Investieren Glossar: 200 Finanzbegriffe einfach erklärt (2026)


Lernen / Glossar
Von Aktie bis Zinseszins — 200 Begriffe, jeder mit einer klaren Definition, einer einfachen Analogie, einem konkreten Schweizer Beispiel und der Erklärung, warum er für dich als Anleger relevant ist. Mit umfassender Abdeckung typisch Schweizer Themen wie Eigenmietwert, SARON, Pauschalbesteuerung, Krankenkassen-Franchise, FIDLEG, Retrozessionen und 1e-Plan.
Wie der Unterschied zwischen Geld auf der Bank vs. Geld am Aktienmarkt — nur dass beide steuerlich begünstigt sind. Der Renditeunterschied entscheidet über deine Vorsorgelücke.
Über 40 Jahre Anlagedauer: CHF 7'258/Jahr eingezahlt. Konto bei 0.5%: ~CHF 320'000. Wertschriften bei 5%: ~CHF 880'000. Wertschriften bei 7%: ~CHF 1.45 Mio. Differenz: über CHF 1 Mio.
30-jähriger zahlt 35 Jahre lang Maximum in 3a: Konto (0.5%): CHF 280'000. Wertschriften (7%): CHF 1.07 Mio. Differenz: CHF 790'000 — nur durch die richtige 3a-Wahl.
Wie ein 13. Monatslohn — aber von der AHV statt vom Arbeitgeber. Einmal jährlich zusätzlich zu den 12 regulären Monatsrenten.
Die Finanzierung ist umstritten (Mehrwertsteuer und Lohnbeiträge erhöht). Für viele Rentner aber eine wichtige Aufstockung gegen zunehmende Lebenshaltungskosten.
AHV-Rentner mit max. Rente CHF 2'450/Monat erhält 2026 eine zusätzliche 13. Rente von CHF 2'450 = ~8.3% mehr jährlich.
Wie eine Basisversicherung: Sie deckt das Minimum, aber nicht den gewohnten Lebensstandard. Die maximale AHV-Rente beträgt CHF 2'450/Monat (Einzelperson) — das reicht in der Schweiz kaum zum Leben.
Die AHV deckt nur ~60% des letzten Einkommens (zusammen mit der Pensionskasse). Die verbleibende Lücke musst du privat füllen — über die Säule 3a und freies Investieren. Genau hier setzt arvy an.
Maximale AHV-Rente 2026: CHF 2'450/Monat (Einzelperson), CHF 3'675/Monat (Ehepaar). Minimale Rente: CHF 1'225/Monat. AHV-Beiträge: 8.7% des Bruttolohns (je 4.35% Arbeitgeber/Arbeitnehmer).
Wie eine Pflicht-Spende ins Solidaritätssystem: Die heutige Generation zahlt für die heutigen Rentner. Du selbst wirst von der nächsten Generation finanziert.
Es gibt keine Obergrenze: Auch bei einem Lohn von CHF 10 Mio. zahlst du 4.35% AHV-Beiträge. Daher: Top-Verdiener finanzieren das System überproportional.
Bei einem Bruttolohn von CHF 120'000: AHV/IV/EO Arbeitnehmeranteil CHF 5'220/Jahr (4.35%). Arbeitgeber zahlt dasselbe. Total CHF 10'440/Jahr ins System.
Wie eine Halbierung der Einkommen während der Ehe: Was beide während der Ehe in die AHV einzahlten, wird halbiert und beiden je hälftig angerechnet.
Vorteilhaft für den Geringverdiener (typisch der Partner mit Kindererziehung). Nachteilig für den Hauptverdiener — kann seine Maximalrente reduzieren.
Ehemann verdient CHF 150'000, Ehefrau CHF 30'000 (während Kindererziehung). Nach Splitting werden beide so behandelt, als hätten sie je CHF 90'000 verdient — fairer.
Wie ein internationales Netzwerk gegen Steuerhinterziehung: Banken melden ausländische Kontoinhaber automatisch ihren Heimatländern.
Faktisch das Ende des klassischen Bankgeheimnisses für Auslandkunden. Schweiz tauscht mit EU-Staaten, USA (FATCA-Variante), G20-Ländern. Mit den meisten Niedrigsteuerländern: kein AIA.
Deutscher Kunde mit CHF 200'000 bei einer Schweizer Bank: Die Bank meldet jährlich Konto, Zinserträge und Kapital an Bundeszentralamt für Steuern, das es ans deutsche Finanzamt weiterleitet.
Wie eine Versicherung gegen Jobverlust: Wer arbeitet, zahlt 1.1% des Lohnes ein. Bei Kündigung springt sie ein.
Wichtige Details: 2-jährige Sperrfrist bei selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit. Kein Anspruch für Personen über das AHV-Alter hinaus oder Selbständige.
Person verdient CHF 100'000, wird gekündigt: ALV-Taggeld 80% von Tageslohn CHF 384 (CHF 100'000/260) = CHF 307/Tag. Monatlich ~CHF 6'700 für bis zu 18 Monate.
Stell dir vor, ein Bäcker will expandieren und braucht Geld. Er verkauft 100 Anteile an seiner Bäckerei für je CHF 100. Du kaufst einen Anteil — jetzt gehört dir 1% der Bäckerei. Wenn die Bäckerei wächst und mehr verdient, wird dein Anteil mehr wert.
Aktien haben über die letzten 100 Jahre eine durchschnittliche Rendite von ~7-10% pro Jahr erzielt — mehr als jede andere Anlageklasse. Sie sind die Basis jedes langfristigen Vermögensaufbaus. Bei arvy investierst du in 34 handverlesene Qualitätsaktien.
Wenn du eine Nestlé-Aktie für CHF 95 kaufst, bist du Miteigentümer des grössten Lebensmittelkonzerns der Welt. Du erhältst jährlich eine Dividende (~CHF 3) und profitierst von Kurssteigerungen. Nestlé hat seine Dividende seit über 25 Jahren ununterbrochen erhöht.
Wie Pizza unter 8 statt 10 aufteilen: Grössere Stücke. In der Schweiz steuerfrei (keine Verrechnungssteuer).
Oft attraktiver als Dividenden weil steuerfrei. Apple kauft ~USD 90 Mrd./Jahr zurück.
Apple: seit 2012 über USD 600 Mrd. zurückgekauft. Aktienanzahl -35%.
Wie Bonuspunkte: Der Index ist der Standard. Alpha ist alles darüber — schwer zu erzielen aber wertvoll.
Alpha zu generieren ist schwierig. Aber Qualitätsunternehmen mit starken Moats haben historisch Alpha geliefert.
MSCI World +10%, arvy +12% = Alpha +2%. Langfristiges Alpha ist das Ziel aktiver Vermögensverwaltung.
Wie der Vermögensaufbau auf Raten: Mit jeder Amortisationsrate baust du Eigenkapital in deinem Haus auf. Direkte Amortisation = Geld geht an die Bank. Indirekte Amortisation = Geld geht in 3a, dient der Bank als Sicherheit.
Indirekte Amortisation über 3a ist steuerlich meist deutlich attraktiver: Die Hypothekarzinsen bleiben hoch (Steuerabzug), und du sparst zusätzlich Steuern über die 3a-Einzahlung.
Hypothek CHF 800'000 auf Haus CHF 1 Mio.: muss in 15 Jahren auf max. CHF 666'000 amortisiert werden = CHF 134'000 Amortisation = CHF 8'933/Jahr.
Wie ein erster Eindruck, der nicht mehr zu korrigieren ist: Du hast für eine Aktie CHF 100 bezahlt — dieser Preis bleibt mental dein Referenzpunkt, auch wenn er irrelevant ist.
Praktische Folge: Verkaufsentscheidungen werden zu oft am Einstandspreis statt am aktuellen Marktwert getroffen. 'Ich warte bis es wieder CHF 100 ist' kann jahrelang ein Fehlentscheid sein.
Aktie bei CHF 100 gekauft, fällt auf CHF 50. Du wartest jahrelang auf 'Wiederkehr zu CHF 100'. Aber: zwischenzeitlich hättest du den Erlös in eine bessere Anlage investieren können.
Wie eine Fahrgemeinschaft: Statt jeder sein eigenes Auto kauft, teilen sich viele die Kosten und profitieren gemeinsam.
Der Unterschied zu ETFs: Aktive Fonds werden von Managern verwaltet (höhere Kosten, Ziel: den Markt schlagen). ETFs bilden einen Index passiv nach. Der arvy Aktienfonds kombiniert aktive Selektion mit effizienter Kostenstruktur.
Der arvy Swiss Quality Equity Fund investiert in 34 handverlesene Qualitätsunternehmen. Er ist als Schweizer Anlagefonds strukturiert und FINMA-reguliert.
Wie ein Grosseinkauf statt Einzelbestellung: PKs nutzen Anlagestiftungen, um zu institutionellen Konditionen statt Retail-Preisen zu investieren.
Für PK-Mitglieder oft transparent: Du siehst nicht direkt, dass deine PK über eine Anlagestiftung investiert. Aber die Kostenstruktur und die Rendite hängen massgeblich davon ab.
Bedeutende Schweizer Anlagestiftungen: Credit Suisse Anlagestiftung, UBS Pensionskasse, AXA-Winterthur Anlagestiftung. Verwaltetes Vermögen: hunderte Milliarden CHF.
Wie Geld verleihen an einen Freund mit Vertrag: Du gibst ihm CHF 1'000, er zahlt dir 3% Zinsen pro Jahr und gibt dir nach 5 Jahren die CHF 1'000 zurück.
Anleihen bieten Stabilität im Portfolio. In Börsencrashs fallen Aktien oft 20-40%, während Staatsanleihen stabil bleiben oder sogar steigen. Deshalb enthält ein Balanced-Portfolio typischerweise 30-40% Anleihen.
Eine 10-jährige Schweizer Bundesobligation zahlt aktuell ~0.5% Zinsen. Deutsche Bundesanleihen ~2.5%. US-Treasuries ~4.5%.
Wie die Zusammensetzung deiner Mahlzeiten: Nur Protein (Aktien) macht stark aber ist einseitig. Nur Kohlenhydrate (Cash) gibt Sicherheit aber wenig Nährstoffe. Die richtige Mischung zählt.
Die Asset Allocation ist wichtiger als die Auswahl einzelner Aktien. Ein 25-Jähriger mit 30 Jahren Anlagehorizont kann 80-100% Aktien halten. Ein 60-Jähriger sollte konservativer anlegen. arvy bietet drei Profile: Growth, Balanced, Defensive.
arvy Growth: ~90% Aktien, ~10% Cash/Anleihen. arvy Balanced: ~60% Aktien, ~40% Anleihen. arvy Defensive: ~30% Aktien, ~70% Anleihen.
Wie die Jahresleistung eines Landes: Alles, was produziert und verkauft wird, in einer Zahl. Höheres BIP pro Kopf = wohlhabenderes Land.
BIP-Wachstum korreliert langfristig mit Aktienmärkten — aber nicht eng. Politik, Zinsen, Bewertungen sind oft wichtigere Treiber. Schweiz hat tiefes Wachstum (~1.5%/Jahr) aber starke Aktienrenditen.
Schweiz BIP 2024: ~CHF 850 Mrd. nominal. BIP pro Kopf: CHF 95'000 (Platz 4 weltweit nach Monaco, Liechtenstein, Luxemburg). Wachstum 2024: ~1.4%.
Wie das gesetzliche Minimum bei der Arbeit: Der Arbeitgeber muss mindestens das BVG-Minimum bieten.
Viele PKs leisten mehr als das Minimum. Aber der 6.8%-Umwandlungssatz gilt nur für den obligatorischen Teil — überobligatorische Guthaben können tiefer umgewandelt werden.
BVG-Guthaben CHF 300'000 obligatorisch: 6.8% = CHF 20'400/Jahr Rente.
Wie ein Vertrauensschutz zwischen Bank und Kunden: Was du der Bank anvertraust, soll vertraulich bleiben. Für Schweizer Steuerzahler grundsätzlich noch wirksam.
Für Schweizer Inländer bleibt das Bankgeheimnis grundsätzlich erhalten — solange keine Strafverdachtsmomente vorliegen. Für Ausländer mit Konten in der Schweiz: faktisch aufgehoben durch AIA.
Schweizer Steuerzahler mit CHF 500'000 bei UBS: Bankgeheimnis schützt vor Datenabfrage durch ESTV (ausser bei Strafverfahren). Deutscher mit gleichen CHF: Daten werden automatisch an Finanzamt München gemeldet.
Wie ein vereinfachtes Erbrecht für 3a-Geld: Reihenfolge ist gesetzlich vorgegeben, aber innerhalb der Stufen kannst du wählen.
Reihenfolge: 1. Ehegatte → 2. Direkte Nachkommen, Konkubinatspartner (5+ Jahre Lebensgemeinschaft), unterstützte Personen → 3. Eltern → 4. Geschwister → 5. Übrige Erben.
Unverheiratete Person mit Konkubinatspartner (4 Jahre Wohngemeinschaft): Partner ist NICHT begünstigt. Bei Tod erhalten Eltern das 3a-Guthaben. Wichtig: Konkubinatspartner früh anmelden.
Wie ein Spiegel für deine Anleger-Schwächen: Sie zeigt dir, warum du in Crashes verkaufst und in Booms kaufst — obwohl die Logik das Gegenteil verlangt.
Praktischer Wert: Wer seine eigenen Verhaltensmuster kennt, kann sie kontrollieren. Die meisten Anleger-Fehler sind keine Wissenslücken — sie sind emotionale Reaktionen.
Klassisches Experiment (Kahneman): 90% wählen 'sicheren Gewinn von CHF 80' statt '85% Chance auf CHF 100'. Erwartungswert CHF 85 wird abgelehnt — pure Risikoaversion.
Wie ein Schuldenanteil am Haus: 80% Belehnung heisst, 80% des Hauses gehört faktisch der Bank, 20% dir.
Hohe Belehnung = höheres Risiko bei fallenden Immobilienpreisen. Sinkt der Wert unter den Hypothekarbetrag, ist die Hypothek 'unter Wasser' — die Bank kann Nachschuss fordern.
