Was kostet Investieren in der Schweiz wirklich? Der ehrliche Gebührenvergleich 2026
Wir vergleichen vier typische Schweizer Wege — Robo-Advisor, arvy, traditionelle Bank und DIY-Plattform — mit verifizierten 2026er Anbieter-Tarifen. Plus: die zwei Kostenfaktoren, die zusammen 16× grösser sind als jede TER-Diskussion.
- Auf CHF 10'000 kostet 2026: ETF Robo-Advisor (Selma) CHF 94, arvy CHF 84-111, Bank (Raiffeisen) CHF 343, DIY (Swissquote, 40 Trades) CHF 630. Quelle: arvy.ch/gebuehren.
- arvy zum Robo-Preis, aber mit Bank-Level-Service: ~30 Quality-Aktien handverlesen, drei CFA-Gründer investieren je CHF 100'000+ ihres eigenen Geldes im selben Portfolio, wöchentliche Bildung für 12'000+ Leser.
- Über 20 Jahre auf CHF 10'000 + CHF 500/Mt @ 7%: Bank-Kunde landet bei ~CHF 195'000, arvy/Robo-Kunde bei ~CHF 260-270'000. Differenz: über CHF 65'000.
- Aber Gebühren sind nicht der grösste Kostenfaktor. Die Dividenden-Reinvestment-Gap (2.4%/J, J.P. Morgan) und die Behavior Gap (1.5%/J, Vanguard) sind zusammen 16× grösser als typische TER-Spreads.
- FIDLEG verpflichtet jede Schweizer Bank, dir auf Anfrage ein Kosteninformationsblatt (KID) auszuhändigen. Wer sich weigert, ist selbst ein Signal.
Gebühren sind der stille Killer deiner Rendite. Über 20 Jahre können schon 0.5% Unterschied in den jährlichen Kosten Zehntausende Franken ausmachen — Geld, das entweder in deinem Portfolio wächst oder in der Tasche deines Anbieters landet.
Doch die meisten Anleger haben keine Ahnung, was sie wirklich zahlen. Banken verstecken Gebühren in Produktkosten, Depotgebühren und Transaktionskosten. Robo-Advisors werben mit einer einzigen Zahl, vergessen aber die Fondskosten. Und DIY-Plattformen klingen günstig — bis du die erste Transaktion machst.
In diesem Artikel rechnen wir ehrlich vor: Was kostet Investieren in der Schweiz wirklich? Wir vergleichen vier typische Wege mit verifizierten Tarifen aus 2026, zeigen die zwei Kostenfaktoren, über die niemand spricht — und erklären, warum die TER-Diskussion oft die falsche Diskussion ist.
Du willst es zuerst selbst durchrechnen? Unser interaktiver Gebührenvergleich-Rechner zeigt dir auf deinem persönlichen Vermögen, was die Differenz bedeutet — mit den exakt gleichen Zahlen wie unten.
Der grosse Gebührenvergleich
Alle Kosten basieren auf einem Investment von CHF 10'000 und beinhalten sämtliche Gebühren: Verwaltung, Produktkosten, Transaktionen, Depotgebühren und Stempelsteuern. Quelle: arvy.ch/gebuehren mit verifizierten Anbieter-Tarifen (Stand März 2026).
Professionell investieren muss nicht teuer sein
Jährliche Gesamtkosten für ein Investment von CHF 10'000
ETF Robo-Advisor: Günstig, aber passiv
Robo-Advisors wie Selma, findependent oder True Wealth sind die günstigste automatisierte Lösung auf dem Schweizer Markt. Für rund CHF 90-95 pro Jahr auf CHF 10'000 investieren sie dein Geld in ein Portfolio aus ETFs — breit diversifiziert, automatisch rebalanciert, ohne dass du dich um Details kümmern musst.
Der Vorteil: maximale Einfachheit bei minimalen Kosten. Der Nachteil: du besitzt keine einzelnen Aktien, sondern Indexfonds, die den gesamten Markt abbilden — die besten Unternehmen genauso wie die schlechtesten. Es gibt keine aktive Selektion, keine Qualitätsfilter, keinen Menschen, der Anlageentscheidungen für dich trifft.
Ausserdem investiert bei keinem Robo-Advisor der Gründer sein eigenes Geld im selben Portfolio wie du. Die Interessen sind nicht deckungsgleich — der Anbieter verdient seine Gebühr unabhängig davon, ob dein Portfolio steigt oder fällt.
Wer rein passiv und möglichst günstig investieren möchte, ohne Anspruch auf aktive Aktienauswahl oder persönliche Betreuung. Ideal für Einsteiger, die den Marktdurchschnitt anstreben.
arvy: Professionell investieren ab CHF 84 pro Jahr
arvy liegt mit CHF 84 bis CHF 111 pro Jahr auf CHF 10'000 im selben Preisbereich wie ein Robo-Advisor — bietet aber ein fundamental anderes Produkt. Statt in passive Indexfonds zu investieren, wählt das arvy-Team gezielt Qualitätsunternehmen aus: Firmen mit starken Cashflows, wachsenden Dividenden, dominanten Marktpositionen und exzellenter Unternehmensführung.
In dieser Gebühr ist alles enthalten — ohne Ausnahme: professionelle Portfolioverwaltung, alle Transaktionskosten, Fremdwährungszuschläge, der Steuerauszug, und der Zugang zu sämtlichen Lerninhalten inklusive dem wöchentlichen Newsletter arvy's Weekly mit über 12'000 Lesern.
Was arvy von allen anderen Anbietern unterscheidet: Die drei Gründer — Florian, Patrick und Thierry — haben jeweils über CHF 100'000 im selben Portfolio investiert. Gleiche Gebühren, gleiche Rendite, gleiches Risiko. Kein anderer Anbieter in der Schweiz kann das von sich behaupten.
Verwaltungsgebühr: 0.69%–0.89% p.a. (sinkt durch Empfehlungen, ab 0.69%)
Produktkosten: 0.147%–0.22% p.a. (je nach Anlageprofil)
Stempelsteuer: 0%–0.102% p.a. (bei Schweizer Wertpapieren 0%)
Inklusive: Alle Transaktionen, Fremdwährungszuschläge, Depotgebühren, Steuerauszug, App mit Lerninhalten, wöchentlicher Newsletter.
Keine versteckten Kosten. → Alle Details auf der Gebühren-Seite
Mehr über die Investmentphilosophie hinter arvy findest du im Owner's Manual. Warum die Gründer selbst investieren, erklärt der Artikel Skin in the Game.
Traditionelle Bank: Teuer und oft intransparent
Die traditionelle Bank — ob Raiffeisen, UBS, ZKB oder Credit Suisse — verlangt für ein vergleichbares Investment CHF 300 bis 400 pro Jahr auf CHF 10'000. Das ist 3-4× so viel wie bei arvy oder einem Robo-Advisor.
Woher kommt der Unterschied? Banken schichten die Kosten über mehrere Ebenen: eine Beratungsgebühr (oft 1-1.6%), Depotgebühren (CHF 50-100/Jahr), Produktkosten der hauseigenen Fonds (TER von 0.8-1.5%), und zusätzliche Transaktionskosten. Oft werden Kunden in hauseigene Fonds gelenkt, die höhere Margen für die Bank generieren — nicht weil sie besser für den Anleger sind.
Der Bankberater bekommt ein Gehalt und oft eine Provision — unabhängig davon, wie sich dein Portfolio entwickelt. Die Interessen sind strukturell nicht aufeinander abgestimmt.
