Was passiert, wenn du die 10 besten Börsentage verpasst


arvy's Teaser: 20 Jahre Börse. Rund 5'000 Handelstage. Du verpasst 10 davon – die besten. Nur 10. Ergebnis: Dein Vermögen halbiert sich. Diese Statistik ist das stärkste Argument gegen Market Timing – und das stärkste Argument für: investiert bleiben, einen Sparplan haben, und verstehen, was du besitzt.
Hier sind die Zahlen, basierend auf dem S&P 500 über die letzten 20 Jahre. Du investierst CHF 100'000 am Anfang und bleibst investiert:
Lies das nochmal langsam:
10 Tage. Von rund 5'000 Handelstagen. Das sind 0.2% aller Tage. Und sie machen den Unterschied zwischen CHF 320'000 und CHF 150'000. Mehr als die Hälfte deiner Rendite kommt von 10 Tagen.
Wer 30 Tage verpasst – also 0.6% aller Tage – hat am Ende weniger als am Anfang. 20 Jahre investiert, Risiko getragen, Schwankungen ausgehalten – und trotzdem Geld verloren. Nur weil du an 30 von 5'000 Tagen nicht investiert warst.
Hier ist der Teil, der Market Timing endgültig zerstört:
7 der 10 besten Börsentage der letzten 20 Jahre fanden innerhalb von 2 Wochen nach den schlimmsten Tagen statt.
Das bedeutet: Die grössten Kurssprünge passieren mitten in der Panik. Genau dann, wenn alle verkaufen, die Nachrichten apokalyptisch sind und du am meisten Angst hast.
Wenn du in der Krise verkaufst – um «Verluste zu begrenzen» – verpasst du mit hoher Wahrscheinlichkeit genau die Tage, die dein Vermögen retten. Du verkaufst am Tiefpunkt und verpasst die Erholung. Das ist der teuerste Fehler im Investieren.
Konkrete Beispiele:
24. März 2020: Der S&P 500 steigt an einem einzigen Tag um +9.4%. Zwei Wochen vorher waren die schlimmsten Crash-Tage seit 2008. Wer in Panik verkauft hatte, hat diesen Tag verpasst.
13. Oktober 2008: +11.6% an einem Tag. Mitten in der grössten Finanzkrise unserer Generation. Die Nachrichten: «Das Finanzsystem kollabiert.» Und trotzdem: +11.6%.
13. November 2008: Nochmal +6.9%. Einen Monat nach dem schlimmsten Crash. Wer investiert geblieben war, hatte beide Tage mitgenommen.
«Du kannst die besten Tage nicht planen. Aber du kannst dabei sein – indem du einfach investiert bleibst.»
Market Timing – also der Versuch, vor dem Crash zu verkaufen und danach wieder einzusteigen – scheitert fast immer. Und hier ist der mathematische Beweis:
Um erfolgreich zu timen, musst du zweimal richtig liegen: einmal beim Ausstieg und einmal beim Wiedereinstieg. Beim Ausstieg vielleicht – manche ahnen, dass es brenzlig wird. Aber der Wiedereinstieg? Fast niemand steigt am Tiefpunkt wieder ein. Denn am Tiefpunkt ist die Angst am grössten.
Was tatsächlich passiert:
Woche 1: Markt fällt 5%. Du beobachtest nervös.
Woche 2: Markt fällt weitere 10%. Du verkaufst. «Gerade noch rechtzeitig.»
Woche 3: Markt fällt nochmal 5%. Du fühlst dich bestätigt. Genie!
Woche 4: Markt steigt plötzlich 8% an einem Tag. Du bist nicht investiert.
Woche 5: Markt steigt weitere 5%. «Ist nur eine Erholung, fällt sicher wieder.»
Monat 3: Markt ist fast zurück auf dem Niveau, an dem du verkauft hast. Du hast die gesamte Erholung verpasst.
Monat 6: Markt steht höher als vor dem Crash. Du steigst «entnervt» wieder ein – zum höheren Preis als dem, zu dem du verkauft hast.
Ergebnis: Du hast teuer verkauft und noch teurer zurückgekauft. Die schlimmste aller Kombinationen.
Wenn Market Timing nicht funktioniert, was dann? Drei Dinge:
Die einfachste und mächtigste Regel. Nicht verkaufen in der Krise. Nicht «mal kurz rausgehen». Investiert bleiben. Wer alle Tage dabei ist, bekommt alle guten Tage geschenkt – automatisch.
Der Sparplan ist der ultimative Anti-Timing-Mechanismus. Er investiert automatisch – auch in der Krise. Gerade in der Krise. Wenn die Kurse gefallen sind, kauft dein Sparplan mehr Anteile. Ohne dass du eine Entscheidung treffen musst. (→ Die Macht des Sparplans)
Und hier ist der arvy-Unterschied: Wenn du weisst, warum Nestlé, Visa oder Microsoft in deinem Portfolio sind, hast du in der Krise eine Überzeugung, die über «der Markt wird schon wieder steigen» hinausgeht. Du weisst: Diese Unternehmen haben Krisen überlebt, Dividenden gezahlt, Marktanteile gewonnen – in jeder Rezession der letzten 50 Jahre.
Das ist der Unterschied zwischen «ich hoffe, es wird besser» und «ich weiss, was ich besitze, und ich vertraue darauf». Ersteres führt zum Verkauf. Zweiteres zum Halten.
✅ Du bist an allen guten Tagen dabei (weil du nie verkaufst)
✅ Du kaufst automatisch günstig ein in der Krise (weil der Sparplan weiterläuft)
✅ Du hast die Überzeugung, beides durchzuhalten (weil du verstehst, was du besitzt)
Das ist kein Geheimnis. Es ist keine Raketenwissenschaft. Es ist einfach, aber nicht leicht – und genau dafür gibt es arvy: damit du es nicht alleine machen musst.
Nicht: «Wann ist der beste Einstiegszeitpunkt?»
Nicht: «Soll ich jetzt kaufen oder warten?»
Nicht: «Kommt noch ein Crash?»
Sondern: «Bin ich investiert – und werde ich es in 10 Jahren immer noch sein?»
Wenn die Antwort ja ist, brauchst du dir über die 10 besten Tage keine Sorgen zu machen. Du wirst sie alle mitnehmen.
«Die grösste Gefahr an der Börse ist nicht der Crash. Es ist, während des Crashs nicht investiert zu sein.»
Richte deinen Sparplan ein und bleib investiert – der Rest erledigt sich von selbst. Quality Investing in die besten Unternehmen der Welt, mit echten Menschen an deiner Seite.
Starte mit CHF 1. In 10 Minuten läuft dein Sparplan.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Zahlen basieren auf historischen Daten des S&P 500 und dienen zur Illustration. Tatsächliche Werte variieren je nach Zeitraum und Index. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. arvy ist ein von der FINMA beaufsichtigter Vermögensverwalter.