Haus CHF 1'000'000, Hypothek CHF 800'000 = 80% Belehnung. Sinkt der Hauswert auf CHF 750'000, ist die Belehnungsquote 107% — kritisch.
Wie die Durchschnittszeit beim Marathon: Du brauchst einen Referenzwert, um zu wissen ob du gut oder schlecht liegst.
Benchmarks schaffen Transparenz. Wenn dein Portfolio den Benchmark langfristig schlägt, ist die Gebühr gerechtfertigt.
Der arvy Aktienfonds wird typischerweise mit dem MSCI World verglichen. Das Ziel: langfristig eine bessere risikoadjustierte Rendite durch die Selektion von Qualitätsunternehmen.
Wie Temperatur-Empfindlichkeit: Manche frieren bei 18°C (hohes Beta), andere erst bei 10°C (tiefes Beta).
Defensive Qualitätsaktien haben Beta <1 — fallen weniger in Crashes. arvy hat moderates Beta durch Quality-Fokus.
Nestlé Beta: ~0.6. Tesla: ~2.0. Visa: ~0.9.
Wie Schweizer Uhren: zuverlässig, bewährt, qualitativ hochwertig. Blue Chips sind die Nestlés, Microsofts und Visas der Börse.
Blue Chips bilden das Fundament eines soliden Portfolios. Sie bieten Stabilität in Abschwüngen und solides Wachstum in guten Zeiten. Das arvy-Portfolio besteht zu 100% aus Blue Chips und Quality Stocks.
Im SMI sind alle Blue Chips der Schweiz: Nestlé, Roche, Novartis, Zurich Insurance, ABB.
Wie das, was übrig bliebe, wenn man das Unternehmen heute schliesst und alles zu Buchpreisen verkauft. Eine sehr konservative Schätzung.
Bei modernen Unternehmen (Software, Marken-Konsumgüter) ist der Buchwert weitgehend irrelevant — der wahre Wert liegt in immateriellen Vermögenswerten, die kaum in der Bilanz erscheinen.
Apple Buchwert pro Aktie: ~USD 4. Aktienkurs: ~USD 200. Marktwert ist 50x höher als Buchwert — die Marke und das iPhone-Ökosystem stehen nicht in der Bilanz.
Wie Frühling und Sommer: die längere, angenehmere Phase. Bullenmärkte dauern typischerweise 3-5x länger als Bärenmärkte.
Die gute Nachricht: Bullenmärkte dauern deutlich länger als Bärenmärkte. Historisch waren ~78% aller Börsenmonate positiv.
Der längste Bullenmarkt der Geschichte: März 2009 bis Februar 2020 — fast 11 Jahre, +400%.
Wie ein guter Wein im Keller: Du kaufst Qualität, vergisst sie für 20 Jahre und freust dich am Ende über das Resultat.
Statistisch überlegen: Studien zeigen, dass Buy-and-Hold-Anleger 1-3% pro Jahr besser abschneiden als aktive Trader — wegen tieferen Kosten und weniger Fehlentscheidungen.
CHF 10'000 in S&P 500 von 2000 bis 2024 (Buy-and-Hold): ~CHF 55'000. Wer die 10 besten Tage verpasst (Market Timing): nur ~CHF 25'000. Differenz: CHF 30'000.
Wie auf Sonderangebote zu warten: Wenn deine Lieblingsaktie 15% verliert, ist sie 'im Angebot' — vorausgesetzt, das Geschäftsmodell bleibt intakt.
Vergleich mit DCA: Beide nutzen Volatilität, aber Buy-the-Dip ist aktiver. Studien zeigen: Bei Qualitätsunternehmen funktioniert es besser als bei spekulativen Werten.
S&P 500 fällt 10%: Anleger kauft zusätzlich. Steigt der Index in den folgenden 12 Monaten +20% (durchschnittlich nach 10%-Dips): erheblicher Gewinn vs. ohne Kauf.
Wie Winter im Garten: unangenehm, aber notwendig für neues Wachstum. Bärenmärkte räumen Exzesse auf und schaffen Kaufgelegenheiten für geduldige Anleger.
Jeder Bärenmarkt der letzten 100 Jahre wurde von einem neuen Bullenmarkt abgelöst. Der S&P 500 hat sich ausnahmslos erholt — die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Seit 1950 gab es 11 Bärenmärkte im S&P 500. Der schlimmste: 2007-2009 (-57%). Die anschliessende Erholung brachte +400% in den nächsten 10 Jahren.
Wie nur die Zeitungen zu lesen, die deiner Meinung sind: Du liest nur positive News über deine Aktien, ignorierst die kritischen Stimmen. Gefühl: 'Ich liege richtig.'
Gefährlich bei Konzentrationsrisiken: Wer 50% seines Vermögens in eine Aktie hat, will keine schlechten Nachrichten hören. Genau dann ist man am wenigsten objektiv.
Tesla-Investor liest nur Tesla-Bullish-Analysten, folgt nur Elon-Fans auf Twitter. Wenn der Aktienkurs fällt: 'Die Shorts sind schuld' — statt zu hinterfragen.
Wie ein Gutschein für gezahlte US-Steuern: Wenn du nachweisen kannst, dass die USA bereits 15% von deinen US-Dividenden einbehalten haben, kannst du diesen Betrag in der Schweizer Steuererklärung anrechnen.
Wer das DA-1 nicht ausfüllt, zahlt effektiv doppelte Steuern auf US-Dividenden — einmal in den USA, einmal in der Schweiz. Bei einem grösseren US-lastigen Portfolio summieren sich die Verluste schnell auf hunderte Franken pro Jahr.
Portfolio mit USD 30'000 US-Aktien, 2% Dividendenrendite: USD 600 Dividenden, davon USD 90 (15%) US-Quellensteuer. Ohne DA-1: CHF 90 Verlust. Mit DA-1: vollständige Rückerstattung.
Wie ein Abonnement fürs Fitnessstudio: Du meldest dich einmal an, und ab dann wird monatlich abgebucht.
Der Dauerauftrag eliminiert die grösste Hürde beim Investieren: dich selbst. Ohne Automatisierung findest du immer einen Grund, nicht zu investieren. Mit Dauerauftrag investierst du egal was — und das ist nachweislich besser.
Richte am 25. des Monats (direkt nach Gehaltseingang) einen Dauerauftrag von deinem Bankkonto auf dein arvy-Konto ein. Ab CHF 1/Monat möglich.
Wie ein Gesundheitscheck deiner Pensionskasse: Hat sie genug Geld, um alle versprochenen Renten zu zahlen?
Bei Unterdeckung sind Sanierungsmassnahmen vorgeschrieben (zusätzliche Beiträge, tiefere Verzinsung). Bei sehr tiefem Deckungsgrad: Risiko für deine spätere Rente.
Schweizer PKs Ende 2024 im Durchschnitt: ~115% Deckungsgrad — gesund. Eine PK mit 90% Deckungsgrad muss aktive und Arbeitgeber zu Nachzahlungen zwingen.
Wie eine Abwärtsspirale: Preise fallen → Konsumenten warten → Umsätze sinken → Löhne sinken → Konsumenten haben weniger Geld → Preise fallen weiter.
Schlecht für Aktien (Gewinne sinken) und für Schuldner (reale Schulden steigen). Gut für Gläubiger und Cash-Halter. Zentralbanken kämpfen aggressiv dagegen — siehe SNB und EZB in den 2010ern.
Japan Nikkei: 1989 Höchststand 38'900. Heute (35 Jahre später): ~38'000 — nominal flat trotz wachsender Weltwirtschaft. Wegen jahrzehntelanger Deflation.
Wie Lagerkosten für Möbel: Du zahlst dafür, dass jemand deine Wertpapiere sicher aufbewahrt.
Depotgebühren sind ein versteckter Kostenfaktor, den viele Anleger übersehen. Bei CHF 100'000 Vermögen und 0.2% Depotgebühr zahlst du CHF 200 pro Jahr — nur fürs Aufbewahren. Bei arvy sind Depotgebühren in den All-in-Kosten enthalten.
Raiffeisen: CHF 50/Jahr Mindestdepotgebühr. UBS: 0.2-0.5% p.a. Swissquote: CHF 60/Jahr Minimum. arvy: CHF 0 separat — alles inklusive.
Wie der Bundesanteil deiner Steuern: Nur ein Teil deiner Gesamtsteuerbelastung. Kanton und Gemeinde kommen dazu — meist deutlich höher als der Bund.
Die direkte Bundessteuer macht typischerweise nur 20-30% der Gesamteinkommenssteuer aus. Die Hauptbelastung liegt bei Kanton/Gemeinde.
Bruttolohn CHF 150'000, Alleinstehend: ~CHF 5'500 direkte Bundessteuer + ~CHF 15'000-25'000 Kantons- und Gemeindesteuer (je nach Ort).
Das berühmte 'Leg nicht alle Eier in einen Korb'-Prinzip. Wenn eine Aktie 50% verliert, aber du 34 verschiedene besitzt, ist der Einfluss auf dein Gesamtportfolio gering.
Diversifikation ist der einzige 'Free Lunch' im Investieren — du reduzierst Risiko, ohne auf Rendite zu verzichten. Das arvy-Portfolio ist über 34 Qualitätsunternehmen in verschiedenen Branchen und Ländern diversifiziert.
Das arvy-Portfolio enthält Unternehmen aus Technologie (Microsoft), Konsumgüter (Nestlé), Luxus (Ferrari, LVMH), Gesundheit (Stryker) und Finanzen (Visa).
Du besitzt einen Anteil an einem Unternehmen. Das Unternehmen macht Gewinn. Einen Teil dieses Gewinns schüttet es an seine Eigentümer aus — das ist die Dividende.
Dividenden machen historisch etwa 30-40% der gesamten Aktienrendite aus. Qualitätsunternehmen wie die im arvy-Portfolio steigern ihre Dividenden typischerweise um 5-8% pro Jahr.
Nestlé zahlt aktuell ~CHF 3.00 Dividende pro Aktie. Bei einem Kurs von ~CHF 95 entspricht das einer Dividendenrendite von ~3.2%.
Wie Sparkonto-Zins für Aktien. 3% Dividendenrendite = CHF 300/Jahr auf CHF 10'000.
Hohe Rendite ist nicht automatisch gut — kann bedeuten dass der Kurs gefallen ist (Value Trap). Qualität: moderate Rendite + starkes Wachstum.
Nestlé: ~3.2%. Zurich Insurance: ~5.5%. Swiss Re: ~6%.
Wie monatlich Äpfel kaufen: Im Januar kostet ein Apfel CHF 1, du kaufst 10. Im Februar CHF 2, du kaufst 5. Im März CHF 0.50, du kaufst 20. Dein Durchschnittspreis: CHF 0.86.
DCA eliminiert das grösste Problem beim Investieren: Timing. Indem du jeden Monat denselben Betrag investierst, umgehst du dieses Problem komplett.
Mit einem arvy-Sparplan von CHF 500/Monat kaufst du in einem Crash-Monat automatisch mehr Anteile zu günstigeren Preisen.
Wie ein Abkommen zwischen Nachbarn: 'Wer bei dir parkt zahlt dort keine Gebühr.' Ohne DBA: doppelte Besteuerung.
DBAs bestimmen die Quellensteuer auf Dividenden. CH-USA: 15%. CH-DE: 15%. CH-UK: 15%.
Ohne DBA CH-USA: 30% auf US-Dividenden. Dank DBA: 15%. Bei CHF 1'000 Dividende: CHF 150 gespart.
Wie die tiefste Stelle eines Tals zwischen Bergen: Zeigt wie tief es zwischenzeitlich runterging.
Relevanter als Volatilität weil es den maximalen Verlust zeigt. Qualitätsaktien haben geringere Drawdowns.
S&P 500 max Drawdown 2008: -57%. Corona 2020: -34%. Qualitätsaktien: typisch geringer.
Wie Restaurant-Umsatz vor Miete und Steuern: Zeigt wie gut das Kerngeschäft läuft.
Macht Unternehmen verschiedener Länder/Branchen vergleichbar. Aber ignoriert reale Kosten wie Investitionen.
Ferrari EBITDA-Marge: ~38%. Microsoft: ~55%. Nestlé: ~20%.
Wie ein Sicherheitsnetz unter dem Sicherheitsnetz: Reichen AHV + Pensionskasse + eigenes Vermögen nicht zum Existenzminimum, springt EL ein.
EL-Anspruch wird oft unterschätzt: Viele Senioren haben Anspruch, wissen es aber nicht oder schämen sich. Wer Wohneigentum mit Eigenmietwert hat, kann trotzdem EL bekommen.
AHV-Rente CHF 1'800 + PK CHF 800 = CHF 2'600/Monat. Anerkannter Bedarf für Alleinstehende ~CHF 3'200/Monat → EL deckt die Lücke von ~CHF 600/Monat.
Wie Einkommen pro Familienmitglied. Je höher, desto profitabler pro Aktie.
Steigende EPS über Jahre: starkes Qualitätssignal. arvy sucht konsistent wachsende EPS.
Microsoft EPS 2020: USD 5.76. 2024: USD 11.80. Verdoppelung → Kurs folgte: USD 220 → 430.
Wenn du einen SMI-ETF kaufst, besitzt du anteilig Nestlé, Novartis, Roche und alle anderen SMI-Unternehmen — ohne jede Aktie einzeln kaufen zu müssen.
ETFs sind das Standardinstrument für passives Investieren. Sie haben tiefe Gebühren (oft 0.1-0.5% TER), bieten sofortige Diversifikation und erfordern kein aktives Management.
Der iShares Core SPI ETF bildet den gesamten Schweizer Aktienmarkt ab. Mit einer einzigen Transaktion investierst du in über 200 Schweizer Unternehmen. Die TER beträgt 0.10%.
Physisch = originalgetreue Kopie. Synthetisch = hochauflösendes Foto. arvy: direkte physische Aktien.
Physische Replikation transparenter, kein Kontrahentenrisiko. arvy investiert direkt in physische Aktien.
iShares Core S&P 500: physisch (besitzt alle 500). Synthetischer ETF: nutzt Bank-Swap für gleiche Rendite.