Der Unterschied von CHF 343 (Bank) vs. CHF 84 (arvy) = CHF 259 pro Jahr. Über 20 Jahre sind das CHF 5'180 an Gebühren, die du mehr zahlst — auf nur CHF 10'000 Anlagesumme. Bei CHF 100'000 sind es über CHF 50'000. Geld, das in deinem Portfolio fehlt und nicht vom Zinseszins profitiert.
Wichtig zu wissen: Seit Inkrafttreten des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) im Januar 2020 ist jede Schweizer Bank verpflichtet, dir auf Anfrage ein detailliertes Kosteninformationsblatt (Key Information Document, KID) auszuhändigen. Es muss alle laufenden Kosten, Eintrittskosten und Vertriebsprovisionen (Retrozessionen) ex-ante für 12 Monate ausweisen. Wenn deine Bank das nicht oder nur widerwillig liefert, ist das selbst ein Signal.
DIY-Plattform: Günstig nur auf dem Papier
Plattformen wie Swissquote, DEGIRO oder Interactive Brokers werben mit niedrigen Transaktionsgebühren. Auf den ersten Blick klingt das verlockend — doch die tatsächlichen Kosten sind oft deutlich höher als erwartet.
Bei Swissquote zahlst du CHF 630 pro Jahr auf CHF 10'000, wenn du ein aktives Portfolio mit 40 Transaktionen führst. Dazu kommen Depotgebühren (CHF 60/Jahr), der Steuerauszug (CHF 100), und Währungsumrechnungskosten bei jedem Kauf ausländischer Aktien.
Aber der grösste Kostenfaktor bei DIY ist unsichtbar: deine eigene Zeit und deine eigenen Fehler. Du musst selbst recherchieren, selbst handeln, selbst rebalancieren, und selbst die Disziplin aufbringen, bei Kursverlusten nicht in Panik zu verkaufen. Studien zeigen, dass der durchschnittliche Privatanleger durch emotionale Fehlentscheidungen jährlich 1.5-3% Rendite verliert — weit mehr als jede Gebühr. Mehr dazu: → Meistere deine Emotionen beim Investieren
Erfahrene Anleger, die Spass am Stockpicking haben, ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen, und die Disziplin mitbringen, einen langfristigen Plan durchzuziehen — auch wenn es wehtut. Nicht geeignet für Einsteiger oder Menschen, die sich nicht regelmässig mit ihrem Portfolio beschäftigen wollen.
Du bist unsicher, welcher Weg zu dir passt? Unser ausführlicher Vergleich Investieren in der Schweiz 2026: Bank, Robo-Advisor oder arvy hilft dir bei der Entscheidung — mit Persönlichkeits-Check und Entscheidungsrahmen.
Die versteckten Kosten, über die niemand spricht
Die Gebühr auf dem Factsheet ist selten die ganze Wahrheit. Hier sind die Kosten, die die meisten Anbieter nicht prominent kommunizieren — und wie arvy damit umgeht:
| Versteckte Kosten | Bank | Robo | arvy | DIY |
|---|---|---|---|---|
| Fremdwährungszuschlag | 0.5-1.5% | bis 0.5% | Inkl. | 0.5-1.0% |
| Stempelsteuer | 0.075-0.15% | bis 0.15% | 0-0.102% (transparent) | 0.075-0.15% |
| Steuerausweis | CHF 50-100 | meist inkl. | Inkl. | CHF 100/Jahr |
| Depotgebühr | CHF 50-100 | Inkl. | Inkl. | CHF 60-120 |
| Bid-Ask-Spread | 0.01-0.05% | 0.01-0.05% | n/a (direkte Aktien) | 0.01-2.0% |
| Deine eigene Zeit | 5-10h/Jahr | ~1h Setup | ~1h Setup | 20-100h/Jahr |
Quellen: SIX Group (Stempelsteuer Schweiz), Vergleichsplattformen (Moneyland/Comparis), Anbieter-Tarifblätter Stand März 2026. Die eigene Zeit ist der unterschätzte Faktor: 50h/Jahr × CHF 80/h Opportunitätskosten = CHF 4'000 auf CHF 100'000 Depot = 4% jährlich.
Fremdwährungszuschläge im Detail
Jedes Mal, wenn du eine Aktie in USD oder EUR kaufst, rechnet dein Anbieter die Währung um — und verdient daran. Banken und Broker berechnen typischerweise 0.5-1.5% Aufschlag auf den Wechselkurs. Bei arvy sind Fremdwährungszuschläge in der Verwaltungsgebühr enthalten — keine zusätzlichen Kosten.
Stempelsteuer im Detail
Die Schweizer Stempelsteuer beträgt 0.075% auf inländische und 0.15% auf ausländische Wertpapiere — pro Transaktion (SIX Group). Bei einem Portfolio, das regelmässig handelt, summiert sich das. arvy weist die Stempelsteuer transparent aus: je nach Anlageprofil 0% bis 0.102% p.a.
Steuerausweis
Die meisten Broker berechnen CHF 50-100 für den jährlichen Steuerauszug. Bei arvy ist er in der Gebühr enthalten — automatisch generiert, eDA-konform für die direkte Übernahme in deine Steuererklärung.
Deine eigene Zeit
Wenn du bei Swissquote selbst investierst, verbringst du Stunden mit Recherche, Orderaufgabe und Portfolioüberwachung. Zeit, die du alternativ für deine Karriere, deine Familie oder deine Hobbys nutzen könntest. Bei arvy und Robo-Advisors entfällt dieser Zeitaufwand — du richtest einen Dauerauftrag ein und lässt den Rest automatisch laufen.
Die 2.4% Dividenden-Reinvestment-Gap — der grösste Kostenfaktor, über den niemand spricht
Hier wird es interessant. Die Diskussion um TER-Spreads von 0.1-0.5% übersieht zwei Kostenfaktoren, die zusammen 10-25× grösser sind. Beginnen wir mit dem ersten — und besser quantifizierbaren.
J.P. Morgan und FactSet haben den MSCI World 1970-2025 über zwei verschiedene Indizes gemessen:
| Index | Definition | Annualisierte Rendite 1970-2025 |
|---|---|---|
| MSCI World Price Index | Nur Kurssteigerungen (Dividenden ausgeschüttet, nicht reinvestiert) | ~3.6% p.a. |
| MSCI World Total Return Index | Kurssteigerungen + automatisch reinvestierte Dividenden | ~6.0% p.a. |
| Differenz | Die "Dividenden-Reinvestment-Gap" | 2.4% p.a. |
Quelle: J.P. Morgan Guide to the Markets / FactSet, MSCI Index Methodology. Die Lücke variiert leicht über Subperioden, der Long-Run-Durchschnitt liegt konsistent bei ~2.3-2.5% p.a.
CHF 100'000 über 30 Jahre @ 3.6% (ohne Reinvest) = CHF 288'930.
CHF 100'000 über 30 Jahre @ 6.0% (mit Reinvest) = CHF 574'349.
Differenz: CHF 285'419 — fast 3× das Ausgangskapital.
Warum das relevant ist für die Anbieter-Wahl
Verschiedene Anbieter handhaben Dividenden unterschiedlich:
- arvy: Dividenden werden automatisch reinvestiert — keine Diskussion, kein Knopf zum Drücken, keine manuelle Entscheidung.
- Robo-Advisors (Selma, finpension, VIAC): Reinvestieren ebenfalls automatisch, weil sie thesaurierende ETFs verwenden.
- Bank-Mandate: Hängt vom Mandatstyp ab. Bei diskretionären Mandaten meist Reinvestition, bei beratenden Mandaten oft Auszahlung auf dein Konto (wo das Geld auf 0.5% Sparzins liegt).
- DIY: Du entscheidest. Viele Anleger schalten Reinvestition aus "weil sie das Geld sehen wollen" — und verschenken damit langfristig den grössten Hebel ihres Portfolios.
