«Um besser als die Masse zu sein, muss man anders als die Masse handeln.» — Sir John Templeton
arvy's Teaser: Die meisten Anleger wissen, was sie tun sollten: investiert bleiben, langfristig denken, den Lärm ignorieren. Doch die meisten tun es nicht. Nicht weil es ihnen an Intelligenz mangelt — sondern weil Märkte die Emotionen testen, bevor sie die Strategie testen. arvy wurde genau für diese Lücke gebaut: zwischen Wissen und Handeln.
Skin in the Game: Wir investieren selbst — mit allem
Bevor wir erklären, wie arvy investiert, das Wichtigste zuerst: Die arvy-Gründer investieren selbst in die eigene Strategie — nicht symbolisch, sondern mit dem gesamten relevanten Privatkapital.
Monatlicher Sparplan: Die Gründer investieren selbst regelmässig und automatisch — identisch zu dem, was sie jedem Anleger empfehlen.
Säule 3a: Die steuerlich privilegierte Vorsorge der Gründer ist in der arvy-Strategie investiert.
Pensionskasse: Auch die berufliche Vorsorge fliesst in dieselbe Investmentstrategie — das langfristigste Kapital überhaupt.
Wir empfehlen niemandem etwas, das wir nicht selbst tun. Unser Erfolg ist euer Erfolg — buchstäblich.
Das Fundament: Quality Investing und Momentum
arvy investiert nicht nach Bauchgefühl und nicht nach dem, was gerade in den Finanzmedien kursiert. Wir folgen einer wissenschaftlich fundierten Strategie: Qualität und Momentum.
Qualitätsunternehmen — Firmen mit starken Bilanzen, hoher Kapitalrendite, nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, geringer Verschuldung und integrem Management — generieren über lange Frist strukturell bessere Renditen als der breite Markt.
Der entscheidende Unterschied: Wir messen Qualität in Cash Return on Operating Capital — nicht in Earnings per Share. EPS sagt nichts über das eingesetzte Kapital aus. Wer nur EPS-Wachstum verfolgt, kann sich beliebig viel davon «kaufen» — gegen entsprechend viel Kapitaleinsatz. Das ist kein echter Wert. Echter Wert entsteht, wenn ein Unternehmen nachhaltig hohe Cash-Renditen auf sein eingesetztes Kapital erwirtschaftet.
Ihre wichtigsten Vermögenswerte sind immateriell und schwer replizierbar — Markennamen, dominante Marktstellungen, Patente, Vertriebsnetzwerke, Kundenbeziehungen. Weil Konkurrenten diese Assets nicht einfach mit Kapital nachbauen können, brechen sie das Gesetz der Mean Reversion: Ihre überdurchschnittlichen Renditen bleiben bestehen. Genau hier liegt unsere Chance.
Der Investmentprozess: Quantitativ + Qualitativ
Säule 1 — Quantitatives Screening: Wir screenen das globale Anlageuniversum systematisch: Cash Return on Capital, Verschuldungsgrad, Free-Cashflow-Generierung, Gewinnstabilität über mehrere Zyklen. Unternehmen, die hier schwach abschneiden, scheiden aus — unabhängig davon, wie verlockend die Story klingt. Die meisten können allein aufgrund ihrer Branche ausgeschlossen werden: zu zyklisch, zu kapitalintensiv, zu abhängig von Leverage.
Säule 2 — Qualitative Tiefenanalyse: Ist der Wettbewerbsvorteil dauerhaft? Handelt das Management im Interesse der Eigentümer — oder optimiert es kurzfristige Kennzahlen auf Kosten der langfristigen Franchise?
Das Ergebnis: Ein konzentriertes Portfolio von 25–35 Überzeugungspositionen mit hohem Active Share — bewusste Abweichung von Benchmarks. Wer 150 Positionen hält, verwaltet faktisch einen teuren Indexfonds. Wir wissen bei jeder einzelnen Position, warum sie drin ist.
Warum ein ETF allein nicht reicht
ETFs auf den S&P 500 haben in den letzten 15 Jahren gut funktioniert — getrieben von einer Handvoll Mega-Cap-Technologietitel. Wer heute diesen Index kauft, trägt jedoch rund 50% Gewichtung in KI-bezogenen Aktien. Das ist keine Diversifikation — das ist eine konzentrierte Bewertungswette auf historisch hohem Niveau.