Wie Steuern auf eine Miete, die du dir selbst zahlst: Der Staat sagt, du sparst dir die Miete fürs eigene Haus — also versteuere diesen 'Sparbetrag' als Einkommen.
Der Eigenmietwert wird seit Jahren politisch debattiert und soll voraussichtlich abgeschafft werden. Im Gegenzug entfallen aber Schuldzinsen- und Unterhaltsabzüge — Steuerwirkung pro Haushalt sehr unterschiedlich.
Haus mit Marktmiete CHF 36'000/Jahr → Eigenmietwert ~CHF 25'000 (typisch ~70% der Marktmiete). Bei Grenzsteuersatz 35%: zusätzliche Steuerlast ~CHF 8'750/Jahr.
Wie der Türsteher beim Hauskauf: Bevor die Bank dich reinlässt, musst du 20% Eigenkapital mitbringen — sonst keine Hypothek.
Diese Regel macht den Hauskauf für viele Schweizer zur grössten finanziellen Herausforderung. Bei einem CHF 1.5 Mio. Haus brauchst du CHF 300'000 — ohne dieses Geld ist Wohneigentum unerreichbar.
Familieneinkommen CHF 150'000: Tragbarkeit erlaubt Haus bis ~CHF 1.2 Mio. Aber Eigenmittel-Anforderung CHF 240'000 — bei 0% Sparquote: 16 Jahre Sparzeit. Realität: viel länger.
Wie eine Versicherung fürs Bankkonto. Aber: Wertpapiere im Depot gehören dir — sie brauchen keine Einlagensicherung.
Für Investoren weniger relevant als für Sparer. Aktien und Fonds sind Sondervermögen — sie fallen nicht in die Konkursmasse.
Dein arvy-Portfolio ist Sondervermögen bei der Depotbank. Selbst bei Insolvenz der Depotbank gehören dir die Fondsanteile.
Wie Hauspreis inklusive Hypothek: Haus CHF 1 Mio. + CHF 400'000 Hypothek = EV CHF 1.4 Mio.
Ehrlicher als reine Market Cap weil Schulden berücksichtigt werden.
Nestlé: Market Cap ~CHF 250 Mrd., Nettoverschuldung ~CHF 45 Mrd., EV ~CHF 295 Mrd.
Wie ein Eintrittspreis zum Erbe: Nahe Verwandte kommen meist gratis rein, entfernte Verwandte zahlen Eintritt.
Die Schweiz hat im internationalen Vergleich sehr niedrige Erbschaftssteuern für die Kernfamilie. Schwyz erhebt gar keine. Für vermögende Familien ein erheblicher Standortvorteil.
Vater vererbt CHF 2 Mio. an Tochter im Kanton ZH: CHF 0 Steuer. Gleicher Betrag an unverheirateten Partner: bis zu CHF 720'000 (36%) Steuer.
Wie eine Lohnfortzahlung durch den Staat während Pflichteinsätzen oder Familienereignissen. Du arbeitest nicht — der Staat zahlt trotzdem.
Mutterschaftsurlaub: 14 Wochen, 80% des Lohnes (max. CHF 220/Tag). Vaterschaftsurlaub: 2 Wochen, gleiche Konditionen. Seit 2021 schweizweit garantiert.
Mutter mit CHF 90'000 Jahreslohn: Mutterschaftsgeld 80% × CHF 246/Tag (max. CHF 220/Tag) × 98 Tage = CHF 21'560 für 14 Wochen.
Wie Bonuspunkte in der Rentenberechnung für die unbezahlte Care-Arbeit. Wer Kinder grosszieht, wird in der AHV nicht bestraft.
Wichtig für Mütter (und zunehmend Väter), die Teilzeit gearbeitet haben. Kann die AHV-Rente um CHF 200-500/Monat erhöhen.
Mutter mit zwei Kindern, Teilzeit gearbeitet: Erziehungsgutschriften erhöhen das fiktive Einkommen um ~CHF 45'000/Jahr für 16 Jahre. AHV-Rente steigt um ~CHF 350/Monat.
Wie Stichtag auf einem Gutschein: Vor dem Datum kaufen = Bonus. Am Ex-Tag fällt der Kurs um die Dividende.
Für langfristige Anleger kaum relevant — du hältst über viele Dividendenzahlungen. Für Trader entscheidend.
Nestlé Ex-Datum 2025: 17. April. Kurs am 16.: CHF 98. Am 17.: ~CHF 95 (minus CHF 3 Dividende).
Wie eine globale Steuer-Spürhund-Operation der USA: Egal wo auf der Welt du als US-Person ein Konto hast — die USA bekommen es mit.
Hat den Bankenmarkt für US-Personen radikal verändert: Viele Schweizer Banken weigern sich, US-Kunden aufzunehmen. Auch Schweizer mit US-Greencard sind betroffen.
Schweizer mit US-Greencard: Wird als US-Person eingestuft. Schweizer Bank muss alle Konten an IRS melden. Manche Banken kündigen solche Kunden — Compliance-Aufwand zu hoch.
Wie ein Verbraucherschutzgesetz für Finanzprodukte: Der Anbieter muss dir klar sagen, was du kaufst, was es kostet und ob es zu deinem Profil passt.
Wichtige Konsequenz: Vor jeder Anlageberatung muss eine Risiko- und Eignungsprüfung erfolgen. Verstösse können zu Schadenersatzklagen führen. Schützt vor unangemessenen Produkten — z.B. Strukturierte Produkte für Rentner.
arvy-Onboarding: FIDLEG-konforme Risiko-Profilierung, Kostentransparenz (Total Cost Ratio in Prospekt), Eignungsprüfung. Bei der Hausbank vor 2020: oft nur Kreuzchen-Setzen ohne echte Prüfung.
Wie die Zulassungsordnung für Finanzdienstleister: Wer in der Schweiz Vermögen verwalten will, braucht eine Bewilligung — und kontinuierliche Aufsicht.
Bedeutet für Anleger Sicherheit: Vermögensverwalter sind nicht mehr selbstreguliert, sondern unterstehen direkt der FINMA-Aufsicht. Vor 2020 operierten viele EAMs in einer Grauzone — heute alle bewilligungspflichtig.
arvy AG hält eine KAG-Lizenz (Kollektivanlagengesetz, FINIG-Pendant für Fondsleitungen), beaufsichtigt direkt von der FINMA. Strengere Anforderungen als ein reines Vermögensverwaltungsmandat.
Wie die Lebensmittelkontrolle für Restaurants: Prüft ob Finanzunternehmen sauber arbeiten und Kunden fair behandeln.
FINMA-Regulierung ist ein Qualitätsmerkmal. arvy besitzt eine KAG-Lizenz — die höchste Regulierungsstufe für Vermögensverwalter.
arvy's KAG-Lizenz: dieselbe Kategorie wie Grossbanken. Strenge Anforderungen an Kapital, Organisation und Anlegerschutz.
Die 4%-Regel sagt: Bei einem Vermögen von 25x deinen Jahresausgaben bist du finanziell frei.
FIRE ist kein 'frühzeitig aufhören zu arbeiten'-Programm — es ist ein 'Arbeit wird optional'-Programm. Die FIRE-Zahl = Jährliche Ausgaben ÷ 4%. Bei CHF 60'000 Jahresausgaben brauchst du CHF 1'500'000.
In der Schweiz mit höheren Lebenshaltungskosten liegt die FIRE-Zahl typisch bei CHF 1.5-2.5 Mio. Mit einer Sparquote von 50% und 7% Rendite erreichst du FIRE in ~17 Jahren.
Wie zu spät zur Party kommen: Wenn alle bereits da sind und feiern, ist die Party meist schon vorbei. FOMO bringt dich oft genau zum schlechtesten Zeitpunkt rein.
Klassisches FOMO-Verhalten: Erst nach einem 5x-Anstieg in einen Trade einsteigen. Statistisch: solche Trades verlieren überproportional, weil die Bewertungen extrem geworden sind.
Bitcoin im Dezember 2017 bei USD 19'000 gekauft (FOMO): bis Dezember 2018 auf USD 3'700 gefallen (-80%). Wer 2020 bei USD 9'000 einstieg: heute deutlich im Plus.
Wie ein Bonus vom Staat für Eltern: Pro Kind erhältst du jeden Monat einen Beitrag bis zur Volljährigkeit oder Ausbildungsende.
Wird über die Familienausgleichskasse des Arbeitgebers ausbezahlt. Kann kantonal stark variieren: Wallis CHF 305/Kind, Aargau CHF 200/Kind.
Familie mit 2 Kindern (10 und 17 Jahre) in Zürich: Kinderzulage CHF 200 + Ausbildungszulage CHF 250 = CHF 450/Monat = CHF 5'400/Jahr steuerbares Einkommen.
Wie ein Festpreis-Abo: Du zahlst immer dasselbe, egal wie sich die Preise entwickeln. Vorhersehbar, aber nicht immer billig.
Die meisten Schweizer wählen 10-Jahres-Festhypotheken aus emotionalen Gründen (Planungssicherheit). Historisch hätten SARON-Hypotheken in über 80% der Fälle weniger gekostet.
Festhypothek 10 Jahre, CHF 800'000, 1.8% Zins: jährliche Zinskosten CHF 14'400. Über 10 Jahre: CHF 144'000 Zinsen.
Wie Zinsen einkaufen, bevor du sie brauchst: Du sicherst dir heute den Preis für eine Hypothek, die du erst in einem Jahr abschliesst.
Die Bank verlangt einen Forward-Aufschlag (typisch 0.1-0.3% pro Jahr Vorlauf). Lohnt sich nur, wenn die Zinsen wirklich erheblich steigen — bei einem 2-Jahres-Forward fast nie historisch profitabel.
Aktuelle 10-Jahres-Festhypothek: 1.8%. Forward für Start in 18 Monaten: 1.8% + 0.4% = 2.2%. Lohnt sich nur, wenn die normalen 10J-Festsätze in 18 Monaten über 2.2% liegen.
Wie dein verfügbares Geld am Ende des Monats: Nach Miete, Essen, Versicherung — was bleibt übrig?
Free Cash Flow ist ehrlicher als Gewinn, weil er schwerer manipulierbar ist. arvy bevorzugt Unternehmen mit starkem, wachsendem FCF.
Microsoft generiert ~USD 70 Milliarden Free Cash Flow pro Jahr. Damit könnte das Unternehmen jeden Tag fast USD 200 Millionen ausschütten.
Wie ein Zwischenlager für dein Vorsorge-Geld: Es bewahrt dein PK-Guthaben auf, bis du es in eine neue PK einzahlen oder bei der Pensionierung beziehen kannst.
Das meiste Geld auf Freizügigkeitskonten liegt auf Sparkonten mit 0-0.5% Zinsen — und verliert durch die Inflation an Wert. Es kann aber auch investiert werden.
In der Schweiz liegen geschätzt CHF 60 Milliarden auf Freizügigkeitskonten. Bei 7% Rendite statt 0% wären das über 20 Jahre CHF 232 Milliarden — CHF 172 Milliarden mehr.
Wie eine Versicherung für die Hülle deines Hauses: Während die Hausratsversicherung den Inhalt schützt, schützt die Gebäudeversicherung die Konstruktion.
In 19 Kantonen monopolistisch über die kantonale Gebäudeversicherung — kein Wahlrecht. In 7 Kantonen (UR, SZ, OW, NW, AI, AR, GE, VS) frei wählbar.
Einfamilienhaus Versicherungswert CHF 1 Mio.: Prämie ~CHF 800-1'500/Jahr inkl. Elementarschäden (Hagel, Sturm, Überschwemmung, Lawinen).
Wie Gewinn pro verkauftem Kaffee. Je höher die Marge, desto profitabler.
Hohe Margen = Pricing Power + Wettbewerbsvorteile. arvy fokussiert auf überdurchschnittliche Margen.
Ferrari: 23%. Visa: 52%. Microsoft: 36%. Durchschnittliches KMU: 3-5%.
Wie der 'Aufschlag' beim Firmenkauf für den guten Ruf: Wenn du eine erfolgreiche Bäckerei kaufst, zahlst du nicht nur für Öfen und Mehl — auch für die treuen Kunden und den bekannten Namen.
Wenn Goodwill 'beeinträchtigt' (impaired) wird — d.h. die übernommene Firma weniger wert ist als gedacht — muss abgeschrieben werden. Klassisch: Daimler-Chrysler-Fusion → milliardenschwere Abschreibungen.
Microsoft kauft LinkedIn 2016 für USD 26 Mrd. — Goodwill ~USD 17 Mrd. Heute deutlich mehr wert. Yahoo kauft Tumblr für USD 1.1 Mrd. → 3 Jahre später: USD 482 Mio. Abschreibung.
Wie in ein junges Talent investieren: Du zahlst heute mehr, weil du an das zukünftige Potenzial glaubst.
Growth Stocks können enormes Potenzial haben, sind aber auch volatiler. arvy bevorzugt profitables Wachstum — Unternehmen die bereits heute hohe Margen haben.
NVIDIA stieg von USD 20 (2019) auf über USD 800 (2024) — ein Growth Stock par excellence. Aber nicht jeder Growth Stock wird zu NVIDIA. Deshalb ist Selektion entscheidend.
Wie ein KYC-Pflichtprogramm: 'Know Your Customer' — bevor du in der Schweiz ein Konto eröffnest, muss die Bank wissen, wer du bist und woher dein Geld kommt.
Auswirkung im Alltag: Konto-Eröffnung mit Identifikation per Pass, Herkunftsnachweis bei grösseren Einzahlungen (>CHF 100'000), Erklärung der wirtschaftlichen Berechtigung. Schutz gegen kriminelle Gelder.
Schweizer eröffnet arvy-Konto: Passkopie + Wohnsitzbestätigung. Einzahlung CHF 250'000: Herkunftsnachweis (z.B. Erbschein, Hausverkaufsvertrag). Standard-Compliance, keine Schikane.
Wie eine Einkaufsgebühr beim Hauskauf: Manche Kantone verlangen einen erheblichen Aufschlag, andere gar nichts.
Bei einem Hauskauf von CHF 1 Mio. macht das einen Unterschied von bis zu CHF 33'000 zwischen Kantonen aus — ein oft übersehener Faktor bei der Standortwahl.
Hauskauf CHF 1.5 Mio. in Zürich: CHF 0 Handänderungssteuer. In Genf (3%): CHF 45'000.
Wie der unverhandelbare Eigenanteil deines Hauskaufs: 10% muss aus echtem Erspartem kommen, nicht aus geliehenem oder vorbezogenem Vorsorgegeld.
Regulatorisch festgelegt von der FINMA seit 2014, um Immobilienblase zu vermeiden. Praktisch: Wer 'nur' 20% Eigenkapital ohne hartes Eigenkapital hat, bekommt keine Hypothek.
Haus CHF 1 Mio. 20% Eigenkapital nötig (CHF 200'000), davon min. 10% hart (CHF 100'000 Cash/Wertschriften). Max. 10% aus PK/3a (CHF 100'000).
Wie eine Versicherung für alles, was du mitnehmen würdest, wenn du umziehst. Stell dir vor, ein Brand zerstört alles: Was kostet es, deine Wohnung neu einzurichten?
In manchen Kantonen obligatorisch. Versicherungssumme realistisch wählen — Faustregel: CHF 30'000-50'000 pro Zimmer für eine durchschnittliche Wohnung.
4.5-Zimmer-Wohnung mit Hausratswert CHF 80'000: Prämie ~CHF 250-400/Jahr inkl. Diebstahl auswärts (z.B. Laptop im Café gestohlen).
Wie Versicherung: Prämie zahlen (Kosten) für Schutz im Schadensfall (Crash). Kostet Rendite.
Hedging kostet Rendite. Für langfristige Anleger ist Diversifikation die natürlichste und günstigste Absicherung.
CHF/USD-Hedge für US-Aktien: ~1-2% p.a. Über 30 Jahre kann der Hedge mehr kosten als das Risiko.
Wie Schafe, die einander folgen: Wenn alle ein bestimmtes Investment kaufen, kaufst du auch. Wenn alle verkaufen, verkaufst du auch. Mit der Herde geht es selten zum Gewinn.
Buffett-Zitat: 'Be fearful when others are greedy, and greedy when others are fearful.' Antizyklisch zu handeln ist psychologisch hart — aber statistisch profitabel.
Dotcom-Blase 1999: alle kaufen Tech-Aktien (Herdentrieb), Crash 2000. Corona-Crash März 2020: alle verkaufen (Herdentrieb), wer hielt: +70% innerhalb 12 Monaten.
Wie eine Lebensversicherung im Sozialsystem: Stirbt ein Elternteil, läuft das Einkommen für die Familie zumindest teilweise weiter.
Die Hinterlassenenrenten der AHV sind tief (typisch ~80% der Altersrente). Für Familien mit Kindern oft unzureichend — eine zusätzliche Risikoversicherung wird empfohlen.
Hauptverdiener (CHF 100'000 Lohn) verstirbt. Familie mit zwei Kindern bekommt: AHV Witwenrente ~CHF 1'900/Monat + 2 Waisenrenten ~CHF 950 + PK-Leistungen. Lücke trotzdem oft mehrere tausend Franken.
Wie ein Vertrauensvorschuss der Bank: Sie gibt dir Geld für ein Haus, das Haus dient als Sicherheit. Zahlst du nicht, gehört das Haus der Bank.
Die Schweiz hat im internationalen Vergleich extrem tiefe Amortisationsraten — viele Eigentümer zahlen ihre Hypothek nie ganz ab. Der Grund: Hypothekarzinsen sind steuerlich abziehbar, der Eigenmietwert ist steuerlich aber zu versteuern.
Hauskauf CHF 1'000'000: 20% Eigenkapital (CHF 200'000), 80% Hypothek (CHF 800'000). Davon mind. 10% (CHF 100'000) muss aus Eigenmitteln stammen — max. 10% aus PK/3a.
Wie der Vertragsabschluss am Ende einer Festhypothek: Du musst nicht bei deiner Bank bleiben — ein Wechsel kann tiefere Zinsen bringen.
Verhandlungstipp: 12-18 Monate vor Ablauf bei mehreren Banken Offerten einholen. Differenz zwischen Banken kann 0.3-0.5% betragen — auf CHF 1 Mio. Hypothek über 10 Jahre: CHF 30'000-50'000.
Verlängerung Hypothek CHF 1 Mio., 10 Jahre. Bestehende Bank: 2.0%. Konkurrenz-Offerte: 1.7%. Über 10 Jahre: CHF 30'000 gespart durch Bankwechsel.
Wie ein finanzieller Schutzschirm gegen das eigene Missgeschick: Du zerbrichst eine teure Vase beim Freund — die Haftpflicht zahlt.
In der Schweiz nicht obligatorisch, aber praktisch unverzichtbar: Mieter werden meist verpflichtet, eine zu haben. Schäden in Mietwohnungen können schnell fünfstellig werden.
Familie: CHF 100-200 Prämie/Jahr für CHF 5 Mio. Deckungssumme. Brand in Mietwohnung mit Schaden CHF 800'000 → vollständig gedeckt.
Wie eine internationale Postleitzahl für dein Bankkonto: Land + Bank + Konto, alles in einem.
Ohne IBAN keine internationalen Überweisungen mehr möglich. Innerhalb der EU/Schweiz funktioniert eine IBAN-Überweisung wie eine inländische — gleicher Aufwand, gleiche Kosten.
Schweizer IBAN-Beispiel: CH93 0076 2011 6238 5295 7. CH = Land, 76 = Prüfziffer, 0076 = Bank (Migros Bank), Rest = Kontonummer.
Wie die Eröffnung eines neuen Restaurants: Grosse Aufregung, aber der langfristige Erfolg ist ungewiss.
IPOs performen in den ersten 1-3 Jahren statistisch unterdurchschnittlich. arvy wartet bis sich Unternehmen bewiesen haben.
Ferrari IPO 2015: USD 52/Aktie. Heute: ~USD 450. Aber WeWork IPO 2021: kollabiert.
Wie ein internationaler Personalausweis für Wertpapiere: Egal an welcher Börse du Nestlé kaufst, die ISIN ist identisch.
Wichtig beim Vergleich von Brokern und Fonds: Manche Broker zeigen nur Ticker, was zu Verwechslungen führt. Die ISIN ist eindeutig.
Nestlé: CH0038863350. Apple: US0378331005. iShares Core MSCI World: IE00B4L5Y983. Die ersten 2 Stellen sind das Land (CH/US/IE).
Wie eine Einkommens-Versicherung gegen schwere Krankheit oder Unfall: Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, springt die IV ein.
Die IV deckt nur einen Teilbedarf — eine zusätzliche private Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist für viele essentiell, besonders für Selbständige und Hauptverdiener mit Familie.
Vollinvalide Person mit vorherigem Einkommen CHF 80'000: IV-Rente ~CHF 28'000-34'000/Jahr. Lücke zum bisherigen Einkommen: rund CHF 50'000/Jahr.
Wie eine Rangliste der besten Fussballspieler: Der Index zeigt, wer die Grössten sind. Ein Indexfonds kauft einfach alle Spieler auf der Liste.
Indexfonds (oft als ETFs) sind die günstigste Art, breit diversifiziert zu investieren. arvy kombiniert die Vorteile von Indexinvestments mit professioneller Aktienselektion.
Die drei wichtigsten Schweizer Indices: SPI (~200 Aktien), SMI (20 grösste), SLI (30 liquideste). International: S&P 500, MSCI World.
Wie ein langsames Leck im Reifen: Du merkst es nicht sofort, aber über die Zeit wird der Reifen platt. CHF 100 heute kaufen in 20 Jahren bei 2% Inflation nur noch Waren im Wert von CHF 67.
Inflation ist der Hauptgrund, warum 'Geld auf dem Sparkonto lassen' keine sichere Strategie ist. Investieren — mit historisch ~7% Rendite — ist der einzige verlässliche Inflationsschutz.
Die Schweiz hat historisch eine tiefere Inflation als der Euroraum (~1.5% vs. ~2.5%). Aber selbst bei 1.5% verliert dein Sparkonto über 30 Jahre fast 40% seiner Kaufkraft.
Wie das Grundgesetz für Schweizer Fonds: Wer Vermögen vieler Anleger gemeinsam verwaltet, muss das KAG einhalten — Schutz vor Missbrauch und Intransparenz.
Der KAG-Status ist eine starke Vertrauensbasis: Fonds-Vermögen werden als Sondervermögen separiert, sind also bei Insolvenz der Fondsleitung geschützt. Wichtigster Anlegerschutz in der Schweiz.
Der arvy-Fonds ist KAG-reguliert: Fonds-Vermögen liegt bei der Depotbank in einem Sondervermögen, getrennt vom arvy-Firmenvermögen. Bei Insolvenz von arvy: dein investiertes Geld ist sicher.
Wie der Preis pro Quadratmeter bei Immobilien: Er sagt dir, ob eine Wohnung teuer oder günstig ist im Vergleich.
Das KGV ist die meistverwendete Bewertungskennzahl. Ein KGV von 30 bei Microsoft (starkes Wachstum) ist anders zu bewerten als ein KGV von 30 bei einer stagnierenden Bank.
Der durchschnittliche KGV des S&P 500 liegt historisch bei ~16-17. Der SMI liegt typischerweise bei ~18-20. Qualitätsunternehmen mit starkem Wachstum handeln oft bei KGVs von 25-40.
Wie die Spielregeln für das Schweizer Gesundheitswesen: Definiert was die Grundversicherung abdeckt und welche Pflichten Anbieter und Versicherte haben.
Das KVG verbietet Diskriminierung: Jede Krankenkasse muss jeden aufnehmen, unabhängig von Gesundheitszustand oder Alter. Gilt aber nur für die Grundversicherung.
Wechsel der Krankenkasse: Bis 30. November für das Folgejahr kündigen. Neue Kasse muss dich aufnehmen — auch bei chronischen Krankheiten.
Wie ein Geschenk des Staates an Investoren: Wenn dein Portfolio von CHF 100'000 auf CHF 200'000 wächst und du alles verkaufst, behältst du den gesamten Gewinn.
Die Steuerfreiheit auf Kapitalgewinne macht die Schweiz zu einem der besten Orte weltweit zum Investieren. Achtung: Dividenden sind steuerpflichtig.
Portfolio von CHF 500'000 wächst über 20 Jahre auf CHF 1'500'000: Kapitalgewinn = CHF 1'000'000. In der Schweiz: CHF 0 Steuern. In Deutschland: ~CHF 264'000.
Wie ein Selbstbehalt bei der Versicherung: Die ersten CHF 26'460 deines Lohnes werden nicht durch die PK abgesichert — die werden vom AHV abgedeckt.
Der Koordinationsabzug benachteiligt Teilzeitarbeitende und Geringverdiener stark. Bei einem Lohn von CHF 30'000 bleiben nur CHF 3'540 versichert — minimal.
Lohn CHF 80'000 − Koordinationsabzug CHF 26'460 = versicherter Lohn CHF 53'540. Beitragssatz z.B. 12% = CHF 6'425/Jahr in die PK.
Wie Tänzer: +1 = synchron. 0 = unabhängig. -1 = gegenläufig. Tiefe Korrelation = gute Diversifikation.
Der Schlüssel zu Diversifikation. Aktien + Anleihen: Korrelation ~0.2 — wenn Aktien fallen, steigen Anleihen oft.
Aktien-Anleihen: ~0.2. Gold-Aktien: ~-0.1. US-Aktien vs. EM: ~0.7 (begrenzte Diversifikation).
Wie eine staatliche Pflichtversicherung: Du musst eine haben, aber kannst den Anbieter wählen. Die Leistungen sind überall gleich — nur die Prämie unterscheidet sich.
Die Prämienunterschiede zwischen Krankenkassen können bei gleicher Leistung jährlich CHF 1'000-2'000 ausmachen. Ein jährlicher Vergleich (priminfo.ch) spart oft mehr als jede Investment-Optimierung.
Familie mit 4 Personen in Zürich: Prämien können je nach Anbieter zwischen CHF 12'000 und CHF 16'000/Jahr variieren — bei identischer Grundversicherung.
Wie der Selbstbehalt einer Autoversicherung: Bis zu deiner Franchise zahlst du, danach übernimmt die Versicherung. Höhere Franchise = tiefere Prämie.
Faustregel: Höchste Franchise (CHF 2'500) ist optimal für gesunde Menschen mit Erspartem. Tiefste Franchise (CHF 300) für Personen mit regelmässigen Arztbesuchen.
Gesunder Erwachsener: Franchise CHF 2'500 spart ~CHF 1'200/Jahr Prämie gegenüber CHF 300. Break-even bei medizinischen Kosten von ~CHF 1'200/Jahr.
Wie ein finanzielles Sicherheitsnetz für Langzeitkrankheiten: Während eine Erkältung kein Problem ist, kann eine 6-monatige Krankheit ohne Versicherung das Einkommen brechen.
Nicht obligatorisch (ausser in einigen Branchen). Wer keinen Anspruch hat, ist nach dem gesetzlichen Lohnfortzahlungszeitraum (3 Wochen-6 Monate je nach Dienstjahren) ohne Einkommen.
Angestellter im 5. Dienstjahr, Lohn CHF 100'000, wird 12 Monate krank: Gesetzliche Lohnfortzahlung ~3 Monate. Mit Krankentaggeld: 80% × CHF 100'000 = CHF 80'000 für volles Jahr.
Wie Marktwert vs. Materialwert eines Hauses: Das Haus ist mehr wert als seine Ziegel.
Quality-Investoren akzeptieren hohe P/Bs weil immaterielle Werte (Marken, Netzwerke) den Buchwert übersteigen.
Nestlé P/B: ~5x. UBS: ~1.2x. Apple: ~40x (fast alles immateriell).
Wie der Thermostat der Wirtschaft: Hoch = kühlt ab. Tief = heizt an.
Sinkende Zinsen = positiv für Aktien. Die SNB hat 2025 gesenkt — Rückenwind für Schweizer Anleger.
SNB: 0.25%. Fed: 3.75-4.00%. EZB: 2.50%.
Wie eine zusätzliche kleine Miete an den Staat fürs Hausbesitzen — aber nur in manchen Kantonen. Typisch 0.05-0.3% des Verkehrswertes.
Anders als die Vermögenssteuer (auf Nettovermögen): Die Liegenschaftensteuer wird auf den vollen Verkehrswert berechnet, OHNE Hypotheken abzuziehen. Höhere Belastung für stark hypothekarisch finanzierte Häuser.
Haus mit Verkehrswert CHF 1 Mio. in Bern (0.2%): CHF 2'000/Jahr Liegenschaftensteuer. In Zürich: CHF 0 (keine Liegenschaftensteuer). Im Wallis: ~CHF 1'500.
Wie ein Gebot: 'Ich kaufe, aber nur unter CHF X.' Wenn der Preis nie erreicht wird, passiert nichts.
Gibt Preiskontrolle. Bei illiquiden Aktien fast Pflicht. Bei Blue Chips mit hohem Volumen minimal wichtig.
Nestlé Kurs CHF 95.50. Limit Order bei CHF 93.00. Fällt der Kurs auf 93: automatischer Kauf.
Wie der Unterschied zwischen einem Bancomat und dem Verkauf deines Hauses.
Liquidität bestimmt, wie flexibel du bist. Bei arvy kannst du dein Vermögen jederzeit verkaufen — Blue-Chip-Aktien werden täglich milliardenfach gehandelt.
SMI-Aktien haben ein tägliches Handelsvolumen von hunderten Millionen CHF.
Wie eine offizielle Jahresübersicht deiner Arbeit: Bruttolohn, AHV-Beiträge, PK-Beiträge, Spesen, Verpflegungs-Schecks — alles drin.
Geschäftsfahrzeuge, Mahlzeiten und sonstige Nebenleistungen werden zunehmend strenger ausgewiesen. Wichtig: Diese Beträge fliessen in dein steuerbares Einkommen ein.
Lohnausweis typischer Angestellter Schweiz: Bruttolohn CHF 100'000, AHV/IV/EO CHF 5'650, PK CHF 7'200, ALV CHF 1'100 → Nettolohn ~CHF 86'050 vor Steuern.
Wie eine asymmetrische Wahrnehmung: CHF 1'000 zu verlieren tut etwa doppelt so weh, wie CHF 1'000 zu gewinnen sich gut anfühlt.
Praktische Folge: Anleger verkaufen Verlustpositionen zu spät (in der Hoffnung auf Erholung) und Gewinner zu früh (um Gewinn zu sichern). Genau das Gegenteil von 'cut your losses, let your winners run'.
Anleger mit Aktie 30% im Minus: hält, hofft auf Erholung. Anleger mit Aktie 30% im Plus: verkauft, sichert Gewinn. Statistisch suboptimal: Verlierer fallen oft weiter, Gewinner steigen oft weiter.
Wie Schwimmengehen: Du kannst entweder langsam ins kalte Wasser steigen (DCA) oder direkt reinspringen (Lump Sum).
Wenn du Geld hast, das investiert werden soll, ist sofortiges Investieren statistisch besser als Abwarten. Der Markt steigt langfristig.
Bei arvy kannst du Lump Sum + DCA kombinieren: Einmalbetrag sofort investieren, dann per Dauerauftrag monatlich ergänzen.
Wie eine Mindestrendite, die deine PK auf dein gespartes Geld garantieren muss. Sie kann mehr leisten, aber niemals weniger.
Gilt nur für den obligatorischen Teil. Überobligatorische Guthaben können tiefer verzinst werden — bei vielen PKs sogar mit 0%.
PK-Guthaben CHF 300'000, davon CHF 200'000 obligatorisch: Mindestens 1.25% × CHF 200'000 = CHF 2'500/Jahr Verzinsung garantiert.
Wie ein Foto der gesamten entwickelten Welt. ~70% USA-Gewicht.
Stark US-lastig. arvy ist globaler diversifiziert mit stärkerem Fokus auf Europa und Schweiz.
Top-5: Apple, Microsoft, NVIDIA, Amazon, Meta. Schweiz: ~3%. ETF: iShares Core MSCI World (TER 0.20%).
Wie an der Kasse: Du zahlst den angeschriebenen Preis, sofort.
Einfachste Art zu handeln. Bei liquiden Blue Chips ist der Spread so gering, dass Market Orders kaum teurer sind.
Nestlé Spread: 0.02 CHF. Market Order kostet CHF 0.02 mehr als Limit — vernachlässigbar.
Wie der geschätzte Verkaufspreis eines Hauses: nicht der Preis eines einzelnen Ziegels, sondern des ganzen Gebäudes.
Market Cap klassifiziert Unternehmen: Large Cap (>10 Mrd.), Mid Cap (2-10 Mrd.), Small Cap (<2 Mrd.). Das arvy-Portfolio investiert primär in Large und Mega Caps.
Nestlé: ~CHF 250 Mrd. Market Cap. Apple: ~USD 3'000 Mrd. — das wertvollste weltweit.
Moats können sein: starke Marken (Coca-Cola), Netzwerkeffekte (Visa), Wechselkosten (Microsoft), Kostenvorteile (Costco).
Unternehmen mit breitem Moat können hohe Renditen auf ihr Kapital langfristig aufrechterhalten. Das arvy-Portfolio investiert nur in Unternehmen mit identifizierbarem Moat.
Nestlé's Moat: Tausende etablierte Marken weltweit + Vertriebsnetz das kein Newcomer replizieren kann. Visa's Moat: Netzwerk aus 4 Milliarden Karten + 100 Millionen Akzeptanzstellen.
Wie bezahlter Urlaub vom Staat nach der Geburt eines Kindes. Du musst nicht zurück zur Arbeit — bekommst aber 80% deines Lohnes.
Voraussetzung: 5 Monate AHV-pflichtige Erwerbstätigkeit während der Schwangerschaft. 14 Wochen sind international relativ kurz — Schweden gewährt 480 Tage, beide Eltern kombiniert.
Mutter mit Monatslohn CHF 8'000: 80% × CHF 8'000 × 14 Wochen / 4.33 Wochen-Monat = CHF 25'860 für die 14-wöchige Auszeit.
Wie umgekehrte Zinslogik: Du zahlst der Bank, um dein Geld zu halten. Wirtschaftspolitik gegen Deflation und CHF-Stärke.
Wer Negativzinsen vermeiden wollte, investierte in Aktien, Immobilien, langlaufende Anleihen. Beste Anti-Negativzins-Strategie historisch: Schweizer Qualitätsaktien-Portfolio.
2015-2022: SNB-Leitzins -0.75%. Vermögende mit CHF 1 Mio. Bargeld bei UBS zahlten bis zu CHF 7'500/Jahr Negativzinsen. Selbe CHF 1 Mio. im SMI: ~CHF 80'000/Jahr Gewinn.
Wie ein neutraler Schiedsrichter bei wichtigen Verträgen: Der Notar stellt sicher, dass beide Parteien wissen, was sie unterschreiben.
Notarkosten sind kantonal sehr unterschiedlich: Bei Liegenschaftskauf 0.05-1% des Kaufpreises. In Zürich tiefer (~CHF 1'500-3'000), in Genf höher (~CHF 5'000-15'000).
Hauskauf CHF 1 Mio. in Zürich: Notarkosten ~CHF 3'000. In Genf: ~CHF 8'000. In Waadt: ~CHF 5'000. Plus Handänderungssteuer.
Wie die 'Lake Wobegon Illusion': Alle Kinder sind überdurchschnittlich. Mathematisch unmöglich, psychologisch weit verbreitet.
Folge: Aktive Trader handeln zu oft. Studien zeigen: Wer in einem Jahr 200%+ Trading-Aktivität hat, schneidet 6.5% schlechter ab als der Markt — wegen Transaktionskosten und Fehlentscheidungen.
Klassisches Experiment: Männer traden 45% häufiger als Frauen — und schneiden dadurch im Schnitt 1% pro Jahr schlechter ab. Overconfidence schlägt Frauen seltener.
Wie Preis pro PS: Teures Auto mit viel PS (Wachstum) kann günstiger sein als billiges mit wenig PS.
Nützlicher als KGV allein weil Wachstum berücksichtigt. KGV 30 bei 30% Wachstum (PEG 1) < KGV 15 bei 5% Wachstum (PEG 3).
Microsoft: KGV ~35, Wachstum ~15% → PEG ~2.3. Nestlé: KGV ~20, Wachstum ~5% → PEG ~4.0.
Wie ein Pauschal-Eintritt statt à-la-carte: Statt jeden Steuer-Posten einzeln zu deklarieren, zahlst du einen vereinbarten Pauschalbetrag.
Wird typischerweise von wohlhabenden Pensionierten oder Sportlern genutzt. Volksabstimmungen haben sie in einigen Kantonen (ZH, BL, BS, SH, AR) abgeschafft, bleibt aber bundesweit erlaubt.
Pauschalierter Ausländer in der Waadt zahlt jährlich pauschal CHF 400'000 — unabhängig vom tatsächlichen weltweiten Einkommen von z.B. CHF 5 Mio.
Wie eine Zwangssparanlage deines Arbeitgebers: Jeden Monat wird automatisch ein Prozentsatz deines Lohns in die PK eingezahlt — und dein Arbeitgeber legt mindestens denselben Betrag dazu.
Die Pensionskasse ist für die meisten Schweizer das grösste Vermögen. Bei der Pensionierung steht eine unwiderrufliche Entscheidung an: Rente oder Kapital?
Bei einem PK-Guthaben von CHF 500'000 und einem Umwandlungssatz von 5.4% erhältst du eine jährliche Rente von CHF 27'000.
Wie ein Vermögens-Statement deiner zukünftigen Rente: Zeigt schwarz auf weiss, was du jetzt schon angespart hast und was du bei der Pensionierung erwarten kannst.
Die meisten Schweizer prüfen ihren PK-Ausweis nie genau. Dabei enthält er entscheidende Infos: Umwandlungssatz, freie Einkaufslücke (steuerlich abziehbar), WEF-Bezug, Splitting-Status.
Typischer PK-Ausweis Person 45 Jahre: Altersguthaben CHF 320'000, voraussichtliche Rente CHF 32'400/Jahr, Einkaufslücke CHF 85'000 (steuerlich abziehbar über mehrere Jahre).
Wie eine Nachzahlung für verpasste Pensionskassen-Beiträge: Wer früher weniger einzahlte (z.B. Auslandaufenthalt, Studium), kann diese Lücke gegen Steuerersparnis schliessen.
Hochattraktiv für Top-Verdiener mit hohem Grenzsteuersatz: Bei 35% Grenzsteuersatz und CHF 50'000 Einkauf sparst du CHF 17'500 Steuern sofort. Auszahlung später zu reduziertem Tarif.
Einkaufslücke CHF 80'000 laut PK-Ausweis, gestaffelt über 4 Jahre à CHF 20'000. Bei 35% Grenzsteuersatz: CHF 28'000 Steuerersparnis insgesamt.
Wie ein Menü im Restaurant: Ein gutes Menü kombiniert Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Ein gutes Portfolio kombiniert verschiedene Anlageklassen.
Die richtige Portfolio-Zusammensetzung ist wichtiger als die Auswahl einzelner Aktien. arvy bietet drei Risikoprofile: Growth, Balanced und Defensive.
Ein arvy Growth-Portfolio investiert primär in Qualitätsaktien weltweit. Ein Balanced-Portfolio mischt Aktien mit Anleihen.
Wie ein Restaurant mit Michelin-Stern: Es kann die Preise erhöhen und die Tische sind trotzdem voll.
Unternehmen mit Pricing Power sind der beste Inflationsschutz. Im arvy-Portfolio haben alle 34 Unternehmen starke Pricing Power.
Ferrari erhöht seine Preise jedes Jahr um 3-5% — und hat trotzdem eine Warteliste von Jahren.
Wie das Hauptkonto für alle täglichen Geldbewegungen: Lohn rein, Miete raus, Karten-Transaktionen. Kein Sparkonto.
Faustregel: 1-2 Monatslöhne auf Privatkonto reichen für Liquidität. Mehr ist Geld, das die Inflation auffrisst. Notfallreserve auf Sparkonto, Rest investiert.
Schweizer mit Lohn CHF 8'000: Privatkonto sollte CHF 8'000-16'000 enthalten. Notreserve CHF 24'000-32'000 auf Sparkonto. Alles darüber: investieren.
Wie beim Immobilienkauf: Du kaufst lieber eine Wohnung in bester Lage mit zuverlässigem Mieter als ein günstiges Objekt in schlechter Lage.
Qualitätsunternehmen überstehen Krisen besser, wachsen stabiler und erholen sich schneller. Das arvy-Portfolio folgt diesem Prinzip: 34 Unternehmen mit 'Good Story & Good Chart'.
Das arvy-Portfolio enthält Unternehmen wie Nestlé, Ferrari, Microsoft, Visa — alle mit hohen Renditen auf das investierte Kapital.
Wie Geldspritze für die Wirtschaft: Mehr Geld im System sucht Rendite → fliesst in Aktien.
QE war nach 2008 und 2020 massiv. Treibt Aktien hoch. Wenn QE endet (Tightening), fallen Aktien oft.
Fed kaufte 2020-2022 für USD 4 Billionen Anleihen. S&P 500: 2'200 → 4'800 (+118%) in <2 Jahren.
Wie automatische Steuerabführung: Du siehst die Brutto-Lohnabrechnung, aber dein Netto-Lohn ist schon nach Steuern. Keine separate Steuererklärung nötig.
Für Expats wichtig: Bei einem Bruttolohn über CHF 120'000 musst du eine nachträgliche ordentliche Steuererklärung einreichen — und kannst Abzüge geltend machen, die im Quellensteuertarif nicht enthalten sind.
Deutscher Expat mit CHF 100'000 Jahreslohn in Zürich: ~12-15% Quellensteuer = monatlich ~CHF 1'000-1'250 direkt vom Lohn abgezogen.
Wie automatisches Trinkgeld auf der Rechnung: abgezogen bevor du dein Geld siehst.
US-Dividenden: 15% Quellensteuer (dank DBA), anrechenbar an die Schweizer Einkommenssteuer. Ohne DBA wären es 30%.
Microsoft-Dividende USD 3.00: USD 0.45 (15%) einbehalten in USA. Du erhältst USD 2.55.
Wie die Rendite auf dein eingesetztes Kapital bei einem Nebenjob.
Ein hoher ROE signalisiert, dass ein Unternehmen effizient mit dem Kapital seiner Aktionäre umgeht. Qualitätsunternehmen haben typischerweise ROEs von 15-30%.
Microsoft: ROE ~35%. Nestlé: ROE ~30%. Visa: ROE ~45%. Vergleich: Durchschnittlicher Schweizer Bankenfonds: ROE ~8-12%.
Wie die Rendite eines Restaurants: Nicht nur 'wie viel Gewinn machst du?' sondern 'wie viel Gewinn machst du pro investiertem Franken?'
ROIC ist für viele Investoren die wichtigste Kennzahl überhaupt. Unternehmen mit konstant hohem ROIC (>15%) haben einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil (Moat). arvy analysiert ROIC bei jeder Investitionsentscheidung.
Ferrari: ROIC ~25%. Microsoft: ROIC ~30%. Nestlé: ROIC ~15%. Durchschnittliches SMI-Unternehmen: ~10-12%.
Wie ein Gärtner, der seine Hecke schneidet: Die schnell wachsenden Zweige werden gestutzt.
Ohne Rebalancing wird dein Portfolio mit der Zeit riskanter. arvy übernimmt das Rebalancing automatisch — du musst dich um nichts kümmern.
Wenn dein Zielportfolio 70% Aktien / 30% Anleihen ist und die Aktien auf 80% steigen, verkauft Rebalancing 10% Aktien und kauft 10% Anleihen.
Wie ein verzerrter Spiegel auf die Zukunft: Was gerade passiert ist, fühlt sich an, als würde es immer so weitergehen — egal ob Boom oder Crash.
Nach einem 30%-Anstieg in einem Jahr: Anleger erwarten weitere 30%. Nach einem 30%-Crash: Anleger erwarten weiteren Crash. Historisch beides falsch — Mean Reversion ist die Regel.
Nach Crash März 2020: Anleger zogen massiv Geld aus Aktien — verpassten die +70% Erholung. Nach Boom 2021: massiver Einstieg, verpassten den -20% Rückgang 2022.
Wie der Ertrag eines Gartens: Du pflanzt Samen (Kapital), und nach einem Jahr hast du Früchte (Rendite). 7% Rendite bedeutet: Aus CHF 1'000 werden nach einem Jahr CHF 1'070.
Die historische durchschnittliche Rendite des Aktienmarkts liegt bei ~7-10% pro Jahr. Wichtig: Rendite schwankt — der Durchschnitt ergibt sich über Jahrzehnte.
Der SPI hat von 1990 bis 2024 eine durchschnittliche jährliche Rendite von ~8.5% erzielt, inklusive Dividenden.
Wie das Wirtschafts-EKG: Eine normale Kurve zeigt Gesundheit, eine invertierte Kurve oft eine kommende Rezession.
Die invertierte US-Renditekurve hat seit 1955 jede Rezession innerhalb von 6-24 Monaten richtig vorausgesagt. 2022-2024: massiv invertiert — keine Rezession (bis jetzt). Frühindikator-Wert in Frage gestellt.
US-Renditekurve Juli 2023: 3M Treasury 5.5%, 10J Treasury 4.0% — 1.5 Prozentpunkte invertiert. Historisch das stärkste Rezessionssignal. Aktuell: Wirtschaft trotzdem stabil.
Wie eine versteckte Provision an deinen Berater: Du zahlst Fondsgebühren — und ein Teil davon fliesst an den Berater, der den Fonds 'empfohlen' hat. Sein Anreiz: das Provisionsstärkste verkaufen, nicht das Beste für dich.
Bundesgerichts-Entscheid 2012: Retrozessionen gehören dem Kunden, nicht dem Vermögensverwalter (es sei denn, der Kunde verzichtet ausdrücklich). Vermögensverwalter sind verpflichtet, sie offenzulegen — viele schweigen trotzdem.
Kunde mit CHF 1 Mio. Mandat bei Bank, Fondsgebühr 1.5%/Jahr. Davon flow oft ~50% (CHF 7'500/Jahr) als Retrozession zurück an die Bank. Über 20 Jahre: CHF 150'000 stille Bereicherung.
Wie strenger Winter: Schmerzhaft aber vorübergehend. Nach jedem Winter folgt Frühling.
Seit 1950: 11 US-Rezessionen, Ø Dauer 10 Monate. Nach jeder folgte Erholung. Rezessionen = Kaufgelegenheiten.
Letzte Schweizer Rezession: 2020 (Corona, BIP -2.5%). 2021: bereits zurück auf Vorkrisenniveau.
Wie deine Schmerztoleranz: Manche Menschen joggen bei Regen, andere nicht.
Dein Risikoprofil hängt von drei Faktoren ab: Anlagehorizont, finanzielle Situation und emotionale Toleranz. arvy bestimmt dein Profil bei der Kontoeröffnung.
arvy bietet drei Risikoprofile: Growth (langfristig, höhere Schwankungen), Balanced (mittelfristig, ausgewogen) und Defensive (kurzfristig, stabiler).
Wie der Versicherungsanteil deiner PK-Beiträge: Ein Teil fliesst in dein Konto, ein Teil ist Versicherungsprämie für Familienschutz.
Junge mit hohem Lohn zahlen relativ viel Risikoprämie. Mit fortgeschrittenem Alter (>50) und ohne kleine Kinder sinkt der relative Wert dieser Absicherung.
Versicherter Lohn CHF 100'000: ~CHF 2'000/Jahr Risikoprämie für Tod/Invalidität. Im Gegenzug: Witwenrente von typisch CHF 30'000+/Jahr garantiert.
Wie ein Autopilot im Flugzeug: Er fliegt die Route, die ihm programmiert wurde. Effizient und günstig.
Robo-Advisors investieren typischerweise passiv in ETFs. arvy unterscheidet sich fundamental: Statt passiver ETF-Replikation investierst du in 34 handverlesene Qualitätsaktien — mit Gründern die ihr eigenes Geld im selben Portfolio haben.
Selma Finance: ~0.68% Verwaltung. arvy: 0.69-0.89% Verwaltung + 0.15-0.22% Produktkosten. Ähnliche Gesamtkosten — aber arvy bietet professionelle Aktienselektion.
Wie eine 50/50-Aufteilung der Ehe-Spareinlagen: Was beide Partner während der Ehe in ihre PKs einzahlten, wird zusammengezählt und gleichmässig aufgeteilt.
Fairer Ausgleich für den Partner, der wegen Kinderbetreuung weniger einzahlte. Aber: Wer mehr einzahlte, verliert einen erheblichen Teil der Altersversorgung.
Ehemann hat während 20 Ehejahren CHF 300'000 in PK eingezahlt, Ehefrau CHF 80'000 (Teilzeit wegen Kindern). Bei Scheidung: jeder erhält (CHF 300k+CHF 80k)/2 = CHF 190'000.
Wie die Bundesliga der US-Wirtschaft. ~10% Rendite pro Jahr über 100 Jahre.
Die Referenz für Performance-Vergleiche. Viele arvy-Portfolio-Unternehmen sind im S&P 500.
CHF 10'000 im S&P 500 im Jahr 2000: ~CHF 55'000 heute. Trotz Dotcom, Finanzkrise, Corona.
Wie der offizielle Tageswetterbericht für Schweizer Zinsen. Bei einer SARON-Hypothek schwankt dein Zinssatz mit diesem Wert — günstig wenn Zinsen tief sind, teurer wenn sie steigen.
SARON-Hypotheken sind im historischen Durchschnitt günstiger als Festhypotheken, aber mit Zinsrisiko. In den Tiefzins-Jahren 2015-2022 sparten SARON-Halter zehntausende Franken.
SARON 3M aktuell: ~0.3%. Plus Bankmarge 0.7-1.0% = effektiver SARON-Hypotheken-Satz ~1.0-1.3%. Festhypothek 10 Jahre: ~1.6-1.9%.
Die Top 20 der Schweiz: Nestlé, Roche, Novartis dominieren mit ~50% Gewicht.
Stark konzentriert. arvy ist breiter diversifiziert und nicht auf die Schweiz beschränkt.
SMI langfristig: ~7-8% p.a. inkl. Dividenden. Nestlé allein: ~20% des Index.
Wie der finanzielle Pulsgeber der Schweiz: Steuert über Zinsen die Inflation, den Wechselkurs und die Wirtschaftslage.
Besonderheit: Die SNB hält massiv Devisenreserven (>CHF 800 Mrd.) zur Kontrolle des Frankenkurses. Bilanzgrösse: über 100% des Schweizer BIP — weltweit einzigartig.
SNB-Entscheid Januar 2015 (Aufgabe der Eurokurs-Untergrenze): CHF stieg innert Minuten um 30% — grösste Tagesbewegung einer G10-Währung seit Bretton Woods. Schweizer Anleger erinnern sich.
Wie eine Mehrfamilienhaus-Hauswartung: Mehrere Parteien teilen sich die Infrastruktur einer Vorsorgelösung. Günstiger als eine eigene Stiftung pro Firma.
Sammelstiftungen sind transparenter und oft kostengünstiger als hauseigene PKs. Bei der Wahl entscheidend: Deckungsgrad, Umwandlungssatz, Kosten und Anlagestrategie.
Bekannte Schweizer Sammelstiftungen: Swiss Life, Helvetia, AXA, Vita. Sie verwalten zusammen Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe.
Wie eine Erbschaftssteuer, nur zu Lebzeiten. Wer früh schenkt, kann das oft günstiger gestalten als zu vererben.
Wichtig für Vermögensnachfolge: Schrittweise Schenkungen über Jahre können Steuern und Vermögenssteuer-Last beim Schenkenden gleichermassen reduzieren.
Schenkung CHF 100'000 von Eltern an Kind in den meisten Kantonen: CHF 0 Steuer. An Patenkind: bis CHF 30'000 Steuer.
Wie eine zweite Stufe der Selbstbeteiligung: Auch nach der Franchise zahlst du immer noch 10% mit — bis zur jährlichen Obergrenze.
Wichtig für Budgetplanung: Maximaler jährlicher Out-of-Pocket = Franchise + CHF 700 Selbstbehalt. Bei CHF 2'500 Franchise: max. CHF 3'200/Jahr.
Medizinische Kosten CHF 5'000, Franchise CHF 300: Selbstbehalt = 10% von CHF 4'700 = CHF 470. Du zahlst total CHF 770. Krankenkasse zahlt CHF 4'230.
Wie Bergsteiger-Bewertung: Nicht nur wie hoch, sondern wie hoch im Verhältnis zum Risiko.
Erlaubt Vergleich von Anlagen mit unterschiedlichem Risiko. 10% Rendite mit Sharpe 0.8 > 12% mit Sharpe 0.5.
S&P 500 langfristig: ~0.4. Guter aktiver Fonds: 0.6-0.8. Buffett: ~0.76.
Wie ein Buch leihen, verkaufen, und hoffen es später günstiger zu kaufen. Riskant.
Für professionelle Trader und Hedgefonds — nicht für Privatanleger. arvy investiert nur 'long'.
GameStop 2021: Short Squeeze → Milliardenverluste für Short Seller. Zeigt das unbegrenzte Risiko.
Wie ein Koch der sein eigenes Essen isst: Du vertraust einem Restaurant mehr, wenn der Koch selbst dort isst.
Skin in the Game schafft das stärkste Vertrauen. Die arvy-Gründer investieren über CHF 100'000 ihres eigenen Geldes im selben Portfolio.
Die arvy-Gründer Thierry, Florian und Patrick investieren ihr Privatvermögen über arvy — im selben Fonds, zu denselben Bedingungen. Das ist bei Schweizer Vermögensverwaltern einzigartig.
Wie ein Safe im Hotel: Der Inhalt gehört dir, egal was mit dem Hotel passiert.
Der wichtigste Anlegerschutz bei Fonds. Bei arvy: Vermögen als Sondervermögen bei der Depotbank gehalten.
Wenn arvy hypothetisch schliessen würde: Deine Fondsanteile bleiben bei der Depotbank und gehören dir.
Wie automatisches Sparen für die Pension. Je älter du wirst, desto höher der Pflicht-Sparbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt mindestens die Hälfte.
BVG-Sätze: 25-34 Jahre 7%, 35-44 Jahre 10%, 45-54 Jahre 15%, 55-65 Jahre 18%. Viele Top-Arbeitgeber bieten 'überobligatorische' Pläne mit höheren Sätzen.
40-jähriger mit versichertem Lohn CHF 80'000: BVG-Minimum 10% = CHF 8'000/Jahr Sparbeitrag. Arbeitgeber muss mindestens CHF 4'000 zahlen.
Wie das Aufbewahrungs-Konto deiner Notreserve: Sicher, jederzeit verfügbar, aber praktisch ohne Rendite.
Empfohlene Sparkonto-Höhe: 3-6 Monatsausgaben als Notreserve. Alles darüber: investieren. Bei 2% Inflation und 1% Zins: real -1% pro Jahr Kaufkraftverlust.
CHF 100'000 auf Sparkonto bei 1% Zins über 20 Jahre: nominal CHF 122'000. Bei 2% Inflation: reale Kaufkraft CHF 82'000 — Verlust von CHF 18'000 in heutigem Geld.
Wie ein Fitness-Abo: Du meldest dich einmal an, und ab dann trainierst du regelmässig. Die Disziplin kommt vom System, nicht von dir.
Ein Sparplan nutzt Dollar-Cost-Averaging. Bei arvy kannst du einen Sparplan ab CHF 1/Monat einrichten.
Am 25. jedes Monats — direkt nach Gehaltseingang — fliesst ein fester Betrag per Dauerauftrag in dein arvy-Konto. So bezahlst du zuerst dein zukünftiges Ich.
Wie beim Geldwechsel am Flughafen: Du kaufst Euro teurer als du sie verkaufen kannst.
Enger Spread = tiefe Handelskosten. Blue Chips: wenige Rappen. Small Caps: 1-5%. arvy investiert in hochliquide Aktien.
Nestlé Spread: ~0.02 CHF (0.02%). Ein Small Cap: ~0.50 CHF (1-2%). Über ein Jahr summiert sich das.
Wie Eintrittsgebühren ins Gemeindeleben: Jede Gemeinde verlangt einen anderen Aufschlag. In Wollerau zahlst du einen Bruchteil von dem, was du in Lausanne zahlen würdest.
Die Standortwahl ist in der Schweiz steuerlich entscheidender als in fast jedem anderen Land. Steuerlich attraktive Gemeinden: Wollerau, Freienbach, Baar. Teurer: Lausanne, Bern, Neuenburg.
Bruttolohn CHF 150'000, Alleinstehend: Wollerau (SZ) ~CHF 15'000 Kantons-/Gemeindesteuer. Lausanne (VD): ~CHF 28'000. Differenz: CHF 13'000/Jahr.
Wie ein zweischneidiges Schwert für Notenbanker: Senken sie Zinsen gegen Stagnation → Inflation steigt. Erhöhen sie Zinsen gegen Inflation → Wirtschaft kollabiert weiter.
Klassisches Stagflations-Jahrzehnt: die 1970er. S&P 500 real (inflationsbereinigt): -50% von 1968 bis 1982. Die einzigen Gewinner: Gold und Öl.
USA 1970er: Inflation Spitzenwert 14% (1980), Arbeitslosigkeit 9%, BIP-Wachstum gegen 0. Aktien nominal flat, real -50%. Erst der Volcker-Schock 1981 (Zinsen auf 20%) brach die Inflation.
Wie eine kleine Brückengebühr bei jeder Überfahrt.
Die Stempelsteuer ist ein oft übersehener Kostenfaktor. Bei arvy ist die Stempelsteuer in den All-in-Gebühren enthalten.
Beim Kauf von CHF 10'000 in Schweizer Aktien: Stempelsteuer = CHF 7.50. Bei ausländischen Aktien: CHF 15.
Wie ein Lohnausweis für deine Investments: Listet auf, was du an Dividenden, Zinsen und Kapitalerträgen erhalten hast — und welche Quellensteuern angefallen sind.
Der Steuerausweis vereinfacht die Steuererklärung erheblich. Bei arvy erhältst du einen detaillierten Steuerausweis, der die Rückforderung von Verrechnungs- und Quellensteuern erleichtert.
Typischer arvy-Steuerausweis 2026: Liste aller 34 Portfolio-Positionen, Dividenden gesamt CHF 1'200, Verrechnungssteuer CHF 280, US-Quellensteuer CHF 90 (via DA-1 rückforderbar).
Wie ein Treppenmodell: Jeder zusätzlich verdiente Franken fällt in eine höhere Steuerstufe. Der erste Franken ist günstig, der 200'000ste teuer.
Die Progression macht Säule-3a-Einzahlungen besonders attraktiv: Du sparst zum Grenzsteuersatz (oben in der Treppe). Auch das Splitting bei Ehepaaren reduziert Progression.
Lohnerhöhung von CHF 100'000 auf CHF 110'000: Der zusätzliche Bruttolohn wird mit ~35-40% (Grenzsteuersatz) statt mit dem Durchschnittssatz von ~20% besteuert.
Wie Pizza in 8 statt 4 Stücke schneiden: Mehr Stücke, gleiche Menge.
Macht teure Aktien zugänglicher. Für arvy-Anleger irrelevant da arvy Bruchteile kaufen kann.
NVIDIA 10:1 Split 2024: Kurs USD 1'200 → USD 120. Wer 1 Aktie hatte, hatte nun 10. Gesamtwert: identisch.
Wie eine Wohnung kaufen, statt mieten: Du besitzt deine Wohnung und einen Anteil am Gemeinschaftseigentum (Treppe, Lift, Dach).
Wichtig zu prüfen: Reglement und Erneuerungsfonds. Ein gut gefüllter Erneuerungsfonds bedeutet keine bösen Überraschungen bei Renovationen.
Wohnung 100 m² in Zürich CHF 1.2 Mio.: Wertquote z.B. 8/100 (8%) — bei Gemeinschaftsausgaben CHF 50'000 (z.B. Dachrenovation) zahlst du CHF 4'000.
Wie ein Notausgang: da falls nötig. Aber bei kurzfristigen Dips kann er zum falschen Zeitpunkt auslösen.
Für langfristige Quality-Investoren oft kontraproduktiv. arvy setzt auf Halten statt Stop-Losses.
Corona-Crash März 2020: Stop-Losses lösten massenhaft aus. Wer hielt: +70% in 12 Monaten.
Wie der reine Materialwert eines Hauses: Was würde der Abriss-Erlös bringen? Eine Untergrenze — die meisten Häuser sind als Ganzes mehr wert.
Value-Investoren verwenden den Substanzwert als 'Margin of Safety': Handelt der Aktienkurs unter dem Substanzwert, hast du einen Sicherheitspuffer gegen die meisten Risiken.
In der Finanzkrise 2008 handelten manche Banken unter Substanzwert: Aktienkurs implizierte, dass die Bilanz wertlos sei. Wer damals kaufte: 200-500% Gewinn in den folgenden 5 Jahren.
Wie ein schlechtes Restaurant weiteressen, weil du schon bestellt und bezahlt hast. Das Geld ist weg — die Mahlzeit wird nicht besser, wenn du sie aufisst.
Rationaler Anleger: 'Würde ich diese Aktie heute zu diesem Preis kaufen?' Wenn nein: verkaufen. Was du bisher bezahlt hast, ist irrelevant für die zukünftige Entscheidung.
Aktie für CHF 100 gekauft, heute CHF 30. Sunk-Cost-Falle: 'Ich verkaufe nicht mit CHF 70 Verlust.' Rationale Frage: 'Würde ich heute zu CHF 30 kaufen?' Wenn nein: verkaufen.
Wie 'Erfolgsgeheimnisse von Millionären' zu lesen, ohne zu wissen, wie viele bei gleicher Strategie scheiterten. Du siehst nur die Sieger.
Wichtig bei Fondsperformance: Schlechte Fonds werden geschlossen oder fusioniert, verschwinden aus Statistiken. 'Durchschnittlicher Aktienfonds erzielt 8%' ignoriert die Hunderten, die gescheitert sind.
Studien zeigen: 10-Jahres-Fonds-Performance steigt um 1-2% nach oben, wenn man Survivorship Bias korrigiert. Heisst: tatsächliche Durchschnittsrendite ist 1-2% tiefer als publiziert.
Wie eine private Vorsorgelösung innerhalb der 2. Säule: Du entscheidest, wie dein Geld angelegt wird — z.B. zu 80% in Aktien. Höhere Renditechancen, aber auch Verlustrisiko.
Für Topverdiener interessant: Statt einer mageren 1.5% Verzinsung durch die PK kann ein 1e-Plan langfristig 5-8% liefern. Risiko: Verlust im Jahr vor der Pensionierung.
Lohn CHF 200'000: Lohnbestandteil über CHF 132'300 (CHF 67'700) kann via 1e-Plan investiert werden. Bei 6% Rendite über 25 Jahre: CHF ~370'000 Mehrvermögen vs. PK-Verzinsung.
Wie ein Sparschwein mit Steuerbonus: Du zahlst jedes Jahr einen Betrag ein, den du von deinen Steuern abziehen kannst.
Der Maximalbetrag 2026 für Angestellte mit PK beträgt CHF 7'258. Bei einem Grenzsteuersatz von 35% sparst du damit CHF 2'540 Steuern — jedes Jahr.
In Zürich spart ein Angestellter mit CHF 100'000 Einkommen durch die maximale 3a-Einzahlung rund CHF 2'500 Steuern pro Jahr. Bei arvy kann das 3a-Geld in Qualitätsaktien investiert werden.
Wie ein normales Sparkonto vs. ein gebundenes: Die 3b hat keine Regeln.
Für alle die bereits den 3a-Maximalbetrag ausschöpfen. Investieren über arvy ist effektiv Säule 3b — frei, investiert, jederzeit verfügbar.
CHF 500/Monat in arvy = Säule 3b: flexibel, investiert, jederzeit verfügbar. Kapitalgewinne steuerfrei.
Wie die Betriebskosten eines Autos: Du merkst sie nicht beim Fahren, aber sie reduzieren dein Budget.
Die TER ist der wichtigste Kostenfaktor bei Fonds. Schweizer Bankfonds haben oft eine TER von 1.0-2.0%. ETFs: 0.1-0.5%. Bei arvy: Produktkosten von 0.15-0.22% — deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
Ein Fonds mit 1.5% TER kostet dich auf CHF 100'000 über 20 Jahre ~CHF 52'000 an Gebühren. Bei 0.2% TER: ~CHF 7'600. Differenz: CHF 44'400.
Wie ein Schweizer Bargeld-Ersatz im Smartphone: Statt Münzen oder Karten zückst du dein Handy. Funktioniert zwischen Privatpersonen und in Geschäften.
Marktdurchdringung in der Schweiz: ~5 Mio. Nutzer. Konkurrenz: Apple Pay, Samsung Pay — TWINT hält die Vormacht dank Bankenintegration und P2P-Funktionalität.
Restaurant-Rechnung CHF 80 zwischen 4 Freunden teilen: 1 zahlt mit Karte, die anderen 3 senden je CHF 20 per TWINT zurück. Sekundenschnell, kostenfrei.
Wie die Annahme der PK über die Zukunft: 'So viel Rendite erwarten wir.' Ist sie zu optimistisch, fehlt später Geld.
Sinkt seit Jahren wegen tiefer Zinsen: 2010 ~4%, 2024 ~1.5-2.0%. Tieferer Zins zwingt PKs zu höheren Sparbeiträgen oder tieferen Umwandlungssätzen.
PK mit technischem Zins 2% statt 3%: Vorsorgeverpflichtungen steigen um ~15-20%, Deckungsgrad sinkt entsprechend. Notwendige Beiträge steigen.
Wie eine Bäckerei die ihren Gewinn entweder in neue Öfen investiert (thesaurierend) oder an die Eigentümer ausschüttet (ausschüttend).
In der Schweiz gibt es einen steuerlichen Unterschied: Ausschüttungen unterliegen der Einkommenssteuer. Thesaurierende Fonds reinvestieren steuerfrei.
Der arvy Aktienfonds ist thesaurierend — Dividenden werden automatisch reinvestiert, was den Zinseszins-Effekt maximiert.
Wie die reine Bewertung des Anlage-Geschicks: Wenn du grosse Beträge zu schlechten Zeitpunkten einzahlst, hat das nichts mit der Fonds-Qualität zu tun. TWR ignoriert das.
Wichtig zu verstehen: TWR zeigt die Fonds-Performance, nicht deine persönliche Rendite (das ist Money-Weighted Return). Beide Zahlen können stark divergieren.
Fonds-TWR: +10%/Jahr. Du investierst CHF 100k Anfang Jahr, weitere CHF 100k nach -20% Crash. Persönlicher MWR: +18% (besseres Timing). TWR für andere: unverändert +10%.
Wie die ehrliche Antwort auf 'Wie viel hat sich mein Geld vermehrt?': Nicht nur der Kurs zählt, sondern auch alle ausgeschütteten Dividenden.
Pure Kursrendite ignoriert ~30-40% der historischen Aktienrendite. Bei Vergleichen unbedingt Total Return Indizes wie SPI Total Return verwenden, nicht reine Preisindizes wie SMI.
Nestlé von 2000 bis 2024: Kurs von CHF 50 auf CHF 95 (+90%). Mit reinvestierten Dividenden: ~+320%. Differenz: 230% nur durch Dividenden-Compounding.
Wie die Abweichung einer Kopie vom Original: Ein guter ETF folgt seinem Index fast perfekt — kleine Differenzen entstehen durch Kosten und Cash-Quoten.
Wichtiges ETF-Auswahlkriterium: TER + Tracking Error = wahre Gesamtkosten. Ein ETF mit 0.05% TER und 0.3% Tracking Error ist effektiv teurer als einer mit 0.15% TER und 0.05% Tracking Error.
iShares Core S&P 500 ETF: TER 0.07%, Tracking Error 0.04%. Total Effective Cost: 0.11%. Vanguard S&P 500 ETF: TER 0.07%, Tracking Error 0.02%. Total: 0.09%.
Wie ein Belastungstest beim Arzt: Die Bank prüft, ob dein Einkommen den Druck einer Hypothek auch bei deutlich höheren Zinsen aushält. Der kalkulatorische 5%-Zins ist absichtlich konservativ.
Die Tragbarkeitsregel ist der Hauptgrund, warum viele Schweizer trotz hohem Einkommen kein Eigenheim finanzieren können. Die Banken sind aufsichtsrechtlich verpflichtet, diese Regel anzuwenden.
Bruttolohn CHF 120'000. Maximale Belastung 33% = CHF 40'000/Jahr. Bei kalkulatorisch 5% Zins erlaubt das eine Hypothek von max. ~CHF 700'000.
Wie eine doppelte Unfallversicherung am Arbeitsplatz: Eine während der Arbeit, eine in der Freizeit. Beide automatisch über den Arbeitgeber.
Wichtig: Wer weniger als 8 Std./Woche arbeitet oder selbständig ist, muss eine private Unfallzusatzversicherung über die Krankenkasse abschliessen.
Skiunfall an einem Samstag mit CHF 50'000 Spitalkosten: Über UVG der Suva (Nichtberufsunfall) vollständig gedeckt. Lohnersatz 80% bis zur Genesung.
Wie ein Umrechnungskurs: Er sagt dir, wie viel monatliches Einkommen dein Kapital 'kauft'.
Der Umwandlungssatz sinkt seit Jahren — weil wir länger leben und die Zinsen tief sind. Viele Pensionskassen bieten nur noch 5.0-5.8% statt dem BVG-Minimum von 6.8%.
Bei einem PK-Guthaben von CHF 500'000: Umwandlungssatz 6.8% = CHF 34'000/Jahr. 5.0% = CHF 25'000/Jahr. Differenz: CHF 9'000/Jahr.
Wie Steuerabzüge fürs Haus-Heile-Bleiben: Was du in den Werterhalt steckst (Dach, Heizung, Malerarbeiten), kannst du von der Einkommenssteuer abziehen.
Wichtige Unterscheidung: Werterhaltend = abziehbar (z.B. Reparatur). Wertvermehrend = nicht abziehbar (z.B. Anbau). Bei Mischkosten (z.B. neue Küche) wird oft 50/50 aufgeteilt.
Dachsanierung CHF 60'000: voll als Unterhaltsabzug. Bei Grenzsteuersatz 35%: CHF 21'000 Steuerersparnis. Effektive Netto-Kosten: CHF 39'000.
Wie ein Fieberthermometer für den Aktienmarkt: Normal liegt der VIX bei 15-20. Über 30 signalisiert Angst, über 40 Panik. VIX-Spitzen sind historisch die besten Kaufzeitpunkte.
Ein hoher VIX bedeutet: Die Mehrheit hat Angst und hat bereits verkauft. Die schlechten Nachrichten sind eingepreist. Historisch war 'kaufen wenn der VIX über 30 steigt' eine der zuverlässigsten Strategien für langfristige Anleger.
VIX im März 2020 (Corona): 82. VIX im Oktober 2008 (Finanzkrise): 80. VIX normal: 15-20. Wer bei VIX >40 investierte, erzielte in den folgenden 12 Monaten fast immer zweistellige Renditen.
Wie eine vereinfachte ISIN für Schweizer Banken: Kürzer, aber nur in der Schweiz gängig. Beim Aktienauftrag bei Schweizer Banken meist gefordert.
Vorsicht beim Verwechseln: Die letzten 6 Stellen der ISIN entsprechen nicht zwingend der Valorennummer. Bei US-Aktien sind Valor und CUSIP unterschiedlich.
Nestlé: Valor 3886335, ISIN CH0038863350. Microsoft: Valor 951692, ISIN US5949181045.
Wie ein Schnäppchenjäger auf dem Flohmarkt: Du suchst Dinge, die mehr wert sind als ihr Preisschild sagt.
Buffett sagte: 'Kaufe wunderbare Unternehmen zu einem fairen Preis, statt faire Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.' arvy kombiniert Value- und Quality-Ansätze.
Warren Buffett kaufte Coca-Cola-Aktien 1988 für ~USD 3 (splitbereinigt). Heute: ~USD 60. Dazu kommen 35 Jahre Dividenden. Sein Yield on Cost: über 50%.
Wie ein Hypothek-Abo mit flexiblem Preis: Die Bank entscheidet, was du zahlst, kann es aber jederzeit ändern.
Historisch teurer als SARON-Hypotheken, weil Banken den Zinsaufschlag eher in ihre Marge fliessen lassen. SARON ist transparenter.
Variable Hypothek aktuell: ~2.0-2.5%. SARON-Hypothek (3M SARON + 0.7% Marge): ~1.0-1.3%. Differenz: CHF 5'600/Jahr auf CHF 800'000 Hypothek.
Wie ein Mini-Urlaub für Väter nach der Geburt: 10 Arbeitstage, frei wählbar in den ersten 6 Monaten. Bezahlt zu 80%.
International noch immer kurz: Schweden, Norwegen und Spanien bieten 12-16 Wochen oder mehr. Initiative für Elternzeit (Schweiz) in politischer Diskussion.
Vater mit Monatslohn CHF 10'000: 80% × CHF 10'000 × 2 Wochen / 4.33 Wochen-Monat = CHF 3'700 für die zweiwöchige Auszeit.
Wie der realistische Verkaufspreis: Was würdest du heute am Markt für das Haus bekommen? Nicht der Kaufpreis von vor 20 Jahren.
Banken berechnen die Belehnungsquote auf Verkehrswert, nicht Kaufpreis. Bei stark gestiegenen Immobilienpreisen können tieferere Belehnungsquoten neue Hypotheken ermöglichen.
Haus 2005 für CHF 700'000 gekauft. Aktueller Verkehrswert: CHF 1.4 Mio. Hypothek noch CHF 500'000 = Belehnungsquote 36% (statt 71% beim Kauf). Bank kann zusätzliche Hypothek geben.
Wie eine Miete an den Staat für dein Vermögen: Jedes Jahr behält der Kanton einen kleinen Prozentsatz deines Gesamtvermögens ein.
Die Vermögenssteuer ist regional sehr unterschiedlich: Zug und Schwyz unter 0.3%, Waadt und Genf über 1%. Bei grossen Vermögen kann der Kantonsstandort über mehrere CHF 100'000/Jahr entscheiden.
Vermögen CHF 2 Mio. in Zug (~0.25%): CHF 5'000 Vermögenssteuer. Dasselbe Vermögen in Genf (~1.0%): CHF 20'000. Differenz: CHF 15'000/Jahr.
Wie einen Profi-Koch fürs Familienessen zu engagieren: Du gibst die Rahmenbedingungen (Budget, Allergien) — er kocht, ohne dich bei jedem Schritt zu fragen.
Vorteil: Keine Entscheidungsmüdigkeit, professionelle Disziplin. Nachteil: Du gibst Kontrolle ab und zahlst eine Gebühr (typisch 0.5-1.5% pro Jahr). Wichtig: Strategiewahl + Kostenklarheit + Anbieter-Reputation.
CHF 500'000 Mandat bei klassischer Schweizer Bank: ~1.5% All-in-Fee = CHF 7'500/Jahr. Bei modernem FINMA-regulierten Anbieter mit klarem Strategiefokus: oft 0.5-1.0% = CHF 2'500-5'000/Jahr. Über 20 Jahre: CHF 50'000-100'000 Differenz.
Wie eine Kaution: Der Staat behält 35% deiner Dividende als 'Sicherheit'. Wenn du die Dividende deklarierst, bekommst du sie zurück.
Die Verrechnungssteuer ist ein Schweizer Spezifikum. Für Schweizer Anleger ist sie kostenneutral — solange du deine Steuererklärung korrekt ausfüllst.
Bei einer Nestlé-Dividende von CHF 3.00/Aktie: CHF 1.05 (35%) Verrechnungssteuer einbehalten. Du erhältst CHF 1.95 netto. Die CHF 1.05 bekommst du über die Steuererklärung zurück.
Wie Hypothek am Hauswert: CHF 800'000 Hypothek auf CHF 1 Mio. Haus = D/E 4.0 (riskant).
Geringe Verschuldung = Qualitätsmerkmal. arvy bevorzugt konservative Bilanzen.
Microsoft D/E: ~0.3. Nestlé: ~1.0. Banken: >10. Airlines: >3.
Wie der versicherte Wert deines Autos: Nur dieser Teil ist abgedeckt. Was darüber hinausgeht, ist nicht versichert.
Je höher der versicherte Lohn, desto höher dein Sparbeitrag und deine spätere Rente. Bei guten Arbeitgebern liegt der Koordinationsabzug tiefer als das BVG-Minimum — höherer versicherter Lohn.
Lohn CHF 100'000, Koordinationsabzug CHF 26'460 = versicherter Lohn CHF 73'540. Beitragssatz 15% = CHF 11'031 jährlich in die PK.
Wie Wellen auf dem Meer: An manchen Tagen ist es spiegelglatt, an anderen stürmisch. Die Richtung (langfristig aufwärts) ändert sich durch die Wellen nicht — aber die Fahrt fühlt sich unterschiedlich an.
Volatilität ist nicht dasselbe wie Risiko. Ein langfristiger Anleger profitiert sogar von Volatilität, weil er in Abschwüngen günstiger einkaufen kann (DCA-Effekt).
Im Corona-Crash März 2020 stieg der VIX auf 82 — der höchste Stand seit 2008. Wer damals investierte, erlebte in den folgenden 12 Monaten eine Rendite von über 70%.
Wie eine vorzeitige Kündigung deiner Vorsorge: Du nimmst Geld raus, das eigentlich erst bei der Pensionierung verfügbar wäre — gegen einen Steuersatz und gegen den Verzicht auf die spätere Rente.
Steuerlich attraktiv: Vorbezüge werden mit reduziertem Tarif (separat vom übrigen Einkommen) besteuert. Aber die Opportunitätskosten (entgangener Zinseszins) sind oft höher als die Steuerersparnis.
Vorbezug CHF 80'000 aus 3a für Hauskauf in Zürich: Kapitalauszahlungssteuer ~5-7% = ~CHF 4'000-5'600. Aber: bei 30 Jahren Restlaufzeit und 7% Rendite gehen ~CHF 530'000 zukünftiges Vermögen verloren.
Wie eine schriftliche Vollmacht für den schlimmsten Fall: Wenn du nicht mehr selbst entscheiden kannst, bestimmt dein Vorsorgeauftrag, wer für dich entscheidet.
Ohne Vorsorgeauftrag entscheidet die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) über deine Angelegenheiten — oft mit Verzögerung und nicht in deinem Sinn. Besonders wichtig für Konkubinatspaare.
Eigenhändiger Vorsorgeauftrag: Vollständig handschriftlich, datiert, unterschrieben. Notariell: ~CHF 500-1'500 je nach Kanton. Eine der wichtigsten Versicherungen, die nichts kostet.
Wie ein undichtes Dach: Du merkst es erst, wenn es regnet (Pensionierung). Die Vorsorgelücke entsteht schleichend.
Frauen sind besonders betroffen: Teilzeitarbeit, Kinderpausen und der Gender Pension Gap führen zu einer durchschnittlichen Vorsorgelücke von 37% gegenüber Männern. Frühzeitig investieren kann die Lücke signifikant schliessen.
Bei einem letzten Bruttolohn von CHF 120'000 und typischen AHV+PK-Leistungen fehlen oft CHF 2'000-3'000 pro Monat. Über 20 Jahre Ruhestand: CHF 480'000-720'000.
Wie eine teilweise Lohnfortzahlung für Kinder, deren Eltern gestorben sind. Der Staat zahlt einen Anteil bis sie selbstständig sind.
Wichtig für Familien: AHV-Waisenrente allein reicht selten zum Aufwachsen. Eine zusätzliche Risikolebensversicherung des Hauptverdieners ist oft entscheidend.
Vater (AHV-Berechnungsbasis CHF 2'400/Monat) stirbt. Tochter (12) erhält 40% = CHF 960/Monat bis 18. Bei Ausbildung bis 25: ~CHF 150'000 total.
Wie ein Notgroschen der PK für schwierige Börsenjahre: Sind die Reserven gefüllt, kann die PK Verluste verdauen ohne dich zur Kasse zu bitten.
Bei vollen Wertschwankungsreserven kann die PK mehr in Aktien investieren (höhere langfristige Rendite). Tiefe Reserven = konservativere Anlagestrategie.
PK mit CHF 5 Mrd. Vermögen und 15% Reserven (CHF 750 Mio.): Kann einen Börsencrash von -20% (CHF 1 Mrd.) zu drei Vierteln aus Reserven decken.
Wie eine Hinterbliebenenrente vom Staat: Stirbt der Partner, erhält der andere einen Teil von dessen AHV-Rente — auf Lebenszeit.
Reformpläne wollen Männer und Frauen gleichstellen: Männer sollen erweiterte Ansprüche bekommen, Frauenansprüche teilweise reduziert werden (nur mit Kindern).
Verstorbener Ehemann hatte AHV-Rente CHF 2'400/Monat. Witwe erhält 80% = CHF 1'920/Monat, lebenslang (unter aktueller Regelung).
Wie ein Vorschuss auf die Rente für ein Haus. Vorteil: Eigenkapital. Nachteil: kleinere Rente später.
WEF-Bezüge reduzieren dein PK-Guthaben und zukünftige Rente. Die Opportunitätskosten (entgangener Zinseszins) sollten berücksichtigt werden.
Hypothek CHF 800'000: 20% Eigenkapital nötig (CHF 160'000). Max. 10% davon aus PK (CHF 80'000).
Wie Souvenirkauf im Ausland: Fällt der Euro nachher, ist dein Souvenir in CHF weniger wert.
CHF wertet historisch ~1-2%/Jahr auf vs. EUR/USD. Das schmälert ausländische Renditen — wird aber durch höhere Marktrenditen oft kompensiert.
USD/CHF: 1.30 (2014) → ~0.88 (2026) = 32% Währungsverlust. Aber S&P 500 +200% — überkompensiert deutlich.
Stell dir einen Schneeball vor, der einen Hügel hinunterrollt. Am Anfang ist er klein. Aber mit jeder Umdrehung sammelt er mehr Schnee — und je grösser er wird, desto mehr Schnee sammelt er pro Umdrehung.
Albert Einstein soll den Zinseszins das 'achte Weltwunder' genannt haben. Bei 7% Rendite verdoppelt sich dein Geld alle 10 Jahre. CHF 10'000 werden zu CHF 80'000 nach 30 Jahren — ohne einen Franken zusätzlich einzuzahlen.
CHF 500/Monat bei 7% Rendite über 30 Jahre: Du zahlst CHF 180'000 ein, aber dein Endvermögen beträgt CHF 610'000. CHF 430'000 — über 70% — kommt vom Zinseszins allein.
Wie ein Upgrade auf Business-Class: Die Grundversicherung bringt dich von A nach B, die Zusatzversicherung macht die Reise angenehmer.
Anders als Grundversicherung: Anbieter dürfen ablehnen oder höhere Prämien verlangen. Wer eine Zusatzversicherung später möchte, muss Gesundheitsfragen beantworten.
Spitalzusatz halbprivat: ~CHF 100-200/Monat. Erlaubt 2-Bett-Zimmer und freie Arztwahl im Spital. Bei einer komplexen Operation lohnenswert für viele.
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Alle Zahlenangaben zur Schweizer Sozialversicherung (AHV, BVG, Säule 3a) basieren auf den aktuellsten Daten des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV). Markt- und Renditezahlen stützen sich auf das Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook, die SIX Swiss Exchange und die historischen Datensätze von Robert Shiller.
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