Das ist nicht TER-Diskussion. Das ist die schweigende Hauptursache, warum DIY-Anleger systematisch schlechter abschneiden als Robo-Advisor-Kunden, selbst wenn sie weniger Gebühren zahlen.
Die 1.5% Behavior Gap — und warum Bildung mehr wert ist als TER-Optimierung
Der zweite versteckte Kostenfaktor: die Behavior Gap. Sie misst die Differenz zwischen der Rendite eines Anlageprodukts und der tatsächlichen Rendite seiner Anleger. Warum es eine Differenz gibt? Weil Anleger zur falschen Zeit kaufen und verkaufen.
Vanguard hat 2014 in der Studie Advisor's Alpha erstmals quantifiziert, was guter Behavioral Coaching wert ist — und aktualisierte die Daten 2019 und 2022. Das Ergebnis ist konsistent über alle drei Erhebungen: ~1.5% p.a.
| Studie | Behavior Gap p.a. | Quelle |
|---|---|---|
| Vanguard Advisor's Alpha | ~1.5% | Vanguard (2014, 2019, 2022) |
| Morningstar Gamma | ~1.59% | Morningstar Investment Research Center |
| Envestnet Capital Sigma | 2-3% | Envestnet PMC Research |
| Dalbar QAIB | 1.5-3% | Quantitative Analysis of Investor Behavior |
| J.P. Morgan Guide to Retirement | ~3% über 20 Jahre | JPM Asset Management |
Vier unabhängige Studien, alle in derselben Grössenordnung. Die Behavior Gap ist eine der bestbelegten Anomalien der Verhaltensökonomie.
CHF 100'000 über 30 Jahre @ 6% (disziplinierter Anleger) = CHF 574'349.
CHF 100'000 über 30 Jahre @ 4.5% (mit 1.5% Behavior Gap) = CHF 374'532.
Behavior Gap-Kosten: CHF 199'817. Das ist 200× mehr als der typische Gebühren-Spread zwischen Robo und arvy.
Warum die Behavior Gap entsteht
Drei psychologische Mechanismen treiben die Behavior Gap:
- Panikverkauf in Krisen: Wer im März 2020 (Corona-Crash) verkauft hat, hat die +70% Erholung in den folgenden 12 Monaten verpasst. Wer 2008 verkauft hat, ist bis heute nicht zurück im Markt.
- FOMO-Käufe bei Hypes: Wer im November 2021 in Tech-Wachstumsaktien gestiegen ist (Höhepunkt), hat 2022 50-70% verloren.
- Performance-Chasing: Anleger wechseln in Fonds, die in den letzten 3 Jahren gut performt haben — und verpassen den Wechsel in die nächste Outperformance-Phase, die typischerweise von einer anderen Strategie kommt.
Wie arvy die Behavior Gap adressiert
arvy's gesamtes Produkt-Design ist darauf ausgelegt, diese 1.5% zurückzugewinnen, nicht den TER um 0.1% zu drücken:
- Konzentriertes Portfolio: ~30 sorgfältig ausgewählte Quality-Unternehmen statt 1'400 ETF-Positionen. Wenn Nestlé 15% fällt, denkst du nicht "verkaufen" — du denkst über die 150-jährige Geschichte eines Unternehmens nach, das durch zwei Weltkriege, die Grosse Depression, 2008 und Covid Lebensmittel verkauft hat.
- Wöchentliche Bildung: arvy's Weekly schickt jeden Freitag eine Analyse eines Portfolio-Unternehmens an 12'000+ Leser. Wer Visa, LVMH oder ASML versteht, panikt nicht bei -20%.
- Skin in the Game: Wenn die Gründer ihre eigenen CHF 100'000+ im selben Portfolio haben, jagt arvy keine kurzfristigen Trends — und das überträgt sich auf die Kunden.
- Schweizer Regulierung (FINMA): Keine Versuchung, mit hoch riskanten Produkten kurzfristige Gebühren zu verdienen.
Housel: "Wenn ich Investieren in einem Satz zusammenfassen müsste, wäre es dieser: das Wichtigste ist nicht, was du tust — sondern wie lange du es tust." Das ist die ganze Behavior Gap auf den Punkt gebracht. Wer in Panik verkauft, hat schon verloren, egal wie tief sein TER ist. Wer durch Krisen hält, gewinnt — egal ob seine Gebühr 0.5% oder 1% beträgt. Die TER-Diskussion ist die falsche Diskussion.
Was Gebühren über 20-30 Jahre wirklich kosten
Gebühren wirken klein — 0.5% hier, 1% dort. Aber über Jahrzehnte fressen sie sich durch den negativen Zinseszinseffekt tief in dein Vermögen. Hier ein konkretes Rechenbeispiel:
Annahme: CHF 10'000 Startkapital, CHF 500/Monat Sparrate, 7% durchschnittliche Jahresrendite, 20 Jahre Anlagehorizont.
| Anbieter | All-in Gebühr p.a. | Endvermögen nach 20 Jahren | Differenz zu arvy (Min) |
|---|---|---|---|
| arvy (Min) | 0.84% | CHF 269'624 | — |
| Robo-Advisor | 0.90% | CHF 267'545 | -CHF 2'079 |
| arvy (Mid) | 0.95% | CHF 264'971 | -CHF 4'653 |
| arvy (Max) | 1.11% | CHF 260'419 | -CHF 9'205 |
| Bank typisch (mid) | 2.50% | CHF 218'617 | -CHF 51'007 |
| Bank Raiffeisen (all-in) | 3.43% | CHF 195'186 | -CHF 74'438 |
Berechnet mit konstanter Bruttorendite 7% p.a. und konstanter Gebühr. Reale Renditen schwanken; qualitative Aussage bleibt: arvy/Robo vs. Bank: über CHF 50'000 Differenz auf nur CHF 10'000 Startkapital + CHF 500/Mt. Bei CHF 100'000 Startkapital: über CHF 500'000 Differenz über 30 Jahre.
arvy ist nicht signifikant günstiger als ein Robo-Advisor (nur 0.05-0.2% Unterschied — irrelevant). Aber arvy ist CHF 50'000-500'000 günstiger als eine Schweizer Bank über 20-30 Jahre — bei besserem Produkt. Wer von einer Bank zu arvy wechselt, "spart" effektiv 2-3% p.a., was über die Zeit der dominante Hebel ist.
Probier es selbst mit unserem Gebührenvergleich-Rechner — oder mit dem allgemeinen arvy Investitionsrechner.
Fazit: Was zählt wirklich?
Die günstigste Option ist nicht immer die beste. Und die teuerste ist fast nie die beste. Was zählt, ist das Verhältnis von Kosten zu Leistung:
Ein Robo-Advisor für CHF 94/Jahr gibt dir passives Indexinvesting ohne menschliche Entscheidungen. Solide, günstig, langweilig — und für viele Anleger absolut ausreichend.
arvy für CHF 84-111/Jahr gibt dir professionelle Aktienauswahl durch ein CFA-Team, drei Gründer die mit CHF 100'000+ neben dir investieren, und eine wöchentliche Investmentbildung, die dich zu einem besseren Anleger macht — und damit die 1.5% Behavior Gap reduziert. Zum selben Preis wie ein Robo-Advisor.
Eine Bank für CHF 343/Jahr gibt dir einen Berater, der Provisionen verdient und hauseigene Produkte verkauft. Ohne Skin in the Game, ohne Transparenz über die wahren Kosten, und über 20 Jahre kostet das auf CHF 10'000 ungefähr CHF 75'000 mehr als arvy.
Swissquote für CHF 630/Jahr gibt dir maximale Freiheit — und maximales Risiko, teure Fehler zu machen. Die Behavior Gap ist bei DIY-Anlegern systematisch höher, weil keine Bildung, keine Begleitung, keine professionelle Selektion.
Die Frage ist nicht „Was kostet es?" — die Frage ist „Was bekomme ich dafür?" Und noch wichtiger: „Was kostet mich der Anbieter NICHT, den ich nicht wähle?"
Bei arvy bekommst du professionelles Quality Investing, vollständige Transparenz, Gründer die ihr eigenes Geld neben deinem investieren, und ein Produkt-Design, das auf die zwei wichtigsten Kostenfaktoren (Dividenden-Reinvestment und Behavior Gap) optimiert ist — zu einem Preis, der günstiger ist als jede Bank und vergleichbar mit jedem Robo-Advisor. Das ist die Art von Vermögensverwaltung, die wir uns selbst immer gewünscht haben. Und jetzt teilen wir sie mit dir.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet Investieren in der Schweiz wirklich?
Auf CHF 10'000 investiertem Vermögen kostet 2026: ETF Robo-Advisor (Selma) CHF 94/Jahr, arvy CHF 84-111/Jahr, traditionelle Bank (Raiffeisen) CHF 343/Jahr, DIY-Plattform mit 40 Trades (Swissquote) CHF 630/Jahr. Quelle: arvy.ch/gebuehren mit verifizierten Anbieter-Tarifen.
Warum ist arvy gleich teuer wie ein Robo-Advisor wenn es professionelle Aktienauswahl bietet?
Weil arvy kein Skalengeschäft im klassischen Sinne ist. Die Kostenstruktur folgt der Logik: gleicher Preis wie ein Robo, aber Mehrwert durch (1) aktive Selektion von ~30 Quality-Aktien, (2) Skin in the Game der drei CFA-Gründer (CHF 100'000+ jeweils), (3) wöchentliche Bildung für 12'000+ Leser, (4) Schweizer FINMA-Regulierung. Wer rein passiv investieren will, ist beim Robo gut bedient. Wer ein konzentriertes Quality-Portfolio sucht, ist bei arvy günstiger als bei jeder Bank — zum gleichen Preis wie der Robo.
Wie wirken sich 1% Gebührenunterschied über 30 Jahre aus?
Auf CHF 100'000 bei 7% Bruttorendite über 30 Jahre: 0% Gebühren = CHF 761'226, 1% Gebühren = CHF 574'349 (Differenz CHF 187'000), 2.5% Gebühren = CHF 365'354 (Differenz CHF 396'000). Ein 1% Spread kostet typischerweise CHF 170'000-200'000 pro CHF 100'000 Investment über 30 Jahre — mehr als das ursprüngliche Investment.
Was ist die Dividenden-Reinvestment-Gap?
MSCI World Price Index 1970-2025: ~3.6% p.a. nominal. MSCI World Total Return Index (mit reinvestierten Dividenden): ~6.0% p.a. Differenz: 2.4% pro Jahr — über 55 Jahre. Wer Dividenden nicht reinvestiert (oder einen Anbieter wählt, der das nicht automatisch macht), verliert auf CHF 100'000 über 30 Jahre rund CHF 285'000. Quelle: J.P. Morgan Guide to the Markets / FactSet. arvy reinvestiert automatisch — keine manuelle Entscheidung nötig.
Was ist die Behavior Gap?
Die Differenz zwischen der Rendite eines Anlageprodukts und der tatsächlichen Rendite seiner Anleger. Vier unabhängige Studien (Vanguard 2014/2019/2022, Morningstar Gamma, Envestnet Capital Sigma, Dalbar QAIB) messen konsistent ~1.5% p.a. — verursacht durch Panikverkäufe in Krisen, FOMO-Käufe bei Hypes und Performance-Chasing. Über 30 Jahre auf CHF 100'000: rund CHF 200'000 entgangenes Endvermögen.
Welche Schweizer Bank ist am günstigsten für ein klassisches Anlagemandat?
Pauschal schwer zu sagen, weil die Gebührenstruktur stark vom Vermögen und Mandatstyp abhängt. Typische Range: Kantonalbanken (ZKB, BCV, etc.) 1.2-1.8% all-in, Grossbanken (UBS, ehem. CS) 1.5-2.5% all-in, Privatbanken (Pictet, Vontobel, Julius Bär) 1.0-2.5%, Regionalbanken (Raiffeisen, Migros Bank) 1.5-3.0%. Aber: das ist 2-3× so viel wie arvy oder ein Robo-Advisor.
Wie verifiziere ich die Gebühren meiner aktuellen Bank?
Verlange das Kosteninformationsblatt (KID) gemäss FIDLEG-Pflicht. Schweizer Banken müssen das auf Anfrage liefern. Es zeigt: laufende Kosten (TER), Eintrittskosten, Vertriebsprovisionen (Retrozessionen), und Ex-Ante-Kostenangabe für die nächsten 12 Monate. Wenn die Bank das nicht oder nur widerwillig liefert, ist das selbst ein Signal. → Mehr zu den drei Kosten-Schichten
Was sind die wahren Kosten von DIY-Investing?
Auf dem Papier sind DIY-Plattformen günstig. Real fallen an: Depotgebühr CHF 60-120, Steuerausweis CHF 100, Transaktionskosten CHF 5-25 pro Trade, FX-Spreads 0.5-1.0%. Bei 40 Trades/Jahr und CHF 10'000 Depot: ca. CHF 630/Jahr = 6.3% effektive Gebühr. Plus 1.5-3% Behavior Gap (bei DIY oft am oberen Ende). Real schneiden 80-90% der DIY-Anleger schlechter ab als ein simpler Welt-ETF (Quelle: Dalbar QAIB).
Sollte ich von meiner Bank zu arvy wechseln?
Wenn deine Bank Mandatskosten von 2-3.5% all-in hat (das umfasst Beratung + hauseigene Fonds-TER + Depotgebühren + FX), klares Ja — die Differenz von ca. 2-2.5% jährlich entspricht über 20 Jahre 50-70% mehr Endvermögen. Wichtig vor dem Wechsel: Steuerfolgen prüfen (Kapitalgewinne sind in der Schweiz steuerfrei für Privatpersonen) und Sperrfristen bei strukturierten Produkten respektieren.
Reicht ein günstiger Robo wirklich aus für meine Vorsorge?
Für viele Schweizer Anleger: ja. Wer rein passiv investieren will, mit Marktdurchschnitt zufrieden ist und keine Begleitung braucht, bekommt mit einem Robo-Advisor ein solides Produkt zu tiefen Kosten. Wer dagegen verstehen will, was im Portfolio steckt, eine konzentrierte Strategie sucht, oder Skin in the Game wertschätzt, ist bei arvy besser aufgehoben — zum gleichen Preis. Beide schlagen jede Bank.
Was kostet die Säule 3a bei arvy?
arvy bietet die Säule 3a zu einer separaten Pauschale von 0.93% pro Jahr — all-in, inklusive aller Transaktionen, FX, Steuerauszug und Lerninhalte. Im Vergleich: bei einer Schweizer Bank (Sparkonto-3a oder klassische Vorsorgepolice) sind 1.2-2.5% üblich. Mehr Details: arvy Säule 3a oder Säule 3a Vergleich 2026.
Professionell investieren — ab CHF 1/Monat
Alles inklusive: Aktive Aktienauswahl, Transaktionen, FX, Steuerauszug und wöchentliche Investment-Bildung. Drei CFA-Gründer investieren je CHF 100'000+ im selben Portfolio.
Sparplan einrichtenErst rechnen: Gebührenvergleich-Rechner → · Oder informieren: arvy Weekly →