Dotcom-Blase 2000. Nifty-Fifty-Ära der 1970er. Japan 1989. Immer wenn ein Index von wenigen extrem hoch bewerteten Titeln dominiert wurde, folgten Jahre enttäuschender Renditen.
Passiv zu sein bedeutet nicht, risikolos zu sein. Es bedeutet, das Risiko unsichtbar zu machen.
Hinzu kommt: Der typische Indexfonds-Anleger erzielt in der Praxis deutlich weniger als der Index — weil er zum falschen Zeitpunkt kauft und verkauft. Das führt uns zum am meisten unterschätzten Risiko überhaupt.
Kapitalerhalt zuerst: Die Mathematik der Verluste
Warren Buffett: «The biggest risk is the permanent loss of capital.» Hinter dieser einfachen Aussage steckt eine Mathematik, die die meisten Anleger systematisch unterschätzen:
Wer 40% verloren hat, trifft selten rationale Entscheidungen. Panikverkäufe am Tiefpunkt, Inaktivität im Aufschwung — das sind die echten Renditekiller. arvy hat seit der Lancierung im Februar 2019 in nahezu jeder grossen Abwärtsphase outperformt — COVID-Crash 2020, Zinsschock 2022, Tech-Korrektur 2023. Wer in Abwärtsphasen weniger verliert, startet von einer höheren Basis — und profitiert überproportional vom nächsten Aufschwung.
Der Behaviour Gap: Was 1.4% pro Jahr wirklich kosten
Es gibt einen Renditeräuber, über den kaum gesprochen wird: den Behaviour Gap — die Lücke zwischen der Rendite, die ein Fonds erzielt, und der Rendite, die der durchschnittliche Anleger tatsächlich erhält. Studien zeigen: Diese Lücke beträgt rund 1.4% pro Jahr.
1.4% klingt nach wenig. Aber der Zinseszins ist gnadenlos — auch in die falsche Richtung:
Der Anleger, der «nur» 1.4% schlechter abschneidet — weil er zum falschen Zeitpunkt handelt — hat nach 20 Jahren CHF 90'000 weniger. Das ist der unsichtbare Preis von Emotion und fehlendem Commitment.
Genau hier liegt ein zentraler Wert von arvy: nicht nur die Strategie zu liefern, sondern den Anleger auf der Reise zu begleiten. Die Schildkröte gewinnt nicht, weil sie schneller ist. Sie gewinnt, weil sie nie aufhört zu laufen.
Wie arvy Erfolg misst: Jensen's Alpha und der 7-Jahres-Horizont
Rendite allein sagt wenig. Wer 20% erzielt, aber dafür 40% Volatilität akzeptiert, hat kein gutes Geschäft gemacht. arvy misst Erfolg primär am Jensen's Alpha — wie viel Mehrrendite pro Einheit Risiko erzielt wird. Aktuell liegt dieses Alpha bei 1–3%.
Der zweite Massstab: der 7-Jahres-Horizont. Outperformance über einen vollen Marktzyklus — Baisse, Erholung, Hausse, Korrektur — ist der härteste Beweis für eine tragfähige Strategie. Viele Manager glänzen im Bullenmarkt. Die eigentliche Frage ist: Wer übersteht auch den Abschwung?
Was arvy von anderen unterscheidet
Fazit: Anders denken, um besser zu sein — und besser zu schlafen
Um besser als die Masse zu sein, muss man anders als die Masse handeln. arvy nimmt die Abweichung vom Mainstream bewusst in Kauf: konzentriertes Portfolio, hoher Active Share, wenig Portfolioumschlag, voller Fokus auf Kapitalerhalt in Abwärtsphasen.
Wer strukturell gute Unternehmen hält, mindestens sieben Jahre diszipliniert bleibt, grosse Drawdowns vermeidet und den Compoundeffekt schützt, wird langfristig ansprechende Renditen erzielen — bei einem Risikoprofil, das nachts ruhig schlafen lässt. Und mit Managern, die dasselbe Kapital riskieren wie du.
«Investieren ist ein Marathon. Und wir laufen ihn — gemeinsam.»
Bereit, langfristig in der Schweiz zu investieren?
Sparplan einrichten. 3a eröffnen. 25–35 Qualitätsunternehmen. Die Gründer investieren mit dir — mit allem.
Dieser Artikel wurde geschrieben von Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, und geprüft von Patrick Rissi, CFA, und Florian Jauch, CFA. Alle drei investieren ihr eigenes Geld im arvy Fonds.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine persönliche Anlageberatung dar. Historische Renditen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter.