markt schlagen). ETFs bilden einen Index passiv nach (tiefere Kosten, Marktrendite). Der arvy Aktienfonds kombiniert aktive Selektion mit effizienter Kostenstruktur.
Der arvy Swiss Quality Equity Fund investiert in 34 handverlesene Qualitätsunternehmen. Er ist als Schweizer Anlagefonds strukturiert und FINMA-reguliert.
Anleihe / Bond+
Wie Geld verleihen an einen Freund mit Vertrag: Du gibst ihm CHF 1'000, er zahlt dir 3% Zinsen pro Jahr und gibt dir nach 5 Jahren die CHF 1'000 zurück.
Anleihen bieten Stabilität im Portfolio. In Börsencrashs fallen Aktien oft 20-40%, während Staatsanleihen stabil bleiben oder sogar steigen. Deshalb enthält ein Balanced-Portfolio typischerweise 30-40% Anleihen.
Eine 10-jährige Schweizer Bundesobligation zahlt aktuell ~0.5% Zinsen. Deutsche Bundesanleihen ~2.5%. US-Treasuries ~4.5%. Je höher das Risiko des Schuldners, desto höher der Zins.
Asset Allocation+
Wie die Zusammensetzung deiner Mahlzeiten: Nur Protein (Aktien) macht stark aber ist einseitig. Nur Kohlenhydrate (Cash) gibt Sicherheit aber wenig Nährstoffe. Die richtige Mischung zählt.
Die Asset Allocation ist wichtiger als die Auswahl einzelner Aktien. Ein 25-Jähriger mit 30 Jahren Anlagehorizont kann 80-100% Aktien halten. Ein 60-Jähriger kurz vor der Pensionierung sollte konservativer anlegen. arvy bietet drei Profile: Growth, Balanced, Defensive.
arvy Growth: ~90% Aktien, ~10% Cash/Anleihen. arvy Balanced: ~60% Aktien, ~40% Anleihen. arvy Defensive: ~30% Aktien, ~70% Anleihen.
Bärenmarkt+
Wie Winter im Garten: unangenehm, aber notwendig für neues Wachstum. Bärenmärkte räumen Exzesse auf und schaffen Kaufgelegenheiten für geduldige Anleger.
Jeder Bärenmarkt der letzten 100 Jahre wurde von einem neuen Bullenmarkt abgelöst. Der S&P 500 hat sich ausnahmslos erholt — die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Seit 1950 gab es 11 Bärenmärkte im S&P 500. Der schlimmste: 2007-2009 (-57%). Die anschliessende Erholung brachte +400% in den nächsten 10 Jahren.
Benchmark+
Wie die Durchschnittszeit beim Marathon: Du brauchst einen Referenzwert, um zu wissen ob du gut oder schlecht liegst. Wenn der S&P 500 15% macht und dein Portfolio 10%, weisst du: du liegst 5% zurück.
Benchmarks schaffen Transparenz. Ohne Benchmark weisst du nicht, ob dein Vermögensverwalter gute Arbeit leistet. Wenn dein Portfolio den Benchmark langfristig schlägt, ist die Gebühr gerechtfertigt.
Der arvy Aktienfonds wird typischerweise mit dem MSCI World verglichen. Das Ziel: langfristig eine bessere risikoadjustierte Rendite durch die Selektion von Qualitätsunternehmen.
Beta+
Wie Temperatur-Empfindlichkeit: Manche frieren bei 18°C (hohes Beta), andere erst bei 10°C (tiefes Beta).
Defensive Qualitätsaktien haben Beta <1 — fallen weniger in Crashes. arvy hat moderates Beta durch Quality-Fokus.
Nestlé Beta: ~0.6. Tesla: ~2.0. Visa: ~0.9.
Blue-Chip-Aktie+
Wie Schweizer Uhren: zuverlässig, bewährt, qualitativ hochwertig. Blue Chips sind die Nestlés, Microsofts und Visas der Börse — Unternehmen, die Krisen überstehen und langfristig Wert schaffen.
Blue Chips bilden das Fundament eines soliden Portfolios. Sie bieten Stabilität in Abschwüngen und solides Wachstum in guten Zeiten. Das arvy-Portfolio besteht zu 100% aus Blue Chips und Quality Stocks — keine spekulativen Wetten.
Im SMI (Swiss Market Index) sind alle Blue Chips der Schweiz: Nestlé, Roche, Novartis, Zurich Insurance, ABB. Diese Unternehmen haben Jahrzehnte an Krisenresistenz bewiesen.
Bullenmarkt+
Wie Frühling und Sommer: die längere, angenehmere Phase. Bullenmärkte dauern typischerweise 3-5x länger als Bärenmärkte — deshalb steigt der Markt langfristig.
Die gute Nachricht: Bullenmärkte dauern deutlich länger als Bärenmärkte. Historisch waren ~78% aller Börsenmonate positiv. Wer investiert bleibt, verbringt den Grossteil seiner Zeit im Bullenmarkt.
Der längste Bullenmarkt der Geschichte: März 2009 bis Februar 2020 — fast 11 Jahre, +400%.
BVG-Minimum+
Wie das gesetzliche Minimum bei der Arbeit: Der Arbeitgeber muss mindestens das BVG-Minimum bieten, kann aber mehr leisten (überobligatorisch).
Viele PKs leisten mehr als das Minimum. Aber der 6.8%-Umwandlungssatz gilt nur für den obligatorischen Teil — überobligatorische Guthaben können tiefer umgewandelt werden.
BVG-Guthaben CHF 300'000 obligatorisch: 6.8% = CHF 20'400/Jahr Rente. Für Überobligatorisches kann die PK 5% anwenden.
Dauerauftrag+
Wie ein Abonnement fürs Fitnessstudio: Du meldest dich einmal an, und ab dann wird monatlich abgebucht. Du musst nicht jedes Mal neu entscheiden. Der Dauerauftrag macht dasselbe für dein Investieren.
Der Dauerauftrag eliminiert die grösste Hürde beim Investieren: dich selbst. Ohne Automatisierung findest du immer einen Grund, nicht zu investieren ('der Markt ist zu hoch', 'ich warte auf den Crash'). Mit Dauerauftrag investierst du egal was — und das ist nachweislich besser.
Richte am 25. des Monats (direkt nach Gehaltseingang) einen Dauerauftrag von deinem Bankkonto auf dein arvy-Konto ein. Ab CHF 1/Monat möglich. So bezahlst du zuerst dein zukünftiges Ich.
Depotgebühren+
Wie Lagerkosten für Möbel: Du zahlst dafür, dass jemand deine Wertpapiere sicher aufbewahrt. Bei Banken betragen sie oft 0.1-0.3% pro Jahr — bei Online-Brokern manchmal sogar null.
Depotgebühren sind ein versteckter Kostenfaktor, den viele Anleger übersehen. Bei CHF 100'000 Vermögen und 0.2% Depotgebühr zahlst du CHF 200 pro Jahr — nur fürs Aufbewahren. Bei arvy sind Depotgebühren in den All-in-Kosten enthalten.
Raiffeisen: CHF 50/Jahr (CHF 12.50/Quartal) Mindestdepotgebühr. UBS: 0.2-0.5% p.a. Swissquote: CHF 60/Jahr Minimum. arvy: CHF 0 separat — alles inklusive.
Diversifikation+
Das berühmte 'Leg nicht alle Eier in einen Korb'-Prinzip. Wenn ein Korb fällt, hast du noch die anderen. Übertragen auf Investieren: Wenn eine Aktie 50% verliert, aber du 34 verschiedene besitzt, ist der Einfluss auf dein Gesamtportfolio gering.
Diversifikation ist der einzige 'Free Lunch' im Investieren — du reduzierst Risiko, ohne auf Rendite zu verzichten. Das arvy-Portfolio ist über 34 Qualitätsunternehmen in verschiedenen Branchen und Ländern diversifiziert.
Das arvy-Portfolio enthält Unternehmen aus Technologie (Microsoft), Konsumgüter (Nestlé), Luxus (Ferrari, LVMH), Gesundheit (Stryker) und Finanzen (Visa) — verteilt über die USA, Europa und die Schweiz.
Dividende+
Du besitzt einen Anteil an einem Unternehmen. Das Unternehmen macht Gewinn. Einen Teil dieses Gewinns schüttet es an seine Eigentümer (Aktionäre) aus — das ist die Dividende. Es ist wie eine jährliche Gewinnbeteiligung dafür, dass du Miteigentümer bist.
Dividenden machen historisch etwa 30-40% der gesamten Aktienrendite aus. Qualitätsunternehmen wie die im arvy-Portfolio steigern ihre Dividenden typischerweise um 5-8% pro Jahr. Wer Dividenden reinvestiert, nutzt den Zinseszins-Effekt doppelt: Kursgewinne UND wachsende Ausschüttungen.
Nestlé zahlt aktuell ~CHF 3.00 Dividende pro Aktie. Bei einem Kurs von ~CHF 95 entspricht das einer Dividendenrendite von ~3.2%. Wer vor 10 Jahren Nestlé-Aktien für CHF 60 gekauft hat, erzielt heute einen Yield on Cost von ~5% — nur aus der Dividende.
Dividendenrendite+
Wie Sparkonto-Zins für Aktien. 3% Dividendenrendite = CHF 300/Jahr auf CHF 10'000.
Hohe Rendite ist nicht automatisch gut — kann bedeuten dass der Kurs gefallen ist (Value Trap). Qualität: moderate Rendite + starkes Wachstum.
Nestlé: ~3.2%. Zurich Insurance: ~5.5%. Swiss Re: ~6%.
Dollar-Cost-Averaging (DCA)+
Wie monatlich Äpfel kaufen: Im Januar kostet ein Apfel CHF 1, du kaufst 10. Im Februar kostet er CHF 2, du kaufst 5. Im März CHF 0.50, du kaufst 20. Dein Durchschnittspreis: CHF 0.86 — besser als der Durchschnittskurs von CHF 1.17. DCA funktioniert genauso mit Aktien.
DCA eliminiert das grösste Problem beim Investieren: Timing. Niemand kann vorhersagen, ob der Markt morgen steigt oder fällt. Indem du jeden Monat denselben Betrag investierst, umgehst du dieses Problem komplett. Charlie Munger sagte: 'The first rule of compounding: Never interrupt it unnecessarily.'
Mit einem arvy-Sparplan von CHF 500/Monat kaufst du in einem Crash-Monat automatisch mehr Anteile zu günstigeren Preisen. Im Corona-Crash März 2020 kauften DCA-Anleger 30% mehr Anteile als im Januar — ohne aktiv entscheiden zu müssen.
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)+
Wie ein Abkommen zwischen Nachbarn: 'Wer bei dir parkt zahlt dort keine Gebühr.' Ohne DBA: doppelte Besteuerung.
DBAs bestimmen die Quellensteuer auf Dividenden. CH-USA: 15%. CH-DE: 15%. CH-UK: 15%.
Ohne DBA CH-USA: 30% auf US-Dividenden. Dank DBA: 15%. Bei CHF 1'000 Dividende: CHF 150 gespart.
Drawdown+
Wie die tiefste Stelle eines Tals zwischen Bergen: Zeigt wie tief es zwischenzeitlich runterging.
Relevanter als Volatilität weil es den maximalen Verlust zeigt. Qualitätsaktien haben geringere Drawdowns.
S&P 500 max Drawdown 2008: -57%. Corona 2020: -34%. Qualitätsaktien: typisch geringer.
EBITDA+
Wie Restaurant-Umsatz vor Miete und Steuern: Zeigt wie gut das Kerngeschäft läuft.
Macht Unternehmen verschiedener Länder/Branchen vergleichbar. Aber ignoriert reale Kosten wie Investitionen.
Ferrari EBITDA-Marge: ~38%. Microsoft: ~55%. Nestlé: ~20%.
Einlagensicherung+
Wie eine Versicherung fürs Bankkonto. Aber: Wertpapiere im Depot gehören dir — sie brauchen keine Einlagensicherung.
Für Investoren weniger relevant als für Sparer. Aktien und Fonds sind Sondervermögen — sie fallen nicht in die Konkursmasse. Bei arvy: Fondsvermögen ist getrennt.
Dein arvy-Portfolio ist Sondervermögen bei der Depotbank. Selbst bei Insolvenz der Depotbank gehören dir die Fondsanteile.
Enterprise Value (EV)+
Wie Hauspreis inklusive Hypothek: Haus CHF 1 Mio. + CHF 400'000 Hypothek = EV CHF 1.4 Mio.
Ehrlicher als reine Market Cap weil Schulden berücksichtigt werden.
Nestlé: Market Cap ~CHF 250 Mrd., Nettoverschuldung ~CHF 45 Mrd., EV ~CHF 295 Mrd.
EPS (Gewinn je Aktie)+
Wie Einkommen pro Familienmitglied. Je höher, desto profitabler pro Aktie.
Steigende EPS über Jahre: starkes Qualitätssignal. arvy sucht konsistent wachsende EPS.
Microsoft EPS 2020: USD 5.76. 2024: USD 11.80. Verdoppelung → Kurs folgte: USD 220 → 430.
ETF (Exchange Traded Fund)+
Stell dir einen Warenkorb vor, der automatisch die grössten Unternehmen eines Marktes enthält. Wenn du einen SMI-ETF kaufst, besitzt du anteilig Nestlé, Novartis, Roche und alle anderen SMI-Unternehmen — ohne jede Aktie einzeln kaufen zu müssen. Der ETF wird an der Börse gehandelt wie eine normale Aktie.
ETFs sind das Standardinstrument für passives Investieren. Sie haben tiefe Gebühren (oft 0.1-0.5% TER), bieten sofortige Diversifikation und erfordern kein aktives Management. Für Einsteiger sind sie der einfachste Einstieg in den Aktienmarkt. arvy nutzt eine Kombination aus direkten Aktieninvestments und ETFs — mit professioneller Selektion statt reiner Index-Nachbildung.
Der iShares Core SPI ETF bildet den gesamten Schweizer Aktienmarkt ab. Mit einer einzigen Transaktion investierst du in über 200 Schweizer Unternehmen. Die TER beträgt 0.10% — auf CHF 10'000 sind das nur CHF 10 pro Jahr.
ETF-Replikation+
Physisch = originalgetreue Kopie. Synthetisch = hochauflösendes Foto. arvy: direkte physische Aktien.
Physische Replikation transparenter, kein Kontrahentenrisiko. arvy investiert direkt in physische Aktien.
iShares Core S&P 500: physisch (besitzt alle 500). Synthetischer ETF: nutzt Bank-Swap für gleiche Rendite.
Ex-Dividend-Datum+
Wie Stichtag auf einem Gutschein: Vor dem Datum kaufen = Bonus. Am Ex-Tag fällt der Kurs um die Dividende.
Für langfristige Anleger kaum relevant — du hältst über viele Dividendenzahlungen. Für Trader entscheidend.
Nestlé Ex-Datum 2025: 17. April. Kurs am 16.: CHF 98. Am 17.: ~CHF 95 (minus CHF 3 Dividende).
FINMA+
Wie die Lebensmittelkontrolle für Restaurants: Prüft ob Finanzunternehmen sauber arbeiten und Kunden fair behandeln.
FINMA-Regulierung ist ein Qualitätsmerkmal. arvy besitzt eine KAG-Lizenz — die höchste Regulierungsstufe für Vermögensverwalter.
arvy's KAG-Lizenz: dieselbe Kategorie wie Grossbanken. Strenge Anforderungen an Kapital, Organisation und Anlegerschutz.
FIRE (Financial Independence)+
Wie ein Wasserreservoir: Wenn das Reservoir (Vermögen) gross genug ist, fliesst genug Wasser (Einkommen) heraus, ohne dass es jemals leer wird. Die 4%-Regel sagt: Bei einem Vermögen von 25x deinen Jahresausgaben bist du finanziell frei.
FIRE ist kein 'frühzeitig aufhören zu arbeiten'-Programm — es ist ein 'Arbeit wird optional'-Programm. Die FIRE-Zahl = Jährliche Ausgaben ÷ 4% (Entnahmerate). Bei CHF 60'000 Jahresausgaben brauchst du CHF 1'500'000.
In der Schweiz mit höheren Lebenshaltungskosten liegt die FIRE-Zahl typisch bei CHF 1.5-2.5 Mio. Mit einer Sparquote von 50% und 7% Rendite erreichst du FIRE in ~17 Jahren.
Free Cash Flow+
Wie dein verfügbares Geld am Ende des Monats: Nach Miete, Essen, Versicherung — was bleibt übrig? Das ist dein 'persönlicher Free Cash Flow'. Bei Unternehmen ist es dasselbe: Was bleibt nach allen Kosten und Investitionen?
Free Cash Flow ist ehrlicher als Gewinn, weil er schwerer manipulierbar ist. Viele 'profitable' Unternehmen generieren keinen Free Cash Flow, weil sie alles in Investitionen stecken. arvy bevorzugt Unternehmen mit starkem, wachsendem FCF.
Microsoft generiert ~USD 70 Milliarden Free Cash Flow pro Jahr. Damit könnte das Unternehmen jeden Tag fast USD 200 Millionen an seine Aktionäre ausschütten — und tut es auch, durch Dividenden und Rückkäufe.
Freizügigkeitskonto+
Wie ein Zwischenlager für dein Vorsorge-Geld: Es bewahrt dein PK-Guthaben auf, bis du es in eine neue PK einzahlen oder bei der Pensionierung beziehen kannst.
Das meiste Geld auf Freizügigkeitskonten liegt auf Sparkonten mit 0-0.5% Zinsen — und verliert durch die Inflation an Wert. Es kann aber auch investiert werden, z.B. in Aktien oder ETFs.
In der Schweiz liegen geschätzt CHF 60 Milliarden auf Freizügigkeitskonten. Ein grosser Teil davon auf unverzinsten Konten. Bei 7% Rendite statt 0% wären das über 20 Jahre CHF 232 Milliarden — CHF 172 Milliarden mehr.
Gewinnmarge+
Wie Gewinn pro verkauftem Kaffee. Je höher die Marge, desto profitabler.
Hohe Margen = Pricing Power + Wettbewerbsvorteile. arvy fokussiert auf überdurchschnittliche Margen.
Ferrari: 23%. Visa: 52%. Microsoft: 36%. Durchschnittliches KMU: 3-5%.
Growth Investing+
Wie in ein junges Talent investieren: Du zahlst heute mehr, weil du an das zukünftige Potenzial glaubst. Amazon hatte jahrelang Verluste — wer früh investierte, erzielte tausende Prozent Rendite.
Growth Stocks können enormes Potenzial haben, sind aber auch volatiler. In Zinserhöhungsphasen leiden sie überproportional, weil ihre zukünftigen Gewinne weniger wert werden. arvy bevorzugt profitables Wachstum — Unternehmen die bereits heute hohe Margen haben.
NVIDIA stieg von USD 20 (2019) auf über USD 800 (2024) — ein Growth Stock par excellence. Aber nicht jeder Growth Stock wird zu NVIDIA. Deshalb ist Selektion entscheidend.
Hedge / Absicherung+
Wie Versicherung: Prämie zahlen (Kosten) für Schutz im Schadensfall (Crash). Kostet Rendite.
Hedging kostet Rendite. Für langfristige Anleger ist Diversifikation die natürlichste und günstigste Absicherung.
CHF/USD-Hedge für US-Aktien: ~1-2% p.a. Über 30 Jahre kann der Hedge mehr kosten als das Risiko.
Index / Indexfonds+
Wie eine Rangliste der besten Fussballspieler: Der Index zeigt, wer die Grössten sind. Ein Indexfonds kauft einfach alle Spieler auf der Liste — du profitierst vom Durchschnitt aller.
Indexfonds (oft als ETFs) sind die günstigste Art, breit diversifiziert zu investieren. Sie haben typischerweise Gebühren von 0.1-0.5% — deutlich weniger als aktiv verwaltete Fonds. arvy kombiniert die Vorteile von Indexinvestments mit professioneller Aktienselektion.
Die drei wichtigsten Schweizer Indices: SPI (gesamter Markt, ~200 Aktien), SMI (20 grösste Unternehmen) und SLI (30 liquideste). International: S&P 500 (500 grösste US-Unternehmen), MSCI World (~1'600 Aktien weltweit).
Inflation+
Wie ein langsames Leck im Reifen: Du merkst es nicht sofort, aber über die Zeit wird der Reifen platt. CHF 100 heute kaufen in 20 Jahren bei 2% Inflation nur noch Waren im Wert von CHF 67. Dein Geld auf dem Sparkonto fühlt sich gleich an — aber es kann weniger.
Inflation ist der Hauptgrund, warum 'Geld auf dem Sparkonto lassen' keine sichere Strategie ist. Bei 2% Inflation und 0.75% Sparkonto-Zins verlierst du real 1.25% pro Jahr. Über 20 Jahre sind das 22% Kaufkraftverlust. Investieren — mit historisch ~7% Rendite — ist der einzige verlässliche Inflationsschutz.
Die Schweiz hat historisch eine tiefere Inflation als der Euroraum (~1.5% vs. ~2.5%). Aber selbst bei 1.5% verliert dein Sparkonto über 30 Jahre fast 40% seiner Kaufkraft.
IPO (Börsengang)+
Wie die Eröffnung eines neuen Restaurants: Grosse Aufregung, aber der langfristige Erfolg ist ungewiss.
IPOs performen in den ersten 1-3 Jahren statistisch unterdurchschnittlich. arvy wartet bis sich Unternehmen bewiesen haben.
Ferrari IPO 2015: USD 52/Aktie. Heute: ~USD 450. Aber WeWork IPO 2021: kollabiert.
Kapitalgewinnsteuer Schweiz+
Wie ein Geschenk des Staates an Investoren: Wenn dein Portfolio von CHF 100'000 auf CHF 200'000 wächst und du alles verkaufst, behältst du den gesamten Gewinn von CHF 100'000. In Deutschland müsstest du ~CHF 26'375 davon abgeben.
Die Steuerfreiheit auf Kapitalgewinne macht die Schweiz zu einem der besten Orte weltweit zum Investieren. Achtung: Dividenden sind steuerpflichtig (als Einkommen). Und bei professionellem Handel kann der Status als 'gewerbsmässiger Wertschriftenhändler' drohen.
Bei einem Portfolio von CHF 500'000 das über 20 Jahre auf CHF 1'500'000 wächst: Kapitalgewinn = CHF 1'000'000. In der Schweiz: CHF 0 Steuern. In Deutschland: ~CHF 264'000 Steuern. Differenz: CHF 264'000.
KGV / P/E Ratio+
Wie der Preis pro Quadratmeter bei Immobilien: Er sagt dir, ob eine Wohnung teuer oder günstig ist im Vergleich. Ein tiefes KGV heisst nicht automatisch 'günstig' — es kann auch bedeuten, dass der Markt wenig Wachstum erwartet.
Das KGV ist die meistverwendete Bewertungskennzahl. Aber Vorsicht: Ein KGV von 30 bei einem Unternehmen wie Microsoft (starkes Wachstum) ist anders zu bewerten als ein KGV von 30 bei einer stagnierenden Bank.
Der durchschnittliche KGV des S&P 500 liegt historisch bei ~16-17. Der SMI liegt typischerweise bei ~18-20. Qualitätsunternehmen mit starkem Wachstum handeln oft bei KGVs von 25-40.
Korrelation+
Wie Tänzer: +1 = synchron. 0 = unabhängig. -1 = gegenläufig. Tiefe Korrelation = gute Diversifikation.
Der Schlüssel zu Diversifikation. Aktien + Anleihen: Korrelation ~0.2 — wenn Aktien fallen, steigen Anleihen oft.
Aktien-Anleihen: ~0.2. Gold-Aktien: ~-0.1. US-Aktien vs. EM: ~0.7 (begrenzte Diversifikation).
Kurs-Buchwert (P/B)+
Wie Marktwert vs. Materialwert eines Hauses: Das Haus ist mehr wert als seine Ziegel.
Quality-Investoren akzeptieren hohe P/Bs weil immaterielle Werte (Marken, Netzwerke) den Buchwert übersteigen.
Nestlé P/B: ~5x. UBS: ~1.2x. Apple: ~40x (fast alles immateriell).
Leitzins+
Wie der Thermostat der Wirtschaft: Hoch = kühlt ab. Tief = heizt an.
Sinkende Zinsen = positiv für Aktien. Die SNB hat 2025 gesenkt — Rückenwind für Schweizer Anleger.
SNB: 0.25%. Fed: 3.75-4.00%. EZB: 2.50%. Schweiz hat die tiefsten Zinsen Europas.
Limit Order+
Wie ein Gebot: 'Ich kaufe, aber nur unter CHF X.' Wenn der Preis nie erreicht wird, passiert nichts.
Gibt Preiskontrolle. Bei illiquiden Aktien fast Pflicht. Bei Blue Chips mit hohem Volumen minimal wichtig.
Nestlé Kurs CHF 95.50. Limit Order bei CHF 93.00. Fällt der Kurs auf 93: automatischer Kauf.
Liquidität+
Wie der Unterschied zwischen einem Bancomat und dem Verkauf deines Hauses: Am Bancomat hast du sofort Geld. Für den Hausverkauf brauchst du Monate. Aktien sind näher am Bancomat — du kannst sie innerhalb von Sekunden an der Börse verkaufen.
Liquidität bestimmt, wie flexibel du bist. Bei arvy kannst du dein Vermögen jederzeit verkaufen — Blue-Chip-Aktien wie Nestlé, Microsoft oder Visa werden täglich milliardenfach gehandelt.
SMI-Aktien haben ein tägliches Handelsvolumen von hunderten Millionen CHF. Eine Nestlé-Aktie kannst du innerhalb von Sekunden zum Marktpreis verkaufen — im Gegensatz zu einer Immobilie oder einem Startup-Investment.
Lump Sum Investing+
Wie Schwimmengehen: Du kannst entweder langsam ins kalte Wasser steigen (DCA) oder direkt reinspringen (Lump Sum). Beides funktioniert — aber Reinspringen ist statistisch schneller und effektiver.
Wenn du Geld hast, das investiert werden soll (Erbschaft, Bonus, Erspartes), ist sofortiges Investieren statistisch besser als Abwarten. Der Grund: Der Markt steigt langfristig, und jeder Tag ausserhalb des Marktes ist ein verpasster Rendite-Tag.
Bei arvy kannst du Lump Sum + DCA kombinieren: Einmalbetrag sofort investieren, dann per Dauerauftrag monatlich ergänzen. Das ist laut arvy's Analyse die optimale Strategie.
Market Order+
Wie an der Kasse: Du zahlst den angeschriebenen Preis, sofort.
Einfachste Art zu handeln. Bei liquiden Blue Chips ist der Spread so gering, dass Market Orders kaum teurer sind.
Nestlé Spread: 0.02 CHF. Market Order kostet CHF 0.02 mehr als Limit — vernachlässigbar.
Marktkapitalisierung+
Wie der geschätzte Verkaufspreis eines Hauses: nicht der Preis eines einzelnen Ziegels (Aktie), sondern des ganzen Gebäudes. Apple mit einer Market Cap von ~3 Billionen USD ist das 'teuerste Haus' der Welt.
Market Cap klassifiziert Unternehmen: Large Cap (>10 Mrd.), Mid Cap (2-10 Mrd.), Small Cap (<2 Mrd.). Das arvy-Portfolio investiert primär in Large und Mega Caps — die stabilsten und liquidesten Unternehmen.
Nestlé: ~CHF 250 Mrd. Market Cap — das wertvollste Schweizer Unternehmen. Apple: ~USD 3'000 Mrd. — das wertvollste weltweit.
Moat (Burggraben)+
Wie die Schweizer Berge für die Verteidigung: Eine natürliche Barriere, die Angreifer (Konkurrenten) fernhält. Moats können sein: starke Marken (Coca-Cola), Netzwerkeffekte (Visa), Wechselkosten (Microsoft), Kostenvorteile (Costco).
Unternehmen mit breitem Moat können hohe Renditen auf ihr Kapital langfristig aufrechterhalten. Ohne Moat werden Gewinne durch Konkurrenz erodiert. Das arvy-Portfolio investiert nur in Unternehmen mit identifizierbarem Moat.
Nestlé's Moat: Tausende etablierte Marken weltweit (Nespresso, KitKat, Maggi) + Vertriebsnetz das kein Newcomer replizieren kann. Visa's Moat: Netzwerk aus 4 Milliarden Karten + 100 Millionen Akzeptanzstellen.
MSCI World+
Wie ein Foto der gesamten entwickelten Welt. ~70% USA-Gewicht wegen hoher US-Marktkapitalisierung.
Stark US-lastig. arvy ist globaler diversifiziert mit stärkerem Fokus auf Europa und Schweiz.
Top-5: Apple, Microsoft, NVIDIA, Amazon, Meta. Schweiz: ~3%. ETF: iShares Core MSCI World (TER 0.20%).
PEG Ratio+
Wie Preis pro PS: Teures Auto mit viel PS (Wachstum) kann günstiger sein als billiges mit wenig PS.
Nützlicher als KGV allein weil Wachstum berücksichtigt. KGV 30 bei 30% Wachstum (PEG 1) < KGV 15 bei 5% Wachstum (PEG 3).
Microsoft: KGV ~35, Wachstum ~15% → PEG ~2.3. Nestlé: KGV ~20, Wachstum ~5% → PEG ~4.0.
Pensionskasse (2. Säule)+
Wie eine Zwangssparanlage deines Arbeitgebers: Jeden Monat wird automatisch ein Prozentsatz deines Lohns in die PK eingezahlt — und dein Arbeitgeber legt mindestens denselben Betrag dazu. Bei der Pensionierung hast du ein Kapital, das du als monatliche Rente oder Einmalbetrag beziehen kannst.
Die Pensionskasse ist für die meisten Schweizer das grösste Vermögen. Bei der Pensionierung steht eine unwiderrufliche Entscheidung an: Rente oder Kapital? Der Umwandlungssatz (BVG-Minimum: 6.8%, viele PKs: 5.0-5.8%) bestimmt die Höhe der Rente.
Bei einem PK-Guthaben von CHF 500'000 und einem Umwandlungssatz von 5.4% erhältst du eine jährliche Rente von CHF 27'000 (CHF 2'250/Monat). Alternativ kannst du das Kapital beziehen und selbst investieren.
Portfolio+
Wie ein Menü im Restaurant: Ein gutes Menü besteht nicht nur aus Hauptgang, sondern aus einer ausgewogenen Kombination von Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Ein gutes Portfolio kombiniert verschiedene Anlageklassen für die optimale Balance aus Wachstum und Sicherheit.
Die richtige Portfolio-Zusammensetzung ist wichtiger als die Auswahl einzelner Aktien. Studien zeigen, dass über 90% der Renditeschwankungen durch die Asset Allocation erklärt werden. arvy bietet drei Risikoprofile: Growth, Balanced und Defensive.
Ein arvy Growth-Portfolio investiert primär in Qualitätsaktien weltweit. Ein Balanced-Portfolio mischt Aktien mit Anleihen. Welches Profil zu dir passt, hängt von deinem Anlagehorizont und deiner Risikotoleranz ab.
Preissetzungsmacht+
Wie ein Restaurant mit Michelin-Stern: Es kann die Preise erhöhen und die Tische sind trotzdem voll — weil die Qualität den Preis rechtfertigt. McDonald's kann Burger 5% teurer machen und verkauft trotzdem gleich viele.
Unternehmen mit Pricing Power sind der beste Inflationsschutz: Sie geben Kostensteigerungen an ihre Kunden weiter. Im arvy-Portfolio haben alle 34 Unternehmen starke Pricing Power — Ferrari, Nestlé, Visa, Microsoft.
Ferrari erhöht seine Preise jedes Jahr um 3-5% — und hat trotzdem eine Warteliste von Jahren. Das ist extreme Pricing Power. Im Gegensatz dazu kann eine Billig-Airline ihre Preise kaum erhöhen, ohne Kunden zu verlieren.
Quality Investing+
Wie beim Immobilienkauf: Du kaufst lieber eine Wohnung in bester Lage mit zuverlässigem Mieter als ein günstiges Objekt in schlechter Lage. Qualitätsaktien sind teurer, aber liefern langfristig zuverlässigere Renditen.
Qualitätsunternehmen überstehen Krisen besser, wachsen stabiler und erholen sich schneller. Das arvy-Portfolio folgt diesem Prinzip: 34 Unternehmen mit 'Good Story & Good Chart' — starke Fundamentaldaten UND positiver Kurstrend.
Das arvy-Portfolio enthält Unternehmen wie Nestlé (Konsumgüter-Moat), Ferrari (Luxus-Knappheit), Microsoft (Cloud-Infrastruktur), Visa (Transaktions-Netzwerk) — alle mit hohen Renditen auf das investierte Kapital.
Quantitative Easing (QE)+
Wie Geldspritze für die Wirtschaft: Mehr Geld im System sucht Rendite → fliesst in Aktien.
QE war nach 2008 und 2020 massiv. Treibt Aktien hoch. Wenn QE endet (Tightening), fallen Aktien oft.
Fed kaufte 2020-2022 für USD 4 Billionen Anleihen. S&P 500: 2'200 → 4'800 (+118%) in <2 Jahren.
Quellensteuer+
Wie automatisches Trinkgeld auf der Rechnung: abgezogen bevor du dein Geld siehst. US-Dividenden: 15% dank DBA CH-USA.
US-Dividenden: 15% Quellensteuer (dank DBA), anrechenbar an die Schweizer Einkommenssteuer. Ohne DBA wären es 30%.
Microsoft-Dividende USD 3.00: USD 0.45 (15%) einbehalten in USA. Du erhältst USD 2.55. Die USD 0.45 kannst du anrechnen.
Rebalancing+
Wie ein Gärtner, der seine Hecke schneidet: Die schnell wachsenden Zweige werden gestutzt, damit die Form stimmt. Rebalancing verkauft, was zu stark gewachsen ist, und kauft, was zurückgeblieben ist.
Ohne Rebalancing wird dein Portfolio mit der Zeit riskanter, weil der Aktienanteil durch Kursgewinne steigt. arvy übernimmt das Rebalancing automatisch — du musst dich um nichts kümmern.
Wenn dein Zielportfolio 70% Aktien / 30% Anleihen ist und die Aktien auf 80% steigen, verkauft Rebalancing 10% Aktien und kauft 10% Anleihen.
Rendite / Return+
Wie der Ertrag eines Gartens: Du pflanzt Samen (Kapital), und nach einem Jahr hast du Früchte (Rendite). 7% Rendite bedeutet: Aus CHF 1'000 werden nach einem Jahr CHF 1'070.
Die historische durchschnittliche Rendite des Aktienmarkts liegt bei ~7-10% pro Jahr (je nach Zeitraum und Index). Wichtig: Rendite schwankt — ein Jahr +20%, das nächste -15%. Der Durchschnitt ergibt sich über Jahrzehnte. Deshalb ist ein langer Anlagehorizont entscheidend.
Der SPI (Swiss Performance Index) hat von 1990 bis 2024 eine durchschnittliche jährliche Rendite von ~8.5% erzielt, inklusive Dividenden.
Rezession+
Wie strenger Winter: Schmerzhaft aber vorübergehend. Nach jedem Winter folgt Frühling.
Seit 1950: 11 US-Rezessionen, Ø Dauer 10 Monate. Nach jeder folgte Erholung. Rezessionen = Kaufgelegenheiten.
Letzte Schweizer Rezession: 2020 (Corona, BIP -2.5%). 2021: bereits zurück auf Vorkrisenniveau.
Risikoprofil+
Wie deine Schmerztoleranz: Manche Menschen joggen bei Regen, andere nicht. Weder ist falsch — aber du solltest wissen, was du aushalten kannst, bevor der Sturm kommt.
Dein Risikoprofil hängt von drei Faktoren ab: Anlagehorizont (je länger, desto mehr Risiko möglich), finanzielle Situation (Reserven, Einkommen) und emotionale Toleranz (kannst du bei -20% ruhig schlafen?). arvy bestimmt dein Profil bei der Kontoeröffnung.
arvy bietet drei Risikoprofile: Growth (langfristig, höhere Schwankungen, höhere erwartete Rendite), Balanced (mittelfristig, ausgewogen) und Defensive (kurzfristig, stabiler).
Robo-Advisor+
Wie ein Autopilot im Flugzeug: Er fliegt die Route, die ihm programmiert wurde. Effizient und günstig — aber ohne die Fähigkeit, kreativ auf neue Situationen zu reagieren.
Robo-Advisors (z.B. Selma, findependent, True Wealth) investieren typischerweise passiv in ETFs. arvy unterscheidet sich fundamental: Statt passiver ETF-Replikation investierst du in 34 handverlesene Qualitätsaktien — mit Gründern die ihr eigenes Geld im selben Portfolio haben.
Selma Finance: ~0.68% Verwaltung + ~0.22% Produktkosten. arvy: 0.69-0.89% Verwaltung + 0.15-0.22% Produktkosten. Ähnliche Gesamtkosten — aber arvy bietet professionelle Aktienselektion statt passiver ETFs.
ROE (Return on Equity)+
Wie die Rendite auf dein eingesetztes Kapital bei einem Nebenjob: Wenn du CHF 1'000 in Werkzeug investierst und CHF 200/Jahr damit verdienst, ist dein 'ROE' 20%.
Ein hoher ROE signalisiert, dass ein Unternehmen effizient mit dem Kapital seiner Aktionäre umgeht. Qualitätsunternehmen haben typischerweise ROEs von 15-30%. Das arvy-Portfolio selektiert gezielt Unternehmen mit überdurchschnittlichem ROE.
Microsoft: ROE ~35%. Nestlé: ROE ~30%. Visa: ROE ~45%. Vergleich: Durchschnittlicher Schweizer Bankenfonds: ROE ~8-12%.
ROIC (Return on Invested Capital)+
Wie die Rendite eines Restaurants: Nicht nur 'wie viel Gewinn machst du?' sondern 'wie viel Gewinn machst du pro investiertem Franken?' Ein Restaurant mit CHF 100'000 Gewinn auf CHF 500'000 Investition (20% ROIC) ist besser als eines mit CHF 200'000 Gewinn auf CHF 2'000'000 Investition (10% ROIC).
ROIC ist für viele Investoren die wichtigste Kennzahl überhaupt. Unternehmen mit konstant hohem ROIC (>15%) haben einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil (Moat). arvy analysiert ROIC bei jeder Investitionsentscheidung.
Ferrari: ROIC ~25%. Microsoft: ROIC ~30%. Nestlé: ROIC ~15%. Vergleich: Durchschnittliches SMI-Unternehmen: ~10-12%.
S&P 500+
Wie die Bundesliga der US-Wirtschaft. ~10% Rendite pro Jahr über 100 Jahre.
Die Referenz für Performance-Vergleiche. Viele arvy-Portfolio-Unternehmen sind im S&P 500.
CHF 10'000 im S&P 500 im Jahr 2000: ~CHF 55'000 heute. Trotz Dotcom, Finanzkrise, Corona.
Säule 3a+
Wie ein Sparschwein mit Steuerbonus: Du zahlst jedes Jahr einen Betrag ein, den du von deinen Steuern abziehen kannst. Das Geld ist bis zur Pensionierung geblockt (mit wenigen Ausnahmen), wächst aber steuerfrei.
Der Maximalbetrag 2026 für Angestellte mit PK beträgt CHF 7'258. Bei einem Grenzsteuersatz von 35% sparst du damit CHF 2'540 Steuern — jedes Jahr. Über eine Karriere von 30 Jahren sind das CHF 76'200 nur an Steuerersparnis, bevor die Rendite auf das investierte Kapital dazukommt.
In Zürich spart ein Angestellter mit einem Einkommen von CHF 100'000 durch die maximale 3a-Einzahlung rund CHF 2'500 Steuern pro Jahr. Bei arvy kann das 3a-Geld in Qualitätsaktien investiert werden statt auf einem Sparkonto zu liegen.
Säule 3b+
Wie ein normales Sparkonto vs. ein gebundenes: Die 3b hat keine Regeln — einzahlen und abheben nach Belieben. Kein Steuerbonus, dafür volle Flexibilität.
Für alle die bereits den 3a-Maximalbetrag ausschöpfen. Investieren über arvy ist effektiv Säule 3b — frei, investiert, jederzeit verfügbar.
CHF 500/Monat in arvy = Säule 3b: flexibel, investiert, jederzeit verfügbar. Kapitalgewinne steuerfrei.
Sharpe Ratio+
Wie Bergsteiger-Bewertung: Nicht nur wie hoch, sondern wie hoch im Verhältnis zum Risiko.
Erlaubt Vergleich von Anlagen mit unterschiedlichem Risiko. 10% Rendite mit Sharpe 0.8 > 12% mit Sharpe 0.5.
S&P 500 langfristig: ~0.4. Guter aktiver Fonds: 0.6-0.8. Buffett: ~0.76.
Short Selling+
Wie ein Buch leihen, verkaufen, und hoffen es später günstiger zu kaufen. Riskant.
Für professionelle Trader und Hedgefonds — nicht für Privatanleger. arvy investiert nur 'long'.
GameStop 2021: Short Squeeze → Milliardenverluste für Short Seller. Zeigt das unbegrenzte Risiko.
Skin in the Game+
Wie ein Koch der sein eigenes Essen isst: Du vertraust einem Restaurant mehr, wenn der Koch selbst dort isst. Genauso solltest du einem Vermögensverwalter mehr vertrauen, wenn er sein eigenes Geld genauso investiert wie deines.
Skin in the Game schafft das stärkste Vertrauen. Die arvy-Gründer investieren über CHF 100'000 ihres eigenen Geldes im selben Portfolio, mit denselben Gebühren und derselben Rendite. Wenn sie gewinnen, gewinnst du. Wenn sie verlieren, verlieren sie auch.
Die arvy-Gründer Thierry, Florian und Patrick investieren ihr Privatvermögen über arvy — im selben Fonds, zu denselben Bedingungen. Das ist bei Schweizer Vermögensverwaltern einzigartig.
SMI (Swiss Market Index)+
Die Top 20 der Schweiz: Nestlé, Roche, Novartis dominieren mit ~50% Gewicht.
Stark konzentriert. arvy ist breiter diversifiziert und nicht auf die Schweiz beschränkt.
SMI langfristig: ~7-8% p.a. inkl. Dividenden. Nestlé allein: ~20% des Index.
Sondervermögen+
Wie ein Safe im Hotel: Der Inhalt gehört dir, egal was mit dem Hotel passiert.
Der wichtigste Anlegerschutz bei Fonds. Bei arvy: Vermögen als Sondervermögen bei der Depotbank gehalten.
Wenn arvy hypothetisch schliessen würde: Deine Fondsanteile bleiben bei der Depotbank und gehören dir.
Sparplan+
Wie ein Fitness-Abo: Du meldest dich einmal an, und ab dann trainierst du regelmässig — ohne jedes Mal neu zu entscheiden. Ein Sparplan funktioniert gleich: einmal einrichten, jeden Monat wird automatisch investiert. Die Disziplin kommt vom System, nicht von dir.
Ein Sparplan nutzt Dollar-Cost-Averaging: Bei hohen Kursen kaufst du weniger Anteile, bei tiefen mehr. Über die Zeit glättet sich der Einstiegspreis — du musst nie den 'perfekten Zeitpunkt' treffen. Bei arvy kannst du einen Sparplan ab CHF 1/Monat einrichten.
Am 25. jedes Monats — direkt nach Gehaltseingang — fliesst ein fester Betrag per Dauerauftrag in dein arvy-Konto. Vor den Rechnungen, vor dem Einkauf. So bezahlst du zuerst dein zukünftiges Ich.
Spread (Bid-Ask)+
Wie beim Geldwechsel am Flughafen: Du kaufst Euro teurer als du sie verkaufen kannst. Die Differenz ist der Spread.
Enger Spread = tiefe Handelskosten. Blue Chips: wenige Rappen. Small Caps: 1-5%. arvy investiert in hochliquide Aktien.
Nestlé Spread: ~0.02 CHF (0.02%). Ein Small Cap: ~0.50 CHF (1-2%). Über ein Jahr summiert sich das.
Stempelsteuer+
Wie eine kleine Brückengebühr bei jeder Überfahrt: Jedes Mal wenn du Aktien kaufst oder verkaufst, geht ein kleiner Betrag an den Staat. Nicht viel pro Transaktion — aber es summiert sich.
Die Stempelsteuer ist ein oft übersehener Kostenfaktor. Bei einem Portfolio mit monatlichen Käufen summiert sie sich. Bei arvy ist die Stempelsteuer in den All-in-Gebühren enthalten — keine Überraschungen.
Beim Kauf von CHF 10'000 in Schweizer Aktien: Stempelsteuer = CHF 7.50. Bei ausländischen Aktien: CHF 15. Bei 12 Käufen/Jahr (monatlicher Sparplan): CHF 90-180 pro Jahr allein an Stempelsteuer.
Stock Split+
Wie Pizza in 8 statt 4 Stücke schneiden: Mehr Stücke, gleiche Menge. Split ändert Kurs, nicht Wert.
Macht teure Aktien zugänglicher. Für arvy-Anleger irrelevant da arvy Bruchteile kaufen kann.
NVIDIA 10:1 Split 2024: Kurs USD 1'200 → USD 120. Wer 1 Aktie hatte, hatte nun 10. Gesamtwert: identisch.
Stop-Loss+
Wie ein Notausgang: da falls nötig. Aber bei kurzfristigen Dips kann er zum falschen Zeitpunkt auslösen.
Für langfristige Quality-Investoren oft kontraproduktiv. Im Flash Crash werden Positionen am Tiefpunkt verkauft. arvy setzt auf Halten statt Stop-Losses.
Corona-Crash März 2020: Stop-Losses lösten massenhaft aus. Anleger verkauften am Tiefpunkt. Wer hielt: +70% in 12 Monaten.
TER (Total Expense Ratio)+
Wie die Betriebskosten eines Autos: Du merkst sie nicht beim Fahren, aber sie reduzieren dein Budget. Eine TER von 1.5% bedeutet: Von CHF 10'000 gehen jedes Jahr CHF 150 für den Fondsbetrieb ab.
Die TER ist der wichtigste Kostenfaktor bei Fonds. Schweizer Bankfonds haben oft eine TER von 1.0-2.0%. ETFs: 0.1-0.5%. Bei arvy: Produktkosten (vergleichbar mit TER) von 0.15-0.22% — deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
Ein Fonds mit 1.5% TER kostet dich auf CHF 100'000 über 20 Jahre ~CHF 52'000 an Gebühren (inkl. entgangenem Zinseszins). Derselbe Betrag bei 0.2% TER: ~CHF 7'600. Differenz: CHF 44'400.
Thesaurierend vs. Ausschüttend+
Wie eine Bäckerei die ihren Gewinn entweder in neue Öfen investiert (thesaurierend) oder an die Eigentümer ausschüttet (ausschüttend). Ersteres wächst schneller, Letzteres gibt dir sofortiges Einkommen.
In der Schweiz gibt es einen steuerlichen Unterschied: Ausschüttungen unterliegen der Einkommenssteuer. Thesaurierende Fonds reinvestieren steuerfrei (die Erträge werden erst bei Verkauf relevant). Für langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende Fonds oft effizienter.
Der arvy Aktienfonds ist thesaurierend — Dividenden werden automatisch reinvestiert, was den Zinseszins-Effekt maximiert.
Umwandlungssatz+
Wie ein Umrechnungskurs: Er sagt dir, wie viel monatliches Einkommen dein Kapital 'kauft'. Je tiefer der Satz, desto weniger Rente bekommst du pro angespartem Franken.
Der Umwandlungssatz sinkt seit Jahren — weil wir länger leben und die Zinsen tief sind. Viele Pensionskassen bieten nur noch 5.0-5.8% statt dem BVG-Minimum von 6.8%. Das macht den Kapitalbezug relativ attraktiver.
Bei einem PK-Guthaben von CHF 500'000: Umwandlungssatz 6.8% = CHF 34'000/Jahr Rente. Umwandlungssatz 5.0% = CHF 25'000/Jahr. Differenz: CHF 9'000/Jahr oder CHF 750/Monat.
Value Investing+
Wie ein Schnäppchenjäger auf dem Flohmarkt: Du suchst Dinge, die mehr wert sind als ihr Preisschild sagt. Manchmal erkennt der Markt den wahren Wert erst Monate oder Jahre später.
Value Investing erfordert Geduld und fundamentale Analyse. Buffett sagte: 'Kaufe wunderbare Unternehmen zu einem fairen Preis, statt faire Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.' arvy kombiniert Value- und Quality-Ansätze.
Warren Buffett kaufte Coca-Cola-Aktien 1988 für ~USD 3 (splitbereinigt). Heute: ~USD 60. Dazu kommen 35 Jahre Dividenden. Sein Yield on Cost: über 50%.
Verrechnungssteuer+
Wie eine Kaution: Der Staat behält 35% deiner Dividende als 'Sicherheit'. Wenn du die Dividende in deiner Steuererklärung deklarierst, bekommst du die 35% zurück. Es ist kein echter Kostenpunkt — aber ein Cashflow-Nachteil.
Die Verrechnungssteuer ist ein Schweizer Spezifikum. Für Schweizer Anleger ist sie kostenneutral — solange du deine Steuererklärung korrekt ausfüllst. Der arvy-Steuerausweis macht dies einfach.
Bei einer Nestlé-Dividende von CHF 3.00/Aktie werden CHF 1.05 (35%) als Verrechnungssteuer abgezogen. Du erhältst CHF 1.95 netto. Die CHF 1.05 bekommst du über die Steuererklärung zurück.
Verschuldungsgrad (D/E)+
Wie Hypothek am Hauswert: CHF 800'000 Hypothek auf CHF 1 Mio. Haus = D/E 4.0 (riskant).
Geringe Verschuldung = Qualitätsmerkmal. arvy bevorzugt konservative Bilanzen.
Microsoft D/E: ~0.3. Nestlé: ~1.0. Banken: >10. Airlines: >3.
VIX (Angstbarometer)+
Wie ein Fieberthermometer für den Aktienmarkt: Normal liegt der VIX bei 15-20. Über 30 signalisiert Angst, über 40 Panik. VIX-Spitzen sind historisch die besten Kaufzeitpunkte.
Ein hoher VIX bedeutet: Die Mehrheit hat Angst und hat bereits verkauft. Die schlechten Nachrichten sind eingepreist. Historisch war 'kaufen wenn der VIX über 30 steigt' eine der zuverlässigsten Strategien für langfristige Anleger.
VIX im März 2020 (Corona): 82. VIX im Oktober 2008 (Finanzkrise): 80. VIX normal: 15-20. Wer bei VIX >40 investierte, erzielte in den folgenden 12 Monaten fast immer zweistellige Renditen.
Volatilität+
Wie Wellen auf dem Meer: An manchen Tagen ist es spiegelglatt, an anderen stürmisch. Die Richtung (langfristig aufwärts) ändert sich durch die Wellen nicht — aber die Fahrt fühlt sich unterschiedlich an.
Volatilität ist nicht dasselbe wie Risiko. Ein langfristiger Anleger profitiert sogar von Volatilität, weil er in Abschwüngen günstiger einkaufen kann (DCA-Effekt). Historisch waren VIX-Spitzen die besten Kaufzeitpunkte.
Im Corona-Crash März 2020 stieg der VIX auf 82 — der höchste Stand seit 2008. Wer damals investierte, erlebte in den folgenden 12 Monaten eine Rendite von über 70%.
Vorsorgelücke+
Wie ein undichtes Dach: Du merkst es erst, wenn es regnet (Pensionierung). Die Vorsorgelücke entsteht schleichend — durch Teilzeitarbeit, Karrierepausen, tiefe Umwandlungssätze oder fehlende 3a-Einzahlungen.
Frauen sind besonders betroffen: Teilzeitarbeit, Kinderpausen und der Gender Pension Gap führen zu einer durchschnittlichen Vorsorgelücke von 37% gegenüber Männern. Frühzeitig investieren — auch mit kleinen Beträgen — kann die Lücke signifikant schliessen.
Bei einem letzten Bruttolohn von CHF 120'000 und typischen AHV+PK-Leistungen fehlen oft CHF 2'000-3'000 pro Monat. Über 20 Jahre Ruhestand: CHF 480'000-720'000. Das ist die Vorsorgelücke.
Währungsrisiko+
Wie Souvenirkauf im Ausland: Fällt der Euro nachher, ist dein Souvenir in CHF weniger wert.
CHF wertet historisch ~1-2%/Jahr auf vs. EUR/USD. Das schmälert ausländische Renditen — wird aber durch höhere Marktrenditen oft kompensiert.
USD/CHF: 1.30 (2014) → ~0.88 (2026) = 32% Währungsverlust. Aber S&P 500 +200% — überkompensiert deutlich.
Wohneigentumsförderung (WEF)+
Wie ein Vorschuss auf die Rente für ein Haus. Vorteil: Eigenkapital. Nachteil: kleinere Rente später.
WEF-Bezüge reduzieren dein PK-Guthaben und zukünftige Rente. Die Opportunitätskosten (entgangener Zinseszins) sollten berücksichtigt werden.
Hypothek CHF 800'000: 20% Eigenkapital nötig (CHF 160'000). Max. 10% davon aus PK (CHF 80'000).
Zinseszins+
Stell dir einen Schneeball vor, der einen Hügel hinunterrollt. Am Anfang ist er klein. Aber mit jeder Umdrehung sammelt er mehr Schnee — und je grösser er wird, desto mehr Schnee sammelt er pro Umdrehung. Der Zinseszins funktioniert genauso: kleine Beträge wachsen mit der Zeit exponentiell.
Albert Einstein soll den Zinseszins das 'achte Weltwunder' genannt haben. Bei 7% Rendite verdoppelt sich dein Geld alle 10 Jahre. CHF 10'000 werden zu CHF 20'000 nach 10 Jahren, CHF 40'000 nach 20 Jahren, CHF 80'000 nach 30 Jahren — ohne einen Franken zusätzlich einzuzahlen.
CHF 500/Monat bei 7% Rendite über 30 Jahre: Du zahlst CHF 180'000 ein, aber dein Endvermögen beträgt CHF 610'000. CHF 430'000 — über 70% — kommt vom Zinseszins allein